Welches Stromnetz braucht das Land?

3. Kongress der Deutschen Umwelthilfe

Ohne den Um- und Ausbau der heutigen Stromnetze stößt die Energiewende in absehbarer Zeit an ihre Grenzen. Doch wie die neue Strominfrastruktur für die Energiewende „intelligent, stabil, bezahlbar und bürgernah“ ausgestaltet werden kann, ist Gegenstand andauernder Diskussionen. Auf Einladung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) kamen am 19. und 20.01.2013 Experten, Politiker und vom Netzausbau Betroffene zu einer Bestandsaufnahme zusammen. Der 3. Netzkongress der DUH stand unter dem Motto „Erneuerbare (neu) vernetzt!“ weiterlesen…

Historischer Höchststand der Heizölpreise

DENEFF: Energiekostenbremse Effizienz endlich ziehen

Den historischen Höchststand der Heizölpreise kommentiert der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) Christian Noll: „Die Verbraucher müssen dringend bei der Einsparung von Energie unterstützt werden. Energiearmut und kalte Enteignung lassen sich abwenden, wenn die im Energiekonzept benannte Schlüsselfrage Energieeffizienz endlich beantwortet wird. Die derzeitige, einseitige Diskussion um Kraftwerke und Netze blendet dies leider aus. Dabei sind die Einsparlösungen deutscher Technologiehersteller und Dienstleister längst vorhanden, um Energiepreisschocks Geschichte werden zu lassen. Eine wirkungsvolle Umsetzung geplanter politischer Maßnahmen und der neuen EU-Energieeffizienzrichtlinie sollte daher nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden.“ weiterlesen…

Prognos zu Anti-Dumping-Zöllen

Bis zu 242.000 Arbeitslätze in Gefahr – 27,2 Milliarden Verlust drohen

Anti-Dumping- bzw. Ausgleichszölle auf chinesische Solarimporte rufen in jeder Höhe einen Nachfragerückgang nach Solarprodukten hervor, der  deutliche Arbeitsplatzverluste  und einen volkswirtschaftlichen Schaden entlang der gesamten europäischen Photovoltaik-Wertschöpfungskette nach sich zieht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos. weiterlesen…

Kein Fracking in Trinkwasserschutzgebieten – und sonst?

Fracking: Altmaier strebt Gesetz noch vor der Wahl an

Bundesumweltminister Peter Altmaier will in Trinkwasserschutzgebieten die Gasförderung durch Fracking verbieten. Ein Gesetz solle noch vor der Bundestagswahl auf den Weg gebracht werden, so der Minister im „3 Fragen – 3 Antworten“-Interview für den YouTube-Kanal der Bundesregierung. weiterlesen…

Denkwerk stellt nachhaltiges Wirtschaftmodell vor

Gesucht: neues wirtschaftliches Gleichgewicht
Diskussionspapier anlässlich der Konferenz „Wohlstand von morgen. Wege zu einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell“

Am 14.02.2013 lud das „Denkwerk Demokratie“, eine Diskussionsplattform u.a. von SPD, Grünen und Gewerkschaften, zu seiner ersten öffentlichen Konferenz in die rheinlandpfälzische Landesvertretung Berlin ein. Unter der Diskussionsleitung von Petra Pinzler (Die Zeit) sprachen unter anderen die Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel (SPD), Jürgen Trittin (B90/Grüne), Rainer Baake (Agora), Gustav Horn (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung), und Hartmut Vogtmann (DNR). weiterlesen…

SPD: Minister-Vorschläge komplett am Thema vorbei

„Reine Augenwischerei“

Der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, bewertet die Vorschläge von Altmaier und Rösler zur Dämpfung der Kosten des Ausbaus Erneuerbarer Energien als „reine Augenwischerei“ – sie würden „verheerend auf den weiteren Verlauf der Energiewende“ wirken. Statt mit einer Senkung der Energiesteuer „einen Soforteffekt zu erzielen, machen die beiden Minister Tabula rasa beim EEG. Dies führt nicht zur Strompreissenkung, sondern stoppt die Energiewende, verunsichert Investoren, schwächt die deutsche Wirtschaft und gefährdet Arbeitsplätze“. weiterlesen…

Spanische Solarenergieverbände drohen mit Klage

Rückwirkende Kürzung zum 01.02.2013 in der Kritik

In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren vier spanische Verbände für Solarenergie und erneuerbare Energien die jüngst erfolgte Kürzung der staatlichen Einspeisevergütung und drohen mit einer Klage auf nationaler und europäischer Ebene. Die Verbände Anpier, APPA, Protermosolar und UNEF erklären, das Spanische Ministerium für Industrie, Energie und Tourismus (MINETUR) habe die Industrie benachteiligt und verzerrte Wirtschaftlichkeitsprognosen für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen vorgelegt. „Die spanische Industrie der erneuerbaren Energien fühlt sich von der Regierung betrogen und wird auf nationaler und europäischer Ebene alle rechtlichen Maßnahmen ergreifen, um sich zu verteidigen”, so die Verbände. weiterlesen…

BEE: Erneuerbare Energien dürfen nicht Opfer des eigenen Erfolges werden

EEG-Umlage: BEE fordert Überarbeitung der mangelhaften Berechnungsmethode

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert eine Überarbeitung der mangelhaften Methode zur Berechnung der EEG-Umlage, über die Stromkunden hierzulande den Ausbau Erneuerbarer Energien finanzieren. Tatsache ist: Wind- und Solarenergie sorgen seit Jahren für sinkende Preise an der Strombörse – allein im letzten Jahr um rund 17 Prozent. Durch die preissenkende Wirkung aber steigt die EEG-Umlage, denn sie ergibt sich aus der Differenz von Börsenstrompreis und den Vergütungen, die regenerative Kraftwerke erhalten. „Erneuerbare Energien werden Opfer ihres eigenen Erfolges. Sie senken die Preise und werden dafür bestraft, indem sie teurer erscheinen als sie sind“, erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk die paradoxe Umlageberechnung. Hier müsse die Politik dringend handeln, so Falk. weiterlesen…