Allen recht getan… Reaktionen auf Altmaier10

Unterschiedliches Echo auf Altmaiers 10 Punkte

Für den BDI ist der 10-Punkte-Plan Altmaiers ein positiver Beitrag zur energie- und klimapolitischen Diskussion. „Die Philosophie, Energiewende und Klimaschutz gemeinsam mit der Wirtschaft zum Erfolg zu führen, wird vom BDI ausdrücklich begrüßt.“ Das Bekenntnis zu intakten Wertschöpfungsketten als Grundvoraussetzung für energie-, klima- und wirtschaftspolitische Erfolge unterstütze der Bundesverband der Deutschen Industrie „voll und ganz. Positiv finden wir auch, dass der Bundesumweltminister die Themen Bürgerbeteiligung und Transparenz zu einem seiner Schwerpunkte machen will.“ (BDI) weiterlesen…

Explodierende Heizölpreise erfordern schnelles Handeln im Wärmemarkt

SPD: Vorschlag für ein neues Erneuerbaren Energien-Wärmegesetz fehlt

Dirk Becker, Berichterstatter für Erneuerbare Energien der SPD-Bundestagsfraktion, nimmt die Berichte über steigende Heizölpreise und den Streit innerhalb der Bundesregierung über die Politik im Wärmebereich aufs Korn. weiterlesen…

Altmaiers 10 Punkte

Altmaiers Motto: „Mit neuer Energie“

Der Bundesumweltminister legte in der Berliner Bundespressekonferenz seine angekündigten 10 Punkte vor. Er habe sich seit seiner Ernennung versucht, sich  „einen umfassenden Überblick über Handlungsnotwendigkeiten und Handlungsmöglichkeiten zu verschaffen.“ Dazu habe er bereits zehn Bundesländer besucht, mit mehr als dreihundert Gesprächen und Begegnungen mit Bürgern, Parlamentariern, Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften, darunter Energieerzeuger und Netzbetreiber. Beim Weltgipfel in Rio und bei Sitzungen der EU-Umweltminister, bei Gesprächen in Brüssel und beim Petersberger Klimadialog habe er „den Austausch mit wichtigen Akteuren der europäischen und internationalen Umweltpolitik gesucht“. weiterlesen…

BEE-Präsident: Kostendiskussion immer absurder

Schütz: Erneuerbare Energien senken Bördenstrompreise, verringern Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und erhöhen hiesige Wertschöpfung

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) übte scharfe Kritik an den ständigen Behauptungen aus der schwarz-gelben Regierungs-Koalition, der Ausbau regenerativer Energien führe zu unbezahlbaren finanziellen Lasten. BEE-Präsident Dietmar Schütz stellte fest: „Die aktuelle Kostendiskussion wird immer absurder. Eine sachliche Auseinandersetzung mit Kosten und Nutzen der erneuerbaren Energien findet in der Öffentlichkeit kaum noch statt. Statt dessen warnen die Gegner der Energiewende in schrillen Tönen vor explodierenden Preisen und dem Aus für die deutsche Wirtschaft“. weiterlesen…

RWE fährt größtes Braunkohlekraftwerk der Welt an

„Desaster für den Klimaschutz“ contra „unverzichtbar für Ausgleich der volatilen Erneuerbaren“

Während das größte Braunkohlekraftwerk der Welt von RWE in Betrieb genommen wird, warnen Umweltschützer vor einem Desaster für den Klimaschutz.  Das RWE-Werk trägt den Namen BoA 2&3, ist wegen seines hohen C02-Ausstoßes umstritten, und hat eine Leistung von 2200 Megawatt – ausreichend für etwa 3,4 Millionen Haushalte. Gaskraftwerke wären zwar besser zum Netzausgleich und für den Klimaschutz, haben aber kaum Chancen, denn die Politik hat ihren Neubau benachteiligt. weiterlesen…

CH-Grüne: Atomausstieg problemlos möglich

Schweizer Grüne präsentieren zwei Szenarien

Die Grünen haben heute in Bern zwei detaillierte Szenarien zum Atomausstieg präsentiert. Diese beweisen: Die Schweiz kann ihre Atomkraftwerke nach 45 Jahren Laufzeit abschalten, wie es die Initiative der Grünen verlangt. Auf den Bau von Gaskraftwerken kann dabei verzichtet werden. Ein klimafreundlicher und landschaftsschonender Atomausstieg ist möglich. Die beiden Szenarien zeigen zudem auf, woran die heutige schweizerische Energiepolitik krankt: Der Bund muss Energieeinsparungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien stärker fördern. weiterlesen…

AEE: Was kostet die Energie-Wende?

Studienvergleich zeigt: Schätzungen hängen von Annahmen über künftige Preise fossiler Energieträger ab

Die aktuelle energiepolitische Diskussion kreist immer wieder um die Frage, wie teuer die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen wird. Im Umlauf sind sehr unterschiedliche Einschätzungen, ob der Ausbau der Erneuerbaren Energien ein volkswirtschaftlicher Gewinn oder eine Belastung wird. Die Bewertung hängt insbesondere davon ab, wie die Kostenentwicklung der fossilen Energieversorgung prognostiziert wird. „Nur wer die zukünftigen Preise von Öl, Gas und Kohle nicht unterschätzt, kann den ökonomischen Nutzen der Erneuerbaren Energien richtig beurteilen“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Streit um EEG: Textilfirmen klagen, Rösler droht, Kritik von Grünen und DNR

Ökostrom unter Beschuss

Drei Textilunternehmen verweigern die Zahlung der EEG-Umlage. Ursprünglich wollten sie erreichen, dass die Energieversorger sie verklagen. Das ist nicht passiert, nun klagen sie selbst. Die Firmen sehen sich als Vertreter „auch der privaten Verbraucher“. Die allerdings werden immer stärker belastet, je mehr Unternehmen sich aus der Umlage ausklinken. weiterlesen…

Netz als Speicher

Europäisches Verbundnetz als Speicher für erneuerbaren Strom

„Das europäische Verbundnetz übernimmt zunehmend eine Speicherfunktion für Strom aus Erneuerbaren Energien“, sagt Professor Bruno Burger vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. „In der Woche vom 30. Juli bis 5. August 2012 wurde um die Mittagszeit Strom mit bis zu fünf Gigawatt Leistung zu unseren europäischen Nachbarn exportiert, während morgens und abends Strom importiert wurde. Da die Import-Exportbilanz über die Woche nahezu ausgeglichen ist, übernimmt das Verbundnetz eine Speicherfunktion für Strom aus Erneuerbaren Energien und sorgt zusätzlich für eine gleichmäßige Auslastung der konventionellen Kraftwerke.“ weiterlesen…