Netzentwicklungsplan Gas zur Konsultation gestellt

Bundesnetzagentur stellt Entwurf für Netz- Entwicklungsplan Gas zur Konsultation

Homann: „Netzentwicklungsplan Gas (NEP) wesentlicher Baustein bei der Umsetzung der Energiewende und der Gewährleistung der Versorgungssicherheit“

„Der Netzentwicklungsplan Gas 2012-2022 stellt einen wesentlichen Baustein bei der Umsetzung der Energiewende und der Gewährleistung der Versorgungssicherheit dar. In dem jährlich zu erstellenden Plan werden zentrale Aspekte des Gasnetzausbaus, wie die künftige Entwicklung der Netzkapazitäten für Gaskraftwerke und Gasspeicher, aber auch Möglichkeiten der Vorsorge vor den Folgen von Störungen bei der Gasversorgung behandelt. Der von den Fernleitungsnetzbetreibern am 2. April und damit unter hohem Zeitdruck vorgelegte Entwurf stellt bereits eine gute Grundlage für die weitere Diskussion dar, aber es sind auch noch zusätzliche Arbeiten notwendig. So konnten die Fernleitungsnetzbetreiber nur in Ansätzen Schlussfolgerungen aus der Versorgungssituation im Februar dieses Jahres ziehen. Auch die im Szenariorahmen vorgegebene Bandbreite der Szenarien konnte nicht vollumfänglich gerechnet werden“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
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Bremst Bundesrat Solarkürzungen?

Die mit der Novelle des EEG von der schwarz-gelben Koalition beschlossenen Kürzungen der Solar-Einspeisvergütungen stehen wieder in Frage. Der Umwelt- und Wirtschaftsausschuss des Bundesrates haben Antrag der rot-grünen NRW-Landesregierung beschlossen, den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anzurufen. Das Gesetz müsse grundlegend überarbeitet werden, hieß es in der Empfehlung, das Bundesratsplenum möge in der entscheidenden Sitzung am 11. Mai für die Anrufung eines Vermittlungsausschusses stimmen. weiterlesen…

Energie-Gipfel im Kanzleramt

Energie-Gipfel im Kanzleramt
Merkel kündigt Machtwort an

Der Bundeskanzlerin geht die Energiewende nicht schnell genug, deshalb nimmt sie sich der Sache jetzt selbst an. Zum 2. Mai zitiert Merkel die Vorstandschefs der vier Energieriesen, der Netzbetreiber und des Kraftwerksbauers Siemens ins Kanzleramt. Brisant: Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler sind nicht dabei. weiterlesen…

Seeanlagenverordnung geändert

Energiewende kommt voran, sagt die RegierungC
Bei der Umsetzung des 10-Punkte-Sofortprogramms zum Energiekonzept gibt es Fortschritte. Wie aus einem von der Bundesregierung als Unterrichtung (17/9262)

Wie aus dem vorgelegten Bericht hervorgeht, wurde die Seeanlagenverordnung wie im Programm vorgesehen geändert. So genügt jetzt ein Verfahren mit einem Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung eines Offshore-Windparks. Bisher waren mehrere Genehmigungen erforderlich. Außerdem teilt die Bundesregierung mit, dass sie ein KfW-Sonderprogramm zur Offshore-Windenergie angestoßen habe. weiterlesen…

Europas größter PV-Park fertig

Solarpark Brandenburg-Briest – Kritik an Q.Cells

Q.Cells hat Europas größtes Solarprojekt Brandenburg-Briest fertiggestellt. Mit der Zahlung der letzten Finanzierungstranche ist nun auch der kaufmännische Teil des Megaprojekts vollständig abgeschlossen. Ende 2011 hatte das internationale Solarunternehmen den Solarpark in einer Rekordzeit von nur acht Wochen fertiggestellt. Das insolvente Unternehmen hat solche Erfolgs- und Rekord-Meldungen derzeit bitter nötig. weiterlesen…

EU-Klimaschutz-Roadmap?

Grüne wollen Auskunft über europäische Roadmap zum Klimaschutz

Die Europäische Klimapolitik steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage (17/9359) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Hintergrund ist die letzte Sitzung des EU-Umweltrates am 9. März 2012, bei der eine Einigung über eine europäische Klima-Roadmap am Widerstand Polens scheiterte. weiterlesen…

Aus dem Bundestag

Grüne fordern Änderungen beim Marktprämienmodell für erneuerbare Energien

Bündnis 90/Die Grünen fordern Änderungen beim Marktprämienmodell für erneuerbare Energien. Dadurch sollen Zusatzkosten für Stromkunden über die EEG-Umlage verringert und Mitnahmeeffekte vermieden werden. In einem Antrag (17/9409) fordern die Grünen, dass die Betreiber von größeren Bioenergieanlagen in Zukunft wählen können, ob sie das Modell der Marktprämie nutzen wollen. Außerdem fordert die Fraktion, die sogenannte Managementprämie für Wind- und Solarstrom bis 1. Juni 2012 auf maximal 0,7 Cent pro Kilowattstunde und ab 01.08.2012 auf 0,1 Cent pro Kilowattstunde abzusenken. Zur Begründung erklären die Abgeordneten der Grünen, dass das Ziel einer verbesserten Marktintegration der erneuerbaren Energien durch das Marktprämienmodell verfehlt worden sei. Zudem würde es erhebliche Kosten verursachen. Insbesondere die Managementprämie sei so hoch gefasst, dass „erhebliche Mitnahmeeffekte generiert werden können“, heißt es in dem Antrag. Die Grünen fordern daher, das Modell der Marktprämie evaluieren zu lassen, allerdings von einem anderen Institut als dem, das das Modell einst entwickelt hat. weiterlesen…

Röttgens Emergie-Round Table

Röttgen gründet Plattform Erneuerbare Energien

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat am 25. 04. 2012 die „Plattform Erneuerbare Energien“ gegründet, ein neues Gremium aller relevanten Akteure der Energiewende. Zentrale Aufgabe der neuen Plattform wird die Koordinierung des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energien, deren Marktintegration und ihr Zusammenwirken mit den konventionellen Energieträgern sowie die Verzahnung des Ausbaus der erneuerbaren Energien mit den  Planungen für den Netzausbau sein. weiterlesen…

Bürgschaft für Angra 3 offen

Noch keine Entscheidung über Bürgschaft für Angra 3

Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Technologie

Die Bundesregierung hat noch nicht über eine Exportbürgschaft für die Fertigstellung des brasilianischen Atomkraftwerks „Angra 3“entschieden. Ein nach den Ereignissen von Fukushima angefordertes zusätzliches Gutachten habe ergeben, dass zu einigen wesentlichen Sicherheitsaspekten noch keine bewertbaren Unterlagen vorliegen. So sei der vom Betreiber des Kernkraftwerks geplante Stresstest noch nicht fertiggestellt. Eine endgültige Entscheidung über eine Hermes-Bürgschaft könne daher erst zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden.
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Buch: „11 drohende Kriege“

Künftige Konflikte um Technologien, Rohstoffe, Territorien und Nahrung

von Andreas Rinke und Christian Schwägerl

Der Supergau von Fukushima,  hat wieder einmal gezeigt, dass das Ignorieren von Warnungen schreckliche Folgen haben kann. Welche potenziellen Gefahren international drohen und wie man ihnen begegnet, zeigen die beiden Autoren Andreas Rinke und Christian Schwägerl in ihrem Buch „11 drohende Kriege“ auf.

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