DENEFF: Merkels Energiewende-Bilanz negativ

Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima kann die Bundesregierung trotz zahlreicher Ankündigungen kaum Effizienz-Fortschritte vorweisen. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) warnte heute bei einer Pressekonferenz in Berlin gemeinsam mit Experten; darunter Prof. Peter Hennicke, ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts, vor vielfach höheren Energiepreisbelastungen, wenn die Bundesregierung weiterhin zentrale Vorhaben der Energiewende verzögere. weiterlesen…

Energie- und Klimafonds ist schwachbrüstig

Finanzministerium: Energie- und Klimafonds nur halbvoll

Die Bundesregierung räumte im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages jetzt ein, dass wichtige Förderprogramme des Bundes aufgrund der Finanzmisere beim Energie- und Klimafonds (EKF) in diesem Jahr zusammengestrichen werden. Der Grund: Die Koalition hat im Zuge der Errichtung des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ wesentlich höhere  Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Emissionszertifikaten erwartet. Aufgrund sinkender Zertifikate-Nachfrage kommt nur halb so viel Geld in den Fonds wie erhofft. weiterlesen…

Humboldt-Viadrina: Trialogreihe „Energiewende“

Die politische Entscheidung der Bundesregierung, innerhalb eines Jahrzehnts aus der Nutzung der Kernenergie auszusteigen, stellt Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vor eine große Herausforderung. Die Realisierung dieser Energiewende unter der Vorstellung eines „Gemeinschaftswerks für die Zukunft“, wie es die Ethik-Kommission zur sicheren Energieversorgung beschreibt, bedarf des Zusammenwirkens aller gesellschaftlichen Kräfte. Im Rahmen einer Trialogreihe zur Energiewende will die Humboldt-Viadrina School of Governance in den kommenden zwei Jahren gemeinsam die verschiedenen Probleme, Interessen, Zielkonflikte und Handlungs-Möglichkeiten offenlegen und sektorübergreifend sowie lösungsorientiert diskutieren. Humboldt-Viadrina-Präsidentin Prof. Gesine Schwan: „Das ‚Gemeinschaftswerk Energiewende‘ ist nicht als einmaliges Ergebnis, sondern als dynamischer Prozess zu denken.“ weiterlesen…

Solarkürzungen erst zum 1. April?

Verunsicherung durch Rösler und Röttgen

Die von Rösler und Röttgen angekündigten Solarkürzungen und der Streit um die Förderungsfrist für PV-Anlagen sorgen für Verunsicherung. Doch die Großdemonstrationen mit teilweise mehr als 10.000 Teilnehmern scheinen Wirkung zu zeigen. Die Regierungsparteien wollen die für den 9. März angekündigte Solarkürzung angeblich auf den 1. April verschieben. Röttgen soll sich bis zum Schluss erfolglos gegen eine Verschiebung der Frist gewehrt haben. Im Klartext: Wer vor dem 1. April 2012 seine Solaranlage auf dem Hausdach ans Netz bringt, wird noch 20 Jahre lang vom alten Fördersatz profitieren. weiterlesen…

AEE: 20 gute Gründe für die Förderung Erneuerbarer Energien

Mehr als 365.000 Arbeitsplätze, 118 Millionen Tonnen CO2-Vermeidung und über 10 Milliarden Euro kommunale Wertschöpfung im Jahr 2010 – viele Gründe sprechen für die Förderung Erneuerbarer Energien. Bis zum bundesweiten „Tag der Energie“ am 25. September 2010 zeigte die Agentur für Erneuerbare Energien täglich aufs Neue, warum sich die Unterstützung von Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft lohnt. weiterlesen…

Solarkürzungen: Regierung gesprächsbereit?

In der Auseinandersetzung um die Solarförderung ist die Bundesregierung angeblich gesprächsbereit. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff sagte der Mitteldeutschen Zeitung, es sei ein Treffen vor der entscheidenden Bundestagsabstimmung am 30. März geplant. Daran nähmen Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler sowie alle Länderminister teil. Das sei das Ergebnis von Gesprächen der Unions-Ministerpräsidenten mit Fraktionschef Kauder und Kanzleramtsminister von Klaeden. Laut Haseloff sorgt es allgemein für Verdruss, dass das Gesetz über die Kürzungen im Bundestag beschlossen werden solle, bevor der Bundesrat erstmals darüber beraten könne. weiterlesen…

Töpfer in „Kyoto Earth Hall of Fame“ aufgenommen

Der Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies, Prof. Dr. Klaus Töpfer, ist am 14. Februar 2012 in die „Kyoto Earth Hall of Fame“ aufgenommen worden. Die Präfektur der japanischen Stadt Kyoto würdigte mit dieser Auszeichnung Töpfers herausragendes und jahrlanges Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz weltweit, wie beispielsweise seine Rolle als Wegbereiter der Kreislaufwirtschaft. weiterlesen…

EU-Kommission besorgt um Koalitionsstreit

Deutschland positionslos zur Energieeffizienz-Richtlinie

Die Bundesregierung fuhrt offenbar erneut zu einem EU-Energieministerrat, ohne sich zuvor koalitionsintern auf eine Verhandlungsposition zur Energieeffizienz-Richtlinie geeinigt zu haben. In Brüssel wird seit Monaten ohne die Deutschen verhandelt. Die EU-Kommission ist besorgt.

Sie kommen einfach nicht zusammen: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) haben sich auch beim Krisengespräch am 13. Februar nicht auf eine Position zur Energieeffizienz-Richtlinie einigen können, berichten mehrere Medien. Dabei stehen am Dienstag (14. Februar) weitere Beratungen im EU-Energieministerrat an. weiterlesen…