China: 120 neue Atomkraftwerke?

China importiert französische AKW
Taiwan und Südkorea bauen auch
Japan steigt aus

Der chinesische Volkskongress hat beschlossen, 40 weitere Atomreaktoren in den nächsten 5 Jahren zu bauen. Bis 2015 soll damit begonnen werden, Atomreaktoren mit einer Kapazität von 40 Gigawatt zu bauen. Heute sind 13 Atomreaktoren mit 10,8 Gigawatt in Betrieb. Bis 2020 sollen diese Kapazitäten auf 86 Gigawatt verachtfacht werden. 25 Kernreaktoren sind gegenwärtig im Bau, weitere 50 in konkreter Planung. Darüber hinaus gibt es Vorschläge für 70 weitere Reaktoren.
China ist selbst in vielen Provinzen extrem erdbebengefährdet. Hinzu kommt eine korruptionsbedingte niedrige technische Sicherheit der Reaktoren. Der Uranabbau ist sehr giftig und macht Menschen krank. Zudem betrifft ein Atomunfall niemals nur die unmittelbare Umgebung oder ausschließlich das eigene Land, sondern betrifft alle Menschen weltweit, weil immer mehr künstliche Radioaktivität in die Atmosphäre gelangt. Mit einem globalen Anstieg an Krebserkrankungen ist zu rechnen, so wie das bis heute schon für weite Regionen um und durch Tschernobyl festzustellen ist. weiterlesen…

Die Zeit und die „Kalte Sonne“

„Störenfritz des Klimafriedens“ – Vahrenholt/Lönings Provokation

Prominent zitiert: Frank Drieschner, Christiane Grefe, Christian Tenbrock

„Einst profilierte sich Fritz Vahrenholt als Umweltschützer, nun zieht er gegen die Klimawissenschaft zu Felde. Was treibt den Mann? Und finden seine Thesen Resonanz? …Hinter dem Medienerfolg steckt mehr. Immerhin ist es kein Umwelt-Nobody, der hier eine Generalattacke auf die globale Klimawissenschaft reitet. Fritz Vahrenholt, langjähriger Manager der grünen RWE-Tochter Innogy, meint: »Der Weltklimarat irrt.«  Könnte es auch in Deutschland eine klimaskeptische Welle wie in den USA erzeugen, ja in der Folge womöglich ein Rollback der Energiewende einleiten? Knapp zusammengefasst, behaupten die beiden Autoren, die globalen Temperaturen würden nur zum geringeren Teil vom CO?-Ausstoß beeinflusst, »mindestens die Hälfte« der bisherigen Erderwärmung gehe auf eine verstärkte Aktivität der Sonne zurück. Und weil dieser Zyklus seit Beginn des Jahrtausends vorüber sei und unser Zentralgestirn auch noch für eine lang anhaltende Periode weniger strahle, werde der Temperaturanstieg deutlich geringer ausfallen, als die Forscher des Weltklimarats prophezeiten. Nun wäre ein Beweis dieser These – die seit Jahren in der Skeptikerszene zirkuliert – eine wissenschaftliche Sensation….“ weiterlesen…

Zweifel an PV-Zubau

Zweifel am hohen Solaranlagen-Zubau 2011 in Deutschland

Die Bundesnetzagentur hat im Januar 2012 den geschätzten Zubau an Photovoltaik-Leistung in Deutschland für das Jahr 2011 mit 7.500 MW angegeben. Die tatsächlichen Zahlen werden nächste Woche erwartet. Mit den bis Ende 2010 installierten Solaranlagen in Höhe von 17.300 MW ergibt sich rein rechnerisch eine Photovoltaik-Gesamtleistung in Höhe von 24.800 MW zum 31.12.2011 in Deutschland. weiterlesen…

Kleine Wirtschaftsmeldungen

Jochen Homann als neuer Präsident der Bundesnetzagentur eingeführt – Rösler: „Hervorragende Besetzung“.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat heute im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn seinen bisherigen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, in das Amt des Präsidenten der Bundesnetzagentur eingeführt. weiterlesen…

Gas aus Wind

Ein Einspeisegesetz für Windgas muss her

Seit ein paar Jahren macht der Vorschlag Furore, überschüssigen Ökostrom in Wasserstoff oder Methan umzuwandeln und so speicherbar zu machen. Technisch ist das kein Problem, doch bisher gibt es nur wenige Anlagen. Ein Gaseinspeisegesetz könnte die Technik voranbringen. weiterlesen…

Thüringen: 380-kV-Trasse vorerst gestoppt

Bau 380 kV-Leitung gestoppt

Mit dem Bau der geplanten 380-kV-Leitung im Abschnitt Vieselbach-Altenfeld durch den Ilm-Kreis kann vorerst nicht begonnen werden. Das Bundesverwaltungsgericht prüft derzeit den Eilantrag auf aufschiebende Wirkung und hat dem Beklagten, in diesem Falle den Freistaat Thüringen, aufgefordert, „vorläufig sicher zu stellen, dass mit Bau- und sonstigen Maßnahmen, die dem Antrag zuwiderlaufen, noch nicht begonnen wird“. weiterlesen…

CO2 – Rohstoff statt Abfall

Welche neuen Energien helfen können, zwei Probleme der Mobilität gleichzeitig zu entschärfen: CO2-Ausstoß und Ölabhängigkeit.

Zwei der größten Herausforderungen der Zukunft sind der Klimawandel und die Energie-Ressourcenverknappung. Gleichzeitig muss der CO2-Ausstoß drastisch gemindert werden, um den Klimawandel zu begrenzen (2°-Grenze); neue (erneuerbare) Energiequellen als Alternative zu Öl und Kohle müssen erschlossen werden bei gleichzeitigem Atomausstieg in mehreren Ländern. Und der Verbrauch muss sinken (Effizienz). weiterlesen…

Grönland-Eis schmilzt schneller

PIK-Potsdam: Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung

Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. Heute werden bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. Ein massives Schmelzen von Land-Eis könnte langfristig zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern beitragen und betrifft daher möglicherweise das Leben vieler Millionen Menschen. weiterlesen…

LEE NRW fordert entschiedenes Vorgehen gegen Solarkürzungen

Weiterhin mehrere tausend Arbeitsplätze in NRW gefährdet

Anlässlich der Debatte vom 09.03.2012 zur künftigen Förderung der Solarenergie im Bundestag erneuert die Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW (LEE NRW) ihren Appell an die nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten sowie die NRW-Landesregierung, sich entschieden gegen die geplanten Vergütungskürzungen und damit für eine klimafreundliche Energieversorgung und die Sicherung von mehreren tausend Arbeitsplätzen in NRW einzusetzen. weiterlesen…