Lesehinweis: Standardisierung als Hebel zur Umsetzung von Klimaschutz

Beisheim-Impulspapier – Die wichtigsten Erkenntnisse für Unternehmen

Die Relevanz der ökologischen Nachhaltigkeit sowie der grünen Transformation nimmt weiterhin zu. Viele Unternehmen und insbesondere Familienunternehmen sehen die Entwicklung zu einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmen als eine ihrer höchsten Prioritäten an und erkunden kontinuierlich Wege und Mittel, wie sie dieses Ziel erreichen können. Ein Hilfsmittel, das ein wichtiges, strategisches Instrument und einen wertvollen Hebel hierfür bieten kann, sind Normen und Standards. Diese schaffen unter anderem Transparenz entlang von Lieferketten sowie die Kompatibilität technischer Lösungen („Interoperabilität“), wodurch u. a. eine höhere Effizienz und Ressourcenschonung realisiert werden kann. Ein Impulspapier der WHU – Otto Beisheim School of Management. weiterlesen…

So viele Dächer wie möglich…

Öko-Institut: Empfehlungen für eine ambitioniertere EU-Solardach-Pflicht

Möglichst rasch – schon ab Ende 2024 – und auf möglichst vielen Gebäudetypen sowie Parkplätzen sollte die gegenwärtig dirkutierte Solarpflicht gestaffelt innerhalb der EU eingeführt werden. Zudem sollen alle Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, möglichst günstige Bedingungen im eigenen Land zu schaffen, damit das gesamte geeignete Dachpotenzial für die Energieerzeugung mit Sonne genutzt werden kann. Das hat Öko-Institut in einer Empfehlung im Auftrag des Climate Action Network (CAN) Europe in einem Policy Brief am 11.10.2022 veröffentlicht. weiterlesen…

Esa will im Weltall Solarstrom erzeugen

Als ergänzende Energiequelle auf Weg zur Dekarbonisierung von großem Nutzen

Die europäische Weltraumorganisation Esa erwägt derzeit, im Weltall Solarstrom zu erzeugen und in Form von Mikrowellen zur Erde zu übertragen (siehe: solarify.eu/2022/09/12/997-lesehinweis-koennten-wir-solarenergie-aus-dem-weltall-beziehen). Im November will der ESA-Ministerrat entscheiden, ob intensiver an einer Technik geforscht werden soll, mit der sich im Weltraum Solarenergie gewinnen lässt. Die ESA hat Anfang 2022 zwei unabhängige Kosten-Nutzen-Studien zur weltraumgestützten Solarenergie für den terrestrischen Energiebedarf bei Frazer-Nash in Großbritannien und Roland Berger in Deutschland in Auftrag gegeben. (Symbolbild: Deutscher Umweltsatellit EnMAP – Grafik © DLR CC BY-NC-ND 3.0) weiterlesen…

WWF: Klimakrise und Artensterben schaukeln einander hoch

14. Living Planet Report belegt: 69 Prozent aller Lebewesen bereits vernichtet

Seit 1998 veröffentlicht der WWF alle zwei Jahre den Living Planet Report und den dazugehörigen Living Planet Index. Wie ein Aktienindex beschreibt dieser den Zustand der Natur. Jedes Mal müssen wir neue Besorgnis erregende Tiefstände melden. Der am 13.10.2022 veröffentlichte 14. Living Planet Report belegt, dass die Menschen seit 1970 69 Prozent aller überwachten Bestände von Säugetieren, Vögeln, Fischen, Reptilien und Amphibien vernichtet haben.Besonders in den noch artenreichsten Regionen der Welt, wie der Karibik oder Südamerika, leidet die Natur. Industrieländer wie Deutschland sind maßgeblich für den Naturverlust mitverantwortlich. (Cover-Foto: Living Planet Report 2022 – © Paul Robinson / WWF Deutschland) weiterlesen…

„E-Waste Day“ ruft zur korrekten Entsorgung von Elektrogeräten auf

UBA: Sammelquote kann noch deutlich steigen – auch Lebensmittelhandel nimmt zurück

An diesem Freitag (13.10.2022) ist „E-Waste-Day“. Viele Branchenvertreter mahnen zum bewussteren Umgang und dem verstärkten Recycling alter Elektrogeräte. In Deutschland werden immer noch zu viele alte Elektrogeräte falsch entsorgt. Laut Analyse des Umweltbundesamtes (UBA) landen rund 86.000 Tonnen pro Jahr in der grauen Tonne und nicht wie vorgeschrieben im separaten Recycling. weiterlesen…

Stellantis will Circular Economy

Erster Autobauer kündigt Kreislaufwirtschaft an

Stellantis, der (nach Verkaufszahlen) viertgrößte Auto-Konzern der Welt (Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot, Ram Trucks, Vauxhall) will mit einer eigenen Geschäftseinheit namens Kreislaufwirtschaft „eine neue Ära der nachhaltigen Produktion und des nachhaltigen Konsums“ befördern. Stellantis hat daher am 11.10.2022 einen umfassenden Plan für seine neue Circular Economy Business Unit angekündigt, um bis 2030 einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro zu erzielen und das aggressive Dekarbonisierungsziel des Unternehmens, bis 2038 kohlenstofffrei zu werden voranzutreiben. weiterlesen…

Mechanisches Recycling klimafreundlicher als chemisches

Kreislaufwirtschaft: Vergleich von Pyrolyse von Kunststoffverpackungsabfällen, Wiederverwendung und mechanischem Recycling

Im Auftrag des Öko-Instituts vergleicht die am 13.10.2022 veröffentlichte Untersuchung „Climate impact of pyrolysis of waste plastic packaging in comparison with reuse and mechanical recycling“ von Zero Waste Europe und der Rethink Plastic-Allianz sieben Szenarien für die Zukunft von Kunststoffverpackungen in der EU aus sich an den prognostizierten Mengen an recycelten Kunststoffen orientierender Klimaperspektive. Gleichzeitig hat das britische Beratungsunternehmen Eunomia Für die EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWD) die Mengen für den Rezyklatanteil in Verpackungen berechnet, die aus dem chemischen oder dem mechanischen Recycling stammen müssen. weiterlesen…

VAE wollen 2025 bei Netto-Null sein

5 GW für 14 Milliarden Euro

Mit dem Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park, als weltgrößtem Solarpark eines der umfangreichsten Projekte für Erneuerbare Energien der Dubai Electricity and Water Authority (DEWA), wollen die Vereinigten Arabischen Emirate bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreichen. Der Solarpark soll mit Investitionen bis 14 Milliarden Euro bis 2030 5 GW Kapazität erreichen. Nach seiner Fertigstellung wird er jährlich mehr als 6,5 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen einsparen. Inzwischen hat die DEWA internationale Entwickler aufgefordert, ihre Interessenbekundungen (EOI) für die Umsetzung der sechsten Phase des Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solarparks auf der Grundlage des IPP-Modells (Independent Power Producer, die auf ein fremdes Netz für die Verbreitung ihres Stroms angewiesen sind) zu übermitteln. weiterlesen…

Klimakrise verschärft Ton in Ceta-Diskussion

Öffentliche Anhörung zum Freihandelsabkommen Ceta

In einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Wirtschaftsausschusses haben am 12.10.2022 zehn Sachverständige ihre Einschätzung zur Ratifikation des Freihandelsabkommens mit Kanada abgegeben. Konkret beraten wurden dabei der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zu dem Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) zwischen Kanada einerseits und der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten andererseits vom 30. Oktober 2016“ (20/3443). Zahlreiche NGO äußerten sich – wie schon im Oktober 2015 (Foto) – kritisch bis ablehnend. weiterlesen…

Deutschland wird „Wasserstoffrepublik“

3 Tage Wasserstoff-Dialog in Berlin

Stefan Wenzel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWK, und Till Mansmann, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ im BMBF, sprachen sich am 11.10.2022, dem zweiten Tag der dreitägigen Konferenz „Wasserstoff-Dialog“ von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in Berlin, als Hauptredner für schnellen Wasserstoffhochlauf aus. Die Konferenz in Berlin wurde organisiert vom Wasserstoff-Kompass, einem Gemeinschaftsprojekt von acatech und der DECHEMA – Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, und dem Forschungsnetzwerk Wasserstoff, ein dialogorientiertes Forum für den Austausch zwischen Forschung, Politik und Wirtschaft. weiterlesen…