Wie Stahl-, Zement- und Chemieindustrie CO2-frei werden
Schlüsselindustrien bisher in europäischer Diskussion vernachlässigt
Die in der EU diskutierten technischen Lösungen zur Minderung von Treibhausgasemissionen in der europäischen Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 verfehlen das langfristige Ziel der Klimaneutralität, wie eine (vom Wuppertal Institut unterstützte) Studie von Agora Energiewende zeigt. So lässt die Europäische Kommission den Einsatz von klimaneutraler Technik in Stahl-, Zement- und Chemiefabriken bislang fast vollkommen außer Acht: Laut Climate Impact Assessment der EC-Kommission vom 17.09.2020, der Folgenabschätzung eines höheren Klimaziels bis 2030, sind Emissionsminderungen in europäischen Fabriken in der nächsten Dekade fast ausschließlich durch Investitionen in Effizienzsteigerungen konventioneller Anlagen vorgesehen. weiterlesen…
Der am 17.11.2020 von 15 Verbänden, Vereinen und Unternehmen herausgegebene „
Weil die deutsche Kapazität nicht ausreicht, soll der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung zufolge ein Großteil des für die Energiewende nötigen grünen Wasserstoffs im Ausland produziert und importiert werden. Im Rahmen einer vom
Nach Willen von Wirtschaft und Bundesregierung soll Wasserstoff eine tragende Säule für die Energiewende werden. Doch die künftig in Deutschland benötigten Mengen können aufgrund von hohen Kosten und begrenzten Flächen nicht innerhalb Deutschlands hergestellt werden. Damit Wasserstoff tatsächlich klimaneutral und nachhaltig sein kann, müssen an einen globalen Wasserstoffmarkt anspruchsvolle Forderungen gestellt werden. Wie solche Nachhaltigkeitskriterien aussehen können, erforscht das
Gängige Meinungen gehen eher vom Gegenteil aus: Aber ein Preis für CO2 kann günstige Voraussetzungen für entsprechende Reformen vor allem in ärmeren Ländern und generell im Verkehrssektor schaffen, die ungerechte Verteilung von Vermögen zu lindern, belegt eine Metastudie unter Führung des Berliner Klimaforschungsinstituts
Der Ausbau der Elektromobilität ist zentrales Element des deutschen Klimaschutzprogramms 2030 und hat in Wirtschaft und Politik sowie bei Verbrauchern massiv an Bedeutung gewonnen. Das stellt die Automobilindustrie vor die Herausforderung, bisher profitable Verbrennungsmotoren durch derzeit noch nicht profitable Elektrotechnologie zu ersetzen. Dabei steigt der Druck auf die Branche: Neuzulassungen – insbesondere von Verbrennungsmotoren – werden in den nächsten zehn Jahren deutlich rückläufig sein. Dieser Negativ-Trend wird durch die Coronakrise verstärkt: Bis zu drei Millionen weniger Verbrenner werden bis 2030 am Markt nachgefragt werden als noch vor der Pandemie. Trotzdem steht schon jetzt fest: Das erklärte Ziel der Bundesregierung, zehn Millionen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bis 2030 auf die Straße zu bringen, kann nicht erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Kaum eine Bewegung war in so kurzer Zeit so wirksam wie
Bundeswirtschafts- und Energieminister Altmaier stößt mit seiner EEG-Novelle auf Widerstand aus den eigenen Reihen. „Zu zögerlich, zu wenig und zu kompliziert“, fasste
Verstärkte Anstrengungen beim Stromnetzausbau sind von den Experten bei einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie überwiegend begrüßt worden – so der
Der designierte Präsident hat Umweltaktivisten und Experten mit Erfahrung in Klimafragen oder sauberer Energie aus vielen Bundesbehörden in sein ausgedehntes Team geholt, das den Übergang im Außenamt, dem Verteidigungsministerium, dem Finanzministerium und dem Justizministerium, für die EPA (Umweltbehörde), die Energie-, Innen- und Landwirtschaftsministerien und den Rat für Umweltqualität im Weißen Haus vollziehen soll. Das angesehene Wissenschaftsblatt