„’Renovation Wave‘ zum Erfolg führen!“

48 Verbände appellieren an Bundesregierung

Am 14.10.2020 hat die EU-Kommission ihre Strategie für eine Renovierungswelle zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden veröffentlicht (siehe solarify.eu/eu-loest-renovierungswelle-aus). Die Kommission beabsichtigt, die Renovierungsquote in den nächsten zehn Jahren mindestens zu verdoppeln und durch Renovierungen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz zu sorgen. Gemeinsam mit 48 weiteren Wirtschafts- und Umweltverbänden fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur geplanten Sanierungsoffensive Renovation Wave der EU. weiterlesen…

Wie Deutschland bis 2050 klimaneutral werden kann

Hauptstudie erschienen

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Hierfür wird es auch seine Zwischenziele für 2030 und 2040 anheben müssen, weil die bisherigen nicht auf Klimaneutralität ausgerichtet sind. Wie kann es gelingen, ein Deutschland ohne Kohle, Erdöl und Erdgas zu schaffen? Und was ist dafür in den kommenden zehn Jahren nötig? Eine umfangreiche Studie im Auftrag von Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und zeigt anhand von Szenarien, wie Deutschland bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden kann, mit Wirtschaftlichkeit, Wahrung der Investitionszyklen und Akzeptanz als Kernkriterien. weiterlesen…

Chiles Euphorie für grünen Wasserstoff

Auch für den europäischen Markt attraktiv

Die Atacamawüste im Norden Chiles ist das Dorado der Solarbranche, mit jährlichen Erträgen von mehr als 2.000 Kilowattstunden pro Kilowattpeak. Daran (und an die Windenergie im Süden) anknüpfend positioniert sich Chile immer stärker als möglicher Exporteur von grünem Wasserstoff. Aktuelle Geschäftschancen wurden auf einer hochrangigen Onlinekonferenz am 03. und 04. November 2020 aufgezeigt, die von der chilenischen Regierung gemeinsam mit der GIZ veranstaltet wurde. Ein Gastbeitrag von Stephan Franz, BüroF, am 02.11.2020 auf pv magazine. weiterlesen…

Wachstumswunder in der Wüste

Startup verwandelt Wüstensand in fruchtbaren Boden

Wüstenbildung, die vielfach vom Menschen verursachte Degradierung von Land in trockenen Klimazonen, ist im Steigen begriffen. Dies ist einer der Faktoren, die zu der Herausforderung beitragen, eine wachsende Weltbevölkerung in einem sich verändernden Klima zu ernähren. Das norwegische Start-up Desert Control (Motto „Making Earth green again!“) aus Stavanger versucht, dieses Problems Herr zu werden, indem es trockene Böden in nährstoffreiche, nahrhafte Böden verwandelt, auf denen Nahrungsmittel wachsen.
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BMWi fördert Stromnetz ohne Energieverluste

Hochtemperatur-Supraleitungs-Kabel ransportiert verlustfrei Strom

Am 06.11.2020 ging das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützte Projekt „SuperLink“ an den Start. Das Projekt entwickelt ein sogenanntes Hochtemperatur-Supraleitungs-Kabel (HTSL), mit dem Strom unterirdisch ohne Energieverluste transportiert werden kann – so eine BMWi-Medienmitteilung. weiterlesen…

Aurora: Wasserstoffplan reicht für 65%-Ziel nicht aus

2050 2.500 TWh Bedarf – aber zu wenig Grünstrom

Eine im Rahmen einer Medienmitteilung am 09.11.2020 publizierte Untersuchung des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research zeigt: Die im Juni vorgestellte Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung erschwert das Erreichen des Ziels (bis 2030 einen Anteil von 65-Prozent Erneuerbaren Energien). Der Grund: Die in der nationalen Wasserstoffstrategie geplante Produktion von Wasserstoff mittels Elektrolyse lässt den Strombedarf steigen, doch die Erneuerbaren-Ausbauziele halten damit zumindest bis 2030 nicht Schritt. Also müssten Aufbau von Elektrolyseuren und Ausbau der Erneuerbaren Energien enger verknüpft werden. weiterlesen…

Noch kurz die Welt retten?

Warum die Defossilierung von der Chemie abhängt – stoffliche Nutzung von CO2 als Rohstoff

„Wenn die Defossilierung gelingen soll, werden Chemie und Anlagenbau eine Hauptrolle spielen“, schrieb Dominik Stephan am 06.11.2020 auf process.vogel.de.“Will die Gesellschaft weg von ihrer verhängnisvollen Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, braucht es mehr als ein paar Windräder und Solarzellen. Auch Emissionszertifikate oder das Elektro-Auto werden die Welt nicht im Alleingang retten.“ In Stephans lesenwertem Artikel geht es um Carbon2Chem. weiterlesen…

US-Energieministerium will Wasserstoff für große Lkw marktfähig machen

Climatewire: Wasserstoff ist leichter als Batterien – daher attraktive Option für Schwer-Lkw

Das amerikanische Energieministerium (DOE) will in den kommenden fünf Jahren 100 Millionen Dollar (82 Mio. Euro) in die Forschung für wasserstoffbetriebene Schwerlastwagen investieren, schreibt John Fialka, Climatewire, in den E&E News am 06.11.2020. Das Ergebnis könnte die Entwicklung größerer, effizienterer und kostengünstigerer Elektrolyseure sein, die viele Technologien verwenden. weiterlesen…

E-Fuels anstelle von Wasserstoff „Öl der Zukunft“

Zwei Mineralölverbände brechen Lanze für synthetische Kraftstoffe

„Mitunter gibt es Studien, die haben es wirklich schwer, zum gewünschten Ergebnis zu kommen“, spöttelte bizzenergy am 07.11.2020. Anlass: Die Effizienz strombasierter Kraftstoffe, E-Fuels, alternativer Treibstoffe oder auch von Designer Fuels nähere sich batterieelektrischen Antrieben an, die den Ökostrom direkt nutzen, wenn sie kostengünstig importiert werden. Diese These wollen die zwei Mineralölverbände MWV und UNITI mit ihrer am 26.10.2020 veröffentlichten Studie zu klimafreundlichen Kraftstoffen von Frontier Economics belegen. weiterlesen…

MPIKG erhält Millionen-Forschungspreis für Batterieforschung

6,5 Mio. an Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) in Potsdam hat einen mit 6,5 Millionen Euro dotierten Forschungspreis des Europäischen Forschungsrats (ERC) gewonnen. Damit soll die Forschung an neuartigen Batterien gefördert werden, die ohne Lithium auskommen. weiterlesen…