EEG-Entwurf: Bundesregierung lässt Bundesrat abblitzen

Werteunion fordert Einfrieren des EEG

Die Bundesregierung hat in ihrer Gegendarstellung auf die Ausschussempfehlungen des Bundesrats zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) reagiert. In ihrer Gegenäußerung hat sie viele der konkreten Forderungen aus den Ländern abgelehnt. Der Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) fordert , der Bundestag solle der Ausschussempfehlung des Bundesrates folgen. Die konservative Basisbewegung Werteunion indes plädiert für eine Abschaffung des EEG und mehr Marktwirtschaft bei der Energiewende. Sandra Enkhardt erklärte am 12.11.2020 für das pv magazine die unterschiedlichen Positionen. weiterlesen…

Amprion erteilt Zuschlag für RWE-Gaskraftwerk in Biblis

„Besonderes netztechnisches Betriebsmittel“ hält Reserve-Leistung von 300 MW bereit – Oktober 2022 am Netz

RWE Generation, der fossile Arm von RWE, hat Medienmitteilungen vom 13.11.2020 zufolge bei der Ausschreibung „besonderer netztechnischer Betriebsmittel“ (bnBm nach §11 Abs. 3 EnWG) vom Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Amprion den Zuschlag für den Bau und den Betrieb eines Gaskraftwerks am Standort Biblis erhalten. Die sogenannte Netzstabilitätsanlage wird südlich des derzeitigen Kernkraftwerksgeländes gebaut. weiterlesen…

So wünschen sich Wissenschaftler, dass Biden den Klimawandel angeht

Eine Umfrage unter US-Forschern von Scientific American

Förderung von E-Autos und Stärkung der Umweltgerechtigkeit stehen im Mittelpunkt eines Artikels in der US-Wissenschafts-Zeitschrift Scientific American. Andrea Thompson beschäftigt sich darin am 12.11.2020 mit den Erwartungen und Hoffnungen, die amerikanische Wissenschaftlern in den neuen Präsidenten Joe Biden bezüglich des Klimawandels setzen. weiterlesen…

Politik fährt (meist) mit Klimakiller-Karrossen

DUH: „Alarmierender Trend zu klimaschädlichen CO2-Schleudern“

Der 14. Dienstwagen-Check der Deutschen Umwelthilfe (DUH) von Spitzenpolitikerinnen und -politikern belegt einen alarmierenden Trend zu klimaschädlichen CO2-Schleudern. Dieses Ergebnis spiegelt laut einer DUH- Medienmitteilung vom 11.11.2020 „die aktuelle verfehlte Klimapolitik der Bundesregierung im Verkehrsbereich“: Gemessen am realen CO2-Ausstoß auf der Straße verpassen alle Dienstwagen bis auf sieben den EU-Flottengrenzwert von 95 g CO2/km. weiterlesen…

Hypos: „Neue Technologien mit Energiesystem verknüpfen“

Deutschland will Leitmarkt für grünen Wasserstoff werden

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie will Deutschland zum weltweiten Leitmarkt für Grünen Wasserstoff werden. Das sagte der Wasserstoffbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Kaufmann, in seiner Keynote zum Auftakt des 6. HYPOS-Forums (HYPOS = Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany) am 03.11.2020 in Leipzig, wo HYPOS-Mitglieder und Gäste über die nächsten Schritte zur Anwendung und Skalierung von Technologien rund um Grünen Wasserstoff diskutierten. „Wir sehen hier eine einmalige Chance, einen globalen Zukunftsmarkt mitzugestalten“, so Kaufmann, „aber die Konkurrenz etwa in Japan oder China schläft nicht.“ Kaufmann betonte, heute komme jeder fünfte Elektrolyseur aus Deutschland ein Marktanteil, den man auch in Zukunft mindestens halten wolle. weiterlesen…

Neue Initiative will Europas grüne Wasserstoff-Wirtschaft zu rasantem Wachstum verhelfen

EGHAC hat Marktvolumen von jährlich 100 Milliarden Euro bis 2025 im Blick

Am 09.11.2020 ist die neue Initiative European Green Hydrogen Acceleration Center (EGHAC) gestartet. Wie auf pv magazine schreibt, strebt sie an, eine grüne Wasserstoff-Wirtschaft in Europa bis 2025 mit einem Marktvolumen von jährlich 100 Milliarden Euro aufzubauen, wie vom Initiator EIT Innoenergy bekanntgegeben wurde. Im Zuge von EGHAC sollen europaweit industrielle Großprojekte entstehen. Das bedeutet den Aufbau von Produktionskapazitäten im Gigawatt-Maßstab. Damit könnten bis zu 500.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette entstehen. weiterlesen…

Solarchemie kann Kohlendioxid in Werkstoffe umwandeln

Universität Alicante und CEC: Sichtbares Licht kann industrielle Prozesse antreiben

Javier Garcia Martinez, Chemieprofessor an der Universität von Alicante, nutzt Sonnenlicht, um Abfall-CO2 in Werkstoffe umzuwandeln. Dadurch können, so schreibt er am 10.11.2020 in den Portalen ezanime.net und auf Scientific American, die zum Klimawandel beitragenden CO2-Emissionen auf zwei Arten reduziert werden: durch die Verwendung des unerwünschten Gases als Rohstoff sowie Sonnenlicht und nicht fossile Brennstoffe als Energiequelle für die Produktion. Dieser Prozess werde dank der Fortschritte bei Photokatalysatoren zunehmend möglich. weiterlesen…

Strom aus Nylon

Wirbelenergie: Sanfte Körperbewegungen laden Mobiltelefon auf

Forscherinnen und Forscher haben einen Weg gefunden, Nylonfasern herzustellen, die smart genug sind, um aus einfachen Körperbewegungen Strom zu erzeugen, und ebnen damit den Weg für intelligente Kleidung, die unsere Gesundheit durch miniaturisierte Sensoren überwacht und unsere Geräte ohne externe Stromquelle auflädt. Diese Entdeckung – eine Zusammenarbeit zwischen dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P), der Universität Bath und der Universität Coimbra in Portugal – basiert auf bahnbrechenden Arbeiten über lösungsverarbeitete piezoelektrische Nylons unter der Leitung von Kamal Asadi, ehemaliger Gruppenleiter am MPI-P und jetzt Professor an der Abteilung für Physik in Bath, und seinem ehemaligen MPI-P-Doktoranden Saleem Anwar. weiterlesen…

EE-Branche erwartet Rückenstärkung durch Bundesregierung

IEA-Bericht: Erneuerbare Energien trotzen der COVID-Krise global mit Rekordwachstum

Laut einem am 10.11.2020 veröffentlichten Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) wachsen Erneuerbare Energien in diesem Jahr weltweit robust, im Gegensatz zu teils massiven Rückgängen bei Öl, Gas und Kohle, die im Wesentlichen durch die COVID-19-Krise verursacht wurden. Erneuerbare Energien werden 2020 fast 90 % der weltweiten Kapazitätssteigerung im Stromsektor ausmachen und ihr Wachstum 2021 noch beschleunigen, so der Bericht „Renewables 2020“ der IEA. weiterlesen…

2x CO2-Emissionen im Bundestag – einmal pro, einmal offen

Bundesregierung für stärkere Reduktion von CO2-Ausstoß, aber unentschlossen in Sachen Meeres-ETS

Die Bundesregierung unterstützt den Vorschlag der Europäischen Kommission, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu verringern, wie sie – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in der Antwort (19/23828) auf eine Kleine Anfrage (19/23389) der FDP-Fraktion erklärt. Auch der Kommissions-Ankündigung, sie werde im kommenden Jahr Vorschläge zur Weiterentwicklung der CO2-Bepreisung vorlegen, stimmt die Zustimmung der Bundesregierung.
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