Solarbeschleunigungs- statt Solarbehinderungsgesetz

Mehr als 1.500 Unternehmer aus Energiebranche und Handwerk fordern Nachbesserungen am EEG

„Wir brauchen kein Solarbehinderungsgesetz, sondern ein Solarbeschleunigungsgesetz“ heißt es in dem gemeinsam an Spitzenpolitiker von Bund und Ländern gerichteten Schreiben. Das Erneuerbare Energien-Gesetz gilt als eines der wichtigsten Klimaschutzgesetze und wird derzeit vom Bundestag novelliert. Die Unternehmer folgten mit ihrem offenen Brief einem Aufruf des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). weiterlesen…

Noch eine Tesla-Ansiedlung

rbb: Elon Musk kündigt weltgrößte Batteriefabrik für Grünheide an

Wie der Sender rbb am 24.11.2020 meldete, kündigte Tesla-Chef Elon Musk in einem per Video eingespielten Auftritt bei der Europäischen Konferenz zur Batteriezellfertigung im BMWi überraschend eine Ausweitung der Produktion am Standort Grünheide an: Er will das eben entstehende Tesla-Werk bei Berlin auch zur weltgrößten Batteriefabrik machen. Doch dem zuständigen Landesumweltamt liegt nach eigenen Angaben für die Batteriefabrik noch gar kein Genehmigungsantrag vor. weiterlesen…

„Europa schreitet bei Batteriezellfertigung voran“

Europäische Vernetzungskonferenz eröffnet

Am 24.11.2020 startete im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die Europäische Konferenz zur Batteriezellfertigung. Akteure aus Industrie, Forschung und Politik treffen sich drei Tage lang online, um sich über Entwicklungen im Bereich der Batterien auszutauschen und länderübergreifende Kooperationen voranzubringen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die beiden Important Projects of Common European Interest“ (IPCEIs) im Bereich Batterien. In den beiden Projekten arbeiten über 60 Unternehmen aus ganz Europa zusammen, um Innovationen voranzutreiben und neue Wertschöpfung aufzubauen. weiterlesen…

Wissenschaftsleugnung weder neu noch überraschend

Um sie zu verstehen, schauen Sie auf die Geschichte

Die gleiche Taktik, mit der einst die Gefahren des (Passiv-)Rauchens und des Klimawandels in Zweifel gezogen worden seien, werde nun angewandt, um COVID-19 herunterzuspielen, schrieb die amerikanische Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes in der . Oreskes diagnostiziert – nicht nur beim sich sträubend abtretenden Trump – „ein historisches Maß an Missachtung der wissenschaftlichen Ratschläge in Bezug auf das COVID-19-Virus“, welche die Pandemie in den USA schlimmer gemacht habe als in den meisten anderen Ländern. Doch dieses gesellschaftliche Muster der Ablehnung wissenschaftlicher Beweise – für die es nie wissenschaftliche Gründe gegeben habe – sei keineswegs überraschend aufgetaucht, habe historische Vorläufer. weiterlesen…

Bis 2030 braucht Deutschland mindestens 440.000 Ladesäulen

Aufbau einer Ladeinfrastruktur gemeinsame Herausforderung

Die Verkehrswende wird in den kommenden Jahren stärker Fahrt aufnehmen als bisher angenommen. Bis 2030 könnten in Deutschland 14,8 Millionen Elektroautos zugelassen sein. Das zeigt eine Studie der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Und irgendwo müssen die E-Autos aufgeladen werden. Deshalb wird bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts der Bedarf an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur auf 440.000 bis 843.000 Ladepunkte beziffert, wie Joschua Katz am 23.11.2020 für energiezukunft berichtete. weiterlesen…

Plug-In-Hybride torpedieren Klimaschutz durch hohe Realemissionen

T&E-Studie bestätigt CO2-Messungen der Deutschen Umwelthilfe

Anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Studie über alarmierend hohe Realemissionen von Plug-In Hybridfahrzeugen (PHEV) am 23.11.2020 fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, die beim sogenannten Autogipfel beschlossene Fortsetzung der staatlichen Förderung dieser Fahrzeuge im parlamentarischen Verfahren zu stoppen. Die DUH sieht sich durch diese Studie in ihren eigenen Abgasmessungen staatlich geförderter Plug-In-SUV bestätigt, die sie Anfang September veröffentlicht hatte. weiterlesen…

2 Mrd. Euro für Fahrzeugindustrie

BMWi veröffentlicht Eckpunkte für Zukunftsinvestitionen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 19.11.2020 die Eckpunkte des Zwei-Milliarden-Euro-Förderprogramms „Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie“ veröffentlicht. Das Programm soll den Transformationsprozess der Branche hin zu klimafreundlichen Antrieben, autonomem Fahren, einer digitalisierten Produktion und innovativen Datennutzung unterstützen. Insbesondere kleine und mittlere Zulieferunternehmen, die der Strukturwandel besonders herausfordert, sollen von der Förderung profitieren. weiterlesen…

Je mehr Dachfläche Solarenergie erzeugt, desto besser

Katasterlösung bei Einführung einer Photovoltaik-Pflicht

Eine bundesweite Verpflichtung, auf Dächern von Neubauten und nach Dachsanierungen Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) zu installieren und zu betreiben, soll als Nutzungs- oder Katasterpflicht ausgestaltet werden. So sollten sich Eigentümer entscheiden können: Entweder sie installieren und betreiben eine PV-Anlage selbst oder sie tragen ihre Dachfläche in ein Kataster ein, die dann von Dritten für den Betrieb einer PV-Anlage gepachtet werden kann. Die Empfehlungen basieren auf einem gemeinsamen Gutachten von Wissenschaftlern des Öko-Instituts und der Stiftung Umweltenergierecht für das Umweltbundesamt. weiterlesen…

Förderung privater Ladestationen startet

Ab 24.11. 2020 Investitionszuschuss von 900 € pro installierter Ladesäule am Haus

Hausbesitzer können laut einer Medienmitteilung vom 20.11.2020 aus der kfw ab 24.11.2020 Zuschüsse für den Einbau einer Elektroauto-Ladestation bei der bundeseigenen KfW-Bank beantragen. Für Kauf, Einbau und Anschluss können sie pro Ladepunkt 900 Euro Förderung erhalten, wie die KfW in Frankfurt am Main mitteilte. Bedingung ist, dass der Strom der Ladestation zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. weiterlesen…

„Noch Luft nach oben bei sauberen Energieformen“

Atomenergie contra Photovoltaik contra Windenergie

„Der Klimawandel verlangt es. Die Menschheit muss schnell von fossilen auf Erneuerbare Energieträger umsteigen. Doch auf welche?“ fragt Alexander Rauscher, Physiker und Imaging-Scientist an der University of British Columbia in Kanada, zu Beginn eines Artikels im Wiener Standard vom 21.11.2020. Rauschers erste Antwort: „Die Kernspaltung wird oft als nahezu emissionsfreie Energiequelle ins Spiel gebracht.“ Denn: Laut Weltklimarat (IPCC) produziere Kernenergie 60-mal weniger CO2-Emissionen als Kohle. Außerdem gelte sie statistisch betrachtet als ziemlich sicher. weiterlesen…