BWE begrüßt Urteil zu geringeren Abständen

Verwaltungsgericht Schleswig sieht keine bedeutende Beeinträchtigung einer Wetterradarstation durch Windenergieanlagen

Seit dem 13.03.2020 ist ein wegweisendes Urteil für Windenergieprojekte in ganz Deutschland rechtskräftig. Das Verwaltungsgericht Schleswig entschied zugunsten von sechs geplanten Windenergieanlagen in Großenaspe und Wiemersdorf. Nach Ansicht der Richter werden Ergebnisse der Wetterradarstation nicht in bedeutendem Maße durch Windenergieanlagen beeinträchtigt. Das Urteil werde eine bundesweite Signalwirkung für die Abstandsregelungen zwischen Windenergieanlagen und Wetterradaren haben, verkündet der Bundesverband WindEnergie in seiner Pressemeldung vom 31.03.2020. weiterlesen…

15 Fakten zum Klimawandel

Vier Wissenschafts-Institutionen veröffentlichen gemeinsames Papier

„In der Fachwelt besteht Konsens, dass der Mensch die Haupt-Ursache des gegenwärtigen Klimawandels ist. Verlässliche Informationen zum Klimawandel liegen vor. Gegenstimmen sind nicht wissenschaftlich fundiert. Klima-Modelle geben verlässlich Auskunft über künftige Entwicklungen“. Dies sind drei Hauptaussagen aus einem neunseitigen Hintergrundpapier, in dem klimafakten.de gemeinsam mit dem Deutschen Klima-Konsortium, der Klima-Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft und der Organisation „Scientists for Future“ den aktuellen Stand der Forschung, wichtige Fragen rund um Klimawandel und Klimaschutz zusammengefasst und am 26.03.2020 veröffentlicht hat. weiterlesen…

SPIEGEL: USA – „Lizenz zum Verschmutzen“

USA kippen Umweltauflagen für Unternehmen

Die US-Wirtschaft leidet unter der Coronakrise, doch manch einer wittert Chancen: Die Ölindustrie bittet US-Präsident Trump um das Aussetzen von Umweltvorschriften. Dieser reagiert umgehend – mit einer „Lizenz zum Verschmutzen“, wie in SPIEGEL Wissenschaft am 27.03.2020 zu lesen war. weiterlesen…

Benzol: 126 Dimensionen entschlüsselt

Weitreichende Auswirkungen denkbar

Wissenschaftler der australischen University of New South Wales haben gemeinsam mit Kollegen vom eines der „grundlegenden Rätsel der Chemie“ (so CSIRO – Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) gelöst – das Ergebnis könnte Auswirkungen auf Designs künftiger Solarzellen, organischen Leuchtdioden und anderen Technologien der nächsten Generation haben. weiterlesen…

Fast 100.000 neue PV-Prosumenten in Deutschland

EU-Forschungsprojekt untersucht neue Solarstromkonzepte

Die Zahl der Prosumenten – Menschen, die eine Photovoltaikanlage betreiben und einen Teil des Solarstroms vor Ort selbst verbrauchen – stieg in Deutschland von Februar 2019 bis Januar 2020 um fast 100.000. Das meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Koordinator des EU-geförderten Forschungsprojekt PVP4Grid, das diese neuen Energiekonzepte seit 2017 in acht europäischen Ländern untersucht hat. weiterlesen…

Problem Kurzfristigkeit: Investoren missachten Externalisierung

Rangliste der größten Vermögensverwalter der Welt

Ein Bericht der Interessengruppe ShareAction*) unter dem Titel „Point of No Returns“ zeigt, in welchem Maße 75 der weltweit größten Vermögensverwalter die Risiken und Chancen des Klimawandels missachten. Die von den „Zögerern“ – diejenigen, welche die allerschwächste Performance bei verantwortungsbewussten Investitionen aufweisen – gehaltenen Vermögenswerte sind größer als das BIP der USA und Chinas zusammengenommen, wobei die Hälfte der befragten Unternehmen einen „schwachen“ Ansatz für verantwortungsbewusste Investitionen und 17% einen „begrenzten“ Ansatz aufweisen. Hauptursache laut ShareAction: Kurzfristigkeit und Missachtung von Externalisierungen. weiterlesen…

Setzt den Erfolg der Energiewende fort

Das EEG braucht nach 20 Jahren neue Impulse, um weiter fossile Energiequellen durch nachhaltige zu ersetzen

„Kaum ein Gesetz hatte einen gleichermaßen ökonomisch wie ökologisch großen Erfolg wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, das am 1. April vor 20 Jahren in Kraft trat. Mit rund 43 Prozent steuerten die erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2019 bereits mehr zum Bruttostrombedarf bei als Stein- und Braunkohlekraftwerke zusammen. Ihre Klimaschutzwirkung ist immens: Sonne, Wind, Bioenergie & Co. sparen über alle Sektoren hinweg mittlerweile mehr als 200 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein – und damit mehr als der gesamte Verkehrssektor an CO2 ausstößt.“ – Ein Gastbeitrag von Simone Peter in der Frankfurter Rundschau vom 29.03.2020. weiterlesen…

Bundesinnenministerium stoppt Urantransport – NGOs positiv

Kein Atom-Güterzug nach Russland

Laut einer Meldung des WDR-Studios Münster und der Westfälischen Nachrichten wird der Urantransport von Gronau nach Russland nicht stattfinden. Das hätten jetzt das Bundesinnenministerium und die Firma Urenco bestätigt. Urenco schloss allerdings mögliche Urantransporte in den Folgewochen nicht aus. Die Planung laufe weiter, so der Sprecher der Urenco Deutschland GmbH, Chris Breuer. Atomkraftgegner hatten einen grundsätzlichen Stopp der Urantransporte während der Coronakrise gefordert. Mit Blick darauf machte Urenco deutlich, dass das Unternehmen bereits seit Wochen viele Maßnahmen eingeführt habe. „Oberste Priorität hat die Gesundheit unserer Mitarbeiter, ihrer Familien und der ganzen Bevölkerung.“ weiterlesen…

Gleichbehandlung von Mitarbeitenden kritischer Stromnetz-Bereiche

VDE|FNN: Netzbetrieb Teil systemrelevanter Dienste

  • Aktuelles Positionspapier fordert: Mitarbeitende kritischer Bereiche im Stromnetz wie andere Mitarbeitende systemrelevanter Dienste behandeln
  • Reservekräfte schnell und unbürokratisch aktivieren
  • Beschleunigte Tests für systemrelevantes Betriebspersonal
  • Gerade bei einer Pandemie muss der reibungslose Netzbetrieb sichergestellt werden

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China profitiert von strengeren Umweltnormen

Die Volksrepublik ist zum Schrittmacher der energiepolitischen Wende geworden

Wer wäre nicht für strenge Umweltauflagen, weniger Kohlendioxidausstoß und einen nachhaltigeren Umgang mit den natürlichen Ressourcen? Abgesehen von hartnäckigen Leugnern des Klimawandels zählt hohe Umweltqualität heute weltweit zu den vorrangigen Werten der Menschen. Das zeigt der jährliche World Value Survey. In der Praxis aber sieht es oft anders aus. Nur in wenigen Ländern gibt es strenge Umweltregulierungen, die auch entschieden durchgesetzt werden. Im ewigen Kampf zwischen Umwelt-, Wachstums- und Beschäftigungspolitik zieht die Umwelt nach wie vor oft den Kürzeren. Wird sich das angesichts sinkender Schadstoffemissionen infolge der Coronakrise in absehbarer Zeit ändern? Und welche Rolle kann Umweltpolitik im künftigen geostrategischen Kräftemessen spielen? Fragen, denen am 26.03.2020 in der Analyse-Serie „Global Challenges“ im Handelsblatt nachgeht. weiterlesen…