Innogy vor ungewisser Zukunft

CEO Teriums Abgang wirft Rätsel auf

Der Tagesspiegel-Background diagnostizierte: „Teriums Abgang wirft ein Schlaglicht auf die Schwierigkeiten der großen Energiekonzerne. Aus dem Gröbsten sind sie zwar raus, haben umgebaut und über viele Jahre gespart. Das war schmerzhaft, aber letztlich ohne Alternative. Die gibt es jetzt wieder.“ Bleibe die Frag, ob Investitionen hochgefahren oder einfach nur die sicheren Einnahmen aus regulären Geschäften an die Aktionäre gegeben werden sollen? Das Problem laut Background: „Wer Geld ausgibt für Digitalisierung, Erneuerbare und neue, dezentrale Geschäftsmodelle, der muss glaubhaft machen können, dass damit auch genug Geld in die Kasse kommt, um in Zukunft die Großkonzernstrukturen zu finanzieren. Peter Terium scheint dieser Nachweis nicht gelungen zu sein.“ weiterlesen…

Fusion der Endlagergesellschaften

BGE hat DBE mbH und Asse-GmbH aufgenommen: Neuorganisation der atomaren Endlagerung abgeschlossen

Durch die Fusion der Gesellschaften des Bundes im Bereich der atomaren Endlagerung in der Bundes-Gesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) sind die Vorgaben des Gesetzgebers und die Beschlüsse der Endlagerkommission zur Neuorganisation einer BMUB-Medienmitteilung zufolge fristgerecht umgesetzt worden. Die Verschmelzung der Endlagergesellschaften des Bundes ist am 20.12.2017 durch Eintragung im Handelsregister rechtswirksam geworden. Die BGE ist damit Rechtsnachfolgerin der im Juni 2017 vom Bund übernommenen Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) sowie der bundeseigenen Asse-GmbH. weiterlesen…

So stellen Landkreise auf erneuerbare Energien um

Fraunhofer UMSICHT-Forschungsprojekt EnAHRgie legt für Region Konzept vor

Exemplarisch für den Landkreis Ahrweiler zeigt ein Konzept, wie eine Region mit vielfältigen Flächennutzungskonkurrenzen bis 2030 die Stromversorgung vollständig und die Wärmeversorgung möglichst weitgehend auf erneuerbare Energien umstellen kann. Im BMBF-geförderten Projekt EnAHRgie wurden Praxisleitfäden für Geschäftsmodelle, Verfahrensvorschläge und Analysemethoden als praktische Lösungen für den Kreis Ahrweiler entwickelt, die deutschlandweit übertragen werden können. Dr. Annedore Kanngießer von Fraunhofer UMSICHT beantwortet drei Fragen zum Projekt. weiterlesen…

Mehrheit der SPD-Anhänger will raus aus der Kohle

Greenpeace-Umfrage zeigt: Klimaschutz soll größere Rolle spielen

Konkret will sogar eine klare Mehrheit der SPD-Anhänger (78 Prozent „Ja“ oder „eher ja“), dass die einstige Kohlepartei SPD in einer möglichen Großen Koalition die Energiegewinnung aus der Kohleverbrennung beendet. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen online-Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Civey im Auftrag von Greenpeace vom 12. bis zum 16.12.2017. weiterlesen…

EE-Anteil 2017 >36 %

Zahlen und Schätzungen von ZSW und BDEW

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichte am 20.12.2017 vorläufige Zahlen zum Strom- und Gasverbrauch: Demnach stieg der Stromverbrauch in diesem Jahr um 0,8 Prozent auf 557,6 Milliarden Kilowattstunden (2016: 552,9 Mrd. kWh) gestiegen. Dies ist vor allem auf witterungsbedingte Einflüsse zu Beginn des Jahres und auf die positive konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen. Die Erneuerbaren Energien werden 2017 voraussichtlich über 36 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der BDEW in einer ersten Schätzung. Energieexperte Hans-Josef Fell kritisiert und warnt. weiterlesen…

Warnung vor ‚Greenwashing‘ fossiler Treibstoffe

Biokraftstoffindustrie sorgt sich

Produzenten aus den Visegrad-Staaten, Litauen und Bulgarien warnen laut Paola Tamma auf EURACTIV.com, ein Ausstieg aus Biotreibstoff könne unter der derzeitigen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (EER) zu einem „(Wieder-)Einstieg“ in „grüngewaschene“ fossile Brennstoffe führen. weiterlesen…

EEG-Entlastung von Bestandsanlagen für Eigenversorgung

Beihilferechtliche Genehmigung durch EU-Kommission

Die Europäische Kommission hat am 19.12.2017 beihilferechtlich genehmigt, dass Bestandsanlagen für Eigenversorgung vollständig von der EEG-Umlage befreit werden können – wie das BMWi mitteilt. Die Genehmigung der bisherigen Regelung läuft zum Ende des Jahres aus, so dass ein neues Genehmigungsverfahren erforderlich war. weiterlesen…

EU einigt sich auf Kreislaufwirtschaftspaket

Klimaschädliche Deponierung aber immer noch bis zu 75 Prozent

In der Nacht zum 18.12.2017 haben sich der Europäische Ministerrat, Vertreter des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission einer Medienmitteilung zufolge vorläufig auf zentrale Punkte zum Kreislaufwirtschaftspaket verständigt. Unter anderem vereinbarten sie eine neue Vorgabe für die Recyclingquote des gesamten Siedlungsabfallaufkommens für alle Mitgliedstaaten. Diese soll bis 2030 auf 60 Prozent ansteigen. Ebenfalls einigten sich die Trilogpartner auf ein einheitliches Verfahren für die Methode der Quotenberechnung. weiterlesen…

EU treibt Energie-Union langsam voran

Umgestaltung des Elektrizitätsmarktes: „Reibungslos funktionierend, für Wettbewerb gerüstet und unverzerrt“

Am späten Abend des 18.12.2017 – so eine EU-Medienmitteilung – vereinbarte der Europäische Rat der Energieminister seine Verhandlungsposition (die sogenannte „allgemeine Ausrichtung“) in Sachen Schaffung des Rahmens für einen EU-weiten Elektrizitätsbinnenmarkt. Diese Verordnung ist einer der Gesetzgebungsvorschläge des Pakets „Saubere Energie“ und ist der Eckpfeiler der Umgestaltung des Elektrizitätsmarktes. Hierin werden die Regeln und Grundsätze zur Gewährleistung eines reibungslos funktionierenden, für den Wettbewerb gerüsteten und unverzerrten Elektrizitätsmarktes überarbeitet, um Flexibilität, Dekarbonisierung und Innovation zu verbessern. weiterlesen…

EU-Ministerrat beschließt Energiepositionen

DNR: „Ratsposition zu EU-Energiepaket enttäuschend“

In der Nacht von Montag (18.) auf Dienstag (19.12.2017) haben sich die EU-Energieminister auf überarbeitete Regeln für den Strommarkt, die Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie und die neue Verordnung zur Steuerung der Energieunion geeinigt. Kernpunkte des Beschlusses: Der Mindestanteils Erneuerbarer Energien am Kraftstoffverbrauch im Verkehr soll bis 2030 von 10 Prozent (2020) auf 14 Prozent steigen. Erneuerbare Energien sollen dann 27 Prozent ausmachen. Kohlekraftwerke können über Kapazitätsmechanismen subventioniert werden. Umweltorganisationen reagierten enttäuscht auf die Beschlüsse – allen voran Energieexperte Hans.Josef Fell. weiterlesen…