Geringere Gletscherrückgänge

Alpenvereins-Gletscherbericht mit Fakten zum vergangenen Gletscherjahr

Gletscherbericht 2015_16 des ÖAV - Titel © ÖAV90 Gletscher haben die Beobachter des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) 2015/2016 für Messungen besucht. Der aktuelle Gletscherbericht zeigt, dass der durchschnittliche Längenverlust der Gletscher im Berichtsjahr 2015/2016 mit 14,2 Metern deutlich unter dem Vorjahreswert und auch unter dem Mittel der vergangenen zehn Jahre liegt. weiterlesen…

Solar-Geschäftsklima auf Siebenjahreshoch

„Talsohle endlich durchschritten“

„Die Zeichen stehen wieder auf Wachstum. Der Geschäftsklimaindex in der deutschen Solarwirtschaft ist auf höchstem Stand seit sieben Jahren“, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und rechnet „mit weiter anziehender PV-Nachfrage aufgrund attraktiver Renditeerwartungen und Finanzierungsangebote für Gewerbe- und Immobilienbesitzer“. weiterlesen…

Abschied vom Auto

Umweltbewusstsein 2016: Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark aufs Auto angewiesen sein

Eine große Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark auf das Auto angewiesen sein – sagt unter anderem die Umweltbewusstseinsstudie, eine repräsentative Umfrage von BMUB und UBA – so am 12.04.2017 das BMUB in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem UBA. 91 % der Befragten sagen demnach, dass das Leben besser werde, wenn der oder die Einzelne nicht mehr auf ein Auto angewiesen ist. 79 % wünschen sich eine Stadtentwicklung, die die Alternativen zum Auto stärkt, für ihre eigene Stadt oder Gemeinde. weiterlesen…

Flasbarth warnt vor Wettbewerbsverzerrungen


Umwelt-Staatsekretär pocht auf Klimaschutz – „Müssen eine Brandmauer gegen die USA errichten“

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth warnte in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel vor Wettbewerbsverzerrungen durch Senkungen von Umweltstandards in den USA. Dennoch will er das Land im Klimaabkommen halten – und hofft auf einen Gipfel in Hamburg. Mit freundlicher Genehmigung von . weiterlesen…

„Die Blockade der Energiewende wird die USA teuer zu stehen kommen“

Kommentar von Claudia Kemfert

Prof. Dr. Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. Der Beitrag gibt die Meinung der Autorin wieder

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump steht wie kein anderer vor ihm für die Vergangenheit. Er kämpft für die Energiepolitik von Gestern, oder besser: er kämpft für die Energiepolitik von vor 25 Jahren. Alles, was damals gut schien, will er möglichst lang konservieren: Kohle, Atom und Öl. Zukunft findet für ihn nicht statt. Kein Wunder, dass er jede seriöse wissenschaftliche Prognose verweigert und den Klimavertrag aufkündigen will. Seine ersten Amtshandlungen waren somit, einen Skeptiker des Klimawandels als Chef der Umweltbehörde zu berufen und einen ehemaligen Ölkonzernlenker zum Außenminister, der zwar den Klimawandel anerkennt, aber ebenfalls für die Interessen der fossilen Energieindustrie steht. Nun will Trump per Dekret die Klimapolitik seines Vorgängers aufheben. Für den internationalen Klimaschutz brechen schlechte Jahre an. Auch wenn Trump das Pariser Klimaabkommen nicht ohne weiteres verlassen kann und die Energiewende auch in Amerika vorangeht – die Stärkung des fossilen Kapitals durch den US-Präsidenten verschärft den Kampf zwischen alter und neuer Energiewelt. (Foto: Claudia Kemfert Foto © claudiakemfert.de) weiterlesen…

Marokko in Energiewende vorne

Baubeginn des PV-Kraftwerks in Ouarzazate

Marokko hat in Anwesenheit von König Mohammed VI. in Ouarzazate den Spatenstich für den Bau des Kraftwerks Noor IV gesetzt. Es sei das vierte Kraftwerk im weltweit größten Solarkomplex aus einer PV- und drei Solarthermieanlagen mit insgesamt 580 MW. Vermutlich Anfang 2018 soll Noor IV mit 70 MW Leistung fertig sein. Die KfW gibt für den PV-Park ein Darlehen von 60 Millionen Euro. weiterlesen…

„(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“


Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung erschienen

Die Energiewende in Deutschland stellt zunehmend zentralisierte Strukturen der Gewinnung, Bereitstellung, Verteilung und Vermarktung von Energie in Frage. Im Spannungsfeld von zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen stellen sich vielfältige Forschungsfragen, die sich kaum aus einer einzigen wissenschaftlichen Perspektive heraus beantworten lassen. Ein Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung des DIW zum Thema. weiterlesen…

Windgas-Elektrolyseure entlasten Stromkunden

Greenpeace Energy-Vorschlag hilft Verbrauchern viele Millionen sparen

Ein Vorschlag des alternativen Stromanbieters Greenpeace Energy, Stromüberschüsse anders zu nutzen senkt Kosten, reduziert Windpark-Abschaltungen und würde die Akzeptanz für die Energiewende steigern. Die Nutzung von überschüssigem Strom in besonders windreichen Regionen Norddeutschlands kann Verbraucher um hohe Millionenbeträge entlasten, zeigt eine Analyse von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy – so eine Medienmitteilung. weiterlesen…

Trump macht Klima-Blockade wahr

G7 bekennen sich nicht zum Klimaschutz

Der Klimawandel wartet nicht (Erdgasreklame) – Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft, für für SolarifyPräsident Trump sieht sich nicht an die Zusagen seines Vorgängers Obama gebunden und will dessen Klimaschutzpolitik aushebeln. Wie die Frankfurter Rundschau am 10.04.2017 mitteilte, war es den Energieministern wegen der Blockadehaltung der USA beim Ministertreffen in Rom nicht möglich, die notwendige Einstimmigkeit herzustellen. weiterlesen…

Ökologische Modernisierung quer durch alle Branchen

Die grüne Art des Wirtschaftens

Mit 450 Gästen war der Kongress „Grüner Wirtschaften“ der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen sehr gut besucht. In diversen Werkstätten und Debatten wurde das Konzept Grüner Wirtschaften für mehr Lebensqualität diskutiert und auf einem Markt der Möglichkeiten anschaulich und greifbar gemacht. Die grüne Bundestagsfraktion will „den Weg in die neue Wirtschaftsweise für alle verlässlich gestalten“. Dafür brauche es mutige Politik und engagierte Bürger, Ingenieure und Unternehmerinnen, welche die ökologische Modernisierung quer durch alle Branchen ins Ziel bringen. „Wir müssen, das machten sowohl unser Fraktionsvorsitzender Dr. Anton Hofreiter, wie auch die Keynote von Professor Rahmstorf sehr deutlich, das Tempo erhöhen, die Klimakrise wartet nicht“. weiterlesen…