BW-Solar-Cluster: „Solarstrom lohnt sich 2016 mehr denn je“

Tipps für Verbraucher: PV-Anlagen günstiger, Eigenverbrauch profitabler, Vergütungssätze nicht gesunken

„Solarstrom vom eigenen Dach rechnet sich finanziell. In diesem Jahr wird er sogar noch lukrativer“, schreibt Beate Oberkofler auf solarcluster-bw.de, dem Internetportal der Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg. Die Renditeaussichten für Neuanlagen hätten sich unter anderem deshalb verbessert, weil die Investitionskosten in den letzten zwei Jahren um bis zu 10 Prozent gesunken seien. Den geringeren Investitionskosten stünden zudem höhere Einnahmen gegenüber: Denn den in der eigenen Anlage produzierten Sonnenstrom selbst zu verbrauchen, lohne sich aufgrund des im Januar gestiegenen Strompreises jetzt noch mehr. weiterlesen…

PV-Speicherförderung lässt auf sich warten

Neustart noch unklar

Die Bundesregierung sieht sich offfenbar nicht in der Lage, die Fortführung der am Jahresende ausgelaufenen PV-Speicherförderung genau zu terminieren. Entgegen einem Evaluationsbericht der RWTH Aachen wollte das BMWi das Förderprogramm zunächst beenden. Buchstäblich in letzter Minute konnte auf Druck des Bundestags-Haushaltsausschusses und dank der deutlichen Kritik von EUROSOLAR, von Verbänden, Herstellern und Anbietern doch noch eine Fortführung des Programms erwirkt werden. Nun sei allerdings unklar, ab wann und zu welchen Konditionen die Speicherförderung für kleine PV-Anlagen weiterlaufen soll, schreibt Sandra Enkhardt in pv-magazine.de. weiterlesen…

Treiber der Energiewende?

Eigenversorgung mit Solarstrom

Der Anteil der Solarenergie an der Stromversorgung in Deutschland hat sich rasant entwickelt, von weniger als einem Prozent 2008 auf 5,7% 2014 (AGEB, 2015). Die gleichzeitige starke Kostendegression zog hohe Vergütungssatzsenkungen nach sich (ISE, 2015). Seit 2012 liegt diese Vergütung unter dem Strombezugspreis (Netzparität) (Weniger et al., 2014). Haushalte mit PV-Anlagen verbrauchen folglich ihren PV-Strom lieber selbst als ihn ins Netz abzugeben (Eigenversorgung). Da das attraktiver ist, als den Strom gegen EEG-Vergütung einzuspeisen, basiert heute ein wesentlicher Bestandteil der PV-Förderung darauf, dass Haushalte durch den Eigenverbrauch (EV) ihre Strom-Ausgaben senken; sie erhöhen ihren EV-Anteil weiter, indem sie Batteriespeicher einsetzen und ihre Stromnachfrage der eigenen Stromerzeugung anpassen (Luthander et al., 2015). weiterlesen…

Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland

Erneut aktualisierte Fassung

Deutschland lässt das fossil-nukleare Energiezeitalter hinter sich. Photovoltaik (PV) wird in unserer nachhaltigen Energiezukunft eine bedeutende Rolle spielen. Die vorliegende, am 25.12.2015 von Harry Wirth aktualisierte Zusammenstellung aktueller Fakten, Zahlen und Erkenntnisse unter dem Titel „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland“ soll eine gesamtheitliche Bewertung des PV-Ausbaus in Deutschland unterstützen. weiterlesen…

Photon Power AG insolvent

Verfahren wegen drohender Zahlungsunfähigkeit eröffnet

Wieder eine Pleite in der Photon-Gruppe: Am 22.12.2015 hat das Amtsgericht Aachen die vorläufige Insolvenzverwaltung für die Photon Power AG angeordnet. Sie hat PV-Anlagen gebaut und zur Finanzierung nachrangige Anleihen für Kleinanleger ausgegeben. Allein bis Dezember 2012 beliefen sich diese nach Aussage von Vorstand Ralf Heuser auf 7,5 Millionen Euro. Anfang des Jahres müssen wieder Auszahlungen an die Anleihegeber geleistet werden. Was für diese die Insolvenz bedeutet, konnte der Pressesprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Claus-Peter Kruth nicht sagen. Auch nicht, ob Gelder in andere Photon-Gesellschaften geflossen ist, um etwa den Wiederaufbau der Zeitschriften quer zu finanzieren. weiterlesen…

Vattenfall will raus

…aus der Braunkohle – aber möglichst viel Kohle dafür

Vattenfall wird ungeduldig, will die deutschen Braunkohletagebaue und Kraftwerke beschleunigt loswerden. An wen, will der alte Schwede jetzt bald entscheiden. Zu den Bietern gesellte sich inzwischen auch ein deutsches Fossil: die Essener Steag. Laut Handelsblatt will Vattenfall beim Verkauf des deutschen Braunkohle-Geschäfts aber nicht jetzt schon auf einen bestimmten Bieter setzen, sondern hält sich weiter mehrere Optionen offen. weiterlesen…

Dänemark: Eine Energiewende für Strom, Wärme und Verkehr

Bis 2050 in allen Energiesektoren unabhängig von fossilen Brennstoffen

Von Stephanie Ropenus – mit freundlicher Genehmigung von energieverbraucher.de

Dänemark will bis zum Jahre 2050 in allen Energiesektoren unabhängig von fossilen Brennstoffen werden. Die dänische Energiewende leitet also nicht nur den Übergang zu Erneuerbaren Energien im Stromsektor ein, sondern auch eine Wärmewende und eine Verkehrswende. Die Integration der Windenergie, die im letzten Jahr fast 40 Prozent des Stroms lieferte, und die Verknüpfung der Energiesektoren spielen eine tragende Rolle. Damit kann Dänemark Deutschland und anderen Ländern Impulse geben. weiterlesen…

Energiewende: Stadtwerke justieren Rolle neu

VKU-Vetriebstagung

Von Tilman Weber – mit freundlicher Genehmigung von Erneuerbare Energien

Weniger Visionen, mehr konkrete Ausgestaltung: Die fünfte VKU-Vertriebstagung 08.-09.03.2016 spiegelt den jüngsten Perspektivenwandel der Stadtwerke in Deutschland auf die Energiewende wieder. Auf dem Programm stehen erste Lehren aus der Praxis der als Zukunftsgeschäft anvisierten virtuellen Kraftwerke genauso wie eine Marketingstrategie, durch die regionale und grüne Energieerzeugung eins werden. weiterlesen…

Bis zu 85 Prozent CO2-Einsparung durch Blue Crude möglich

Ökobilanzbericht für synthetischen Diesel-Kraftstoff aus Wasser und CO2 veröffentlicht

Als die Dresdner Firma sunfire GmbH am 22.04.2015 unter dem Namen „Blue Crude“ den ersten im Auftrag des BMBF produzierten synthetischen Diesel-Kraftstoff aus Wasser und CO2 vorstellte (siehe solarify.eu/ccu-kommt-voran), war das Interesse in Politik und Medien groß. Die Ökobilanz und damit die wissenschaftliche Bewertung der Anlage und des produzierten Treibstoffes hinsichtlich der potenziellen Umweltwirkungen erstellte die Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung am Lehrstuhl für Bauphysik der Universität Stuttgart. Jetzt wurde der Abschlussbericht publiziert: Bis zu 85 Prozent CO2 können unter bestimmten Bedingungen eingespart werden. weiterlesen…

„Berlin verhindert besseren Klimaschutz“

Kritik von Umweltminister Habeck (Kiel)

Kiels Umweltminister Habeck (Grüne) kritisierte in einem Interview die Klimapolitik von Bundeskanzlerin Merkel scharf: Aus seiner Sicht könnte Deutschland weiter sein. Die Bundesregierung bremse zudem bei der Energiewende. Habeck machte das besonders an der Deckelung der Erneuerbaren Energien fest, denn jetzt dürfte Schleswig-Holstein laut Koalitionsvertrag nur 1,2 Prozent pro Jahr neu zu bauen. weiterlesen…