BPA-Mitteilung: UN-Gipfel in Paris

Neuer Klimavertrag beschlossen

„Die 195 Staaten haben sich in Paris auf einen neuen Klimavertrag verständigt. Die deutsche Delegationsleiterin, Bundesumweltministerin Hendricks, begrüßte das Ergebnis der zweiwöchigen Verhandlungen als historischen Erfolg für den Klimaschutz.“ Das teilte das Bundespresseamt nach dem Beschluss mit. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Drei Stimmen kurz vor Schluss von COP21

Hofreiter: Lieber ein schwacher Vertrag als gar kein Vertrag – Höhn optimistscher – Trittin: Gutes Zeichen

Anton Hofreiter, Vorsitzender der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, sagte im ZDF-Morgenmagazin, es sei positiv, dass sich andeute, dass es einen Vertrag geben werde: „Es ist auch positiv, dass sich andeutet, dass man unter der Zwei-Grad-Grenze bleiben will… Aber was natürlich nicht positiv ist, dass die konkreten Maßnahmen sehr, sehr schwammig sind.“ weiterlesen…

Klima-Endspurt in Paris

Entwurf für Klimaabkommen vorgestellt – Die Kernpunkte

Der französische Außenminister Laurent Fabius hat am Mittag des 12.12.2015 bei der COP21 den Abschlusstext des Klimaschutzvertrags vorgelegt und an die Vertreter der 195 Verhandlungspartner verteilt. Sichtlich bewegt sagte der Konferenzpräsident: „Es ist der Anfang eines neuen Weges“. Frankreichs Präsident Hollande, der extra zu dem Termin gekommen war, mahnte, die historische Chance zu nutzen. Die 196 Länder müssen jetzt den Text allerdings noch prüfen und verabschieden. weiterlesen…

Germanwatch: Brasilien kann zum Durchbruch verhelfen

Pariser Klimagipfel geht in die Verlängerung – Germanwatch fordert Bewegung von Industrie- und Schwellenländern

Der offizielle Endzeitpunkt der Pariser Klimaverhandlungen ist überschritten, aber noch sind wichtige Punkte offen. In dieser Nacht wird weiter verhandelt werden, morgen Vormittag will der Vorsitzende dann seinen Textvorschlag vorlegen. „Die Ankündigung des Schwellenlandes Brasilien, zusammen mit einer breiten Koalition in Paris für ein ambitioniertes Klimaabkommen einzustehen, könnte bahnbrechend sein“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Es zeichnet sich ab, dass Brasilien, Südafrika und Mexiko eine wichtige Brückenrolle für das Abkommen spielen können.“
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3 Milliarden auf EEG-Umlagenkonto

Guthaben steigt nach sieben Monaten wieder

Das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetz-Betreibern geführten EEG-Umlagekonto zur Förderung der deutschen Stromproduktion aus Erneuerbaren betrug Ende November 3,01 Milliarden Euro (Oktober: 2,51 Milliarden, September: 2,52 Milliarden Euro). Es ist erstmals seit April wieder gestiegen, um 19,7% oder € 496 Mio., wie am 09.12.2015 aus Daten der Übertragungsnetzbetreiber hervorging. weiterlesen…

COP21 verlängert – Wissenschaftler enttäuscht

UN-Klimakonferenz geht in Verlängerung – Klimaexperten kritisch

Die UN-Klimakonferenz wird erwartungsgemäß verlängert. Das angestrebte weltweite Klimaschutzabkommen solle laut der neuen Planung am Samstag verabschiedet werden, teilte die französische Konferenzpräsidentschaft am Freitagmorgen, dem 11.12.2015, mit. Führende Klimawissenschaftler reagierten enttäuscht auf den aktuellen Entwurf.
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Wirtschaft und Klimaschutz – keine Liebesbeziehung

Climate-KIC-Studie: Europäische Wirtschaft ist bereit für Kampf gegen Klimawandel, es fehlt Know-how und Innovationsbereitschaft

Die europäische Wirtschaft möchte zwar den Klimawandel stoppen, es fehlt ihr dazu aber an dem nötigen Know-how sowie an Entschlossenheit und Innovationsbereitschaft. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie* zum Umgang der europäischen Wirtschaft mit dem Klimawandel von Climate-KIC, der größten europäischen Innovationsinitiative für klimafreundliche Technologien. Die Studie wurde am 03.12.2015 bei der UN-Klimakonferenz COP21 in Paris veröffentlicht. Sie analysiert die Innovationsbereitschaft der Verantwortlichen der europäischen Unternehmen, den Klimawandel von einer Bedrohung in eine Chance zu verwandeln. weiterlesen…

Beschäftigungsrückgang bei den Erneuerbaren

Zahl der Beschäftigten im Bereich Erneuerbarer Energien sinkt um vier Prozent

355.400 Menschen arbeiteten 2014 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent weniger als 2013. Von dem Rückgang besonders betroffen war einmal mehr die Solarbranche, die Windenergie konnte dagegen eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschätzung, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vorgenommen hat. Die Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Untersuchung über „Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende“ unter der Federführung der GWS im Auftrag des BMWi. weiterlesen…

Braunkohlehalden sind wie Atommüll … nur dringender

Verkauf der Lausitzer Vattenfall nicht vertretbar – Kommentar von Christian von Hirschhausen (DIW) – mit freundlicher Genehmigung

Wer in den vergangenen Jahren durch das Lausitzer Braunkohlerevier gefahren ist, kennt die Verkehrsschilder, die das Verlassen von Bundesstraßen mit dem Hinweis verbieten: Lebensgefahr! Tatsächlich ist das Betreten von Braunkohletagebau-Folgelandschaften wegen unbeherrschbarer Rutschgefahren lebensgefährlich, genauso wie der dem Ort Lieske drohende Dammbruch aus dem ausgekohlten und mit Wasser verfülltem alten Tagebau, dem heutigen Sedlitzer See. Ganz zu schweigen von der „braunen Spree“, welche durch Eisenhydroxid aus alten aber auch aktuellen Braunkohletagebauen langsam nach Berlin fließt, zwar nicht lebens- aber immer noch gesundheitsgefährdend und überaus unappetitlich. weiterlesen…

USA fordern 1,5-Grad-Grenze

COP21 auf Zielgeraden zum Klimaabkommen verlängert
Mit freundlicher Genehmigung von EurActiv.com, Autor: James Crisp übersetzt von Jule Zenker

Nachdem die Vereinigten Staaten offiziell als neues Mitglied der „High-Ambition-Koalition“ verkündet wurden, machte sich das Land sofort für ein neues Ziel in den Pariser Klimaverhandlungen (COP21) stark: die Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 Grad. EurActiv Brüssel berichtet. weiterlesen…