Deutschland braucht ambitionierte Cybersicherheitsstrategie

BSI: Hohe Gefährdung

Die Deutschen sind im Cyberraum so gefährdet wie nie zuvor, zeigt der aktuelle Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Es existieren aber zahlreiche Hürden auf dem Weg zu einem höheren Sicherheitsniveau. Die erste Publikation des acatech-Projekts „Cybersicherheit“ gibt am 17.11.2022 Denkanstöße, um die Sicherheit in Deutschland zu verbessern. weiterlesen…

Carbon2Chem® soll NRW zu klimaneutral werden lassen

5. C2C-Konferenz beleuchtete Technologien zur Realisierung einer Circular Economy

Ergebnisse der Carbon2Chem®-Forschenden im vergangenen Jahr und deren Umsetzung in die industriellen Anwendung sollte die 5. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 03.11.2022 in Düsseldorf bringen. Eingeladen hatten die Koordinatoren des vom BMBF geförderten Projektes: das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die thyssenkrupp AG und das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). weiterlesen…

Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung einsetzen

Chancen und Handlungsoptionen

Das Konzept der Ökosystemleistungen bietet eine Möglichkeit, um Natur und Landschaft zu schützen und nachhaltig zu nutzen. In Planungsprozessen kann es genutzt werden, um die Leistungen des Naturhaushaltes sichtbar zu machen, zu bewerten und gegenüber anderen Interessen abzuwägen, um so transparentere Grundlagen für Entscheidungen bereitzustellen. Ein Positionspapier der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL 141) verdeutlicht anhand von zehn Thesen, wie das Konzept der Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung genutzt werden kann, um die Umsetzung und Wirkung der Planungen im Sinne des Ressourcenschutzes zu verbessern. (Titel: Ökosystemleitungen inder räumlichen Planung einsetzen – © ARL) weiterlesen…

Effizienz und Nachhaltigkeit wichtigste Trends

Studie zum Batteriemarkt

Der globale Batteriemarkt wird in den nächsten Jahren in erster Linie von den Faktoren Nachhaltigkeit, der Verfügbarkeit von Rohstoffen, der wachsenden Zahl von Elektroautos sowie dem Wunsch nach immer leistungsfähigeren Batterien geprägt. Weil die Nachfrage ungebrochen ist, weiten die Hersteller ihre Kapazitäten ständig aus. Bis 2030 könnte die weltweite Produktion bei 6 bis 9 TWh liegen. Das sind einige der Ergebnisse des „Battery Monitor 2022“, den der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger in zweiter Auflage veröffentlicht hat. weiterlesen…

Neues Konzept für Solarzellen

Entwickelt an TU Dresden

Die Gruppe um Prof.Yana Vaynzof am Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials (IAPP) und dem Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) der Technischen Universität Dresden hat ein völlig neues Konzept für Solarzellen entwickelt. Dieses macht sich die Tatsache zunutze, dass Materialien in unterschiedlichen Kristallmodifikationen vorliegen können. Dieses Phänomen der Polymorphie bedeutet, dass ein Material unterschiedliche Eigenschaften aufweisen kann, je nachdem wie seine Atome und Moleküle im Kristallgitter angeordnet sind. Die entsprechende Untersuchung wurde nun open access in Nature Energy veröffentlicht. weiterlesen…

Baerbock zu COP27 vor Bundestag

Aufbruch zum Klimaschutz: Aus „Wandel“ wurde „Krise“

Am 11.11.2022 hielt die Bundesministerin des Auswärtigen, Annalena Baerbock, vor dem Deutschen Bundestag eine Rede aus Anlass der COP27 in Scharm-el-Scheich. Hauptthema war die 1,5-Grad-Grenze. Solarify dokumentiert. (Foto: Bundestagsplenum – Screenshot © parlamentsfernsehen) weiterlesen…

EU-Bedenken wg. „diskriminierender“ Produktionsanforderungen im US-Anti-Inflationsgesetz

Produktionsanforderungen im US Inflation Reduction Act umstritten

Die Europäische Union und die USA bemühen sich um eine Lösung für zentrale Aspekte der „diskriminierenden“ Produktionsanforderungen im US-Inflationsbekämpfungsgesetz (Inflation Reduction Act – IRA). Die EU erklärte bereits, dass sie den Fall vor die Welthandelsorganisation bringen könnte, falls kein Kompromiss erzielt werden kann, schreibt pv magazine Global. weiterlesen…

„Deutschland braucht sofortige Antwort auf US-Inflation-Reduction-Act“

DWV-Appell an Bundesminister Habeck – Jetz handeln und Voraussetzungen für „Grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft“ schaffen

Zahlreiche Verbände und Unternehmen an Bundeswirtschaftsminister Habeck mit der Aufforderung appelliert, jetzt zu handeln und die Voraussetzungen für eine „Grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft“ zu schaffen. Konkret geht es darum, eine sofortige Antwort auf den Inflation Reduction Act der USA zu geben, um die Verlagerung der Wasserstoffindustrie in die USA zu verhindern. Der Wasserstoffverband DWV hat das Schreiben formuliert: „Sehr geehrter Minister Habeck, der DWV und die Unterstützer dieses offenen Appels appellieren an Sie, sich für den Hochlauf einer grünen Wasserstoff-Marktwirtschaft und die dafür erforderlichen investitionssicheren Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU einzusetzen.“ – weiterlesen…

Max-Planck-Startup entwickelt effizientere Batterien

Batene startet mit einer Finanzierung von zehn Millionen Euro

Eine Erfindung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung könnte Batterien deutlich leichter, effizienter und sicherer machen. Das Team hat laut einer Medienmitteilung vom 09.11.2022 einen Weg gefunden, sehr feine Metallvliese zu erzeugen, die als Stromkollektoren in Batterien dienen und diese leistungsfähiger machen können. Die Batene GmbH, eine Ausgründung des Instituts, hat die Technik über die Technologietransfer-Organisation Max-Planck-Innovation lizenziert und vermarktet sie nun. Dafür erhält das Start-Up eine erste Finanzierung von zehn Millionen Euro. weiterlesen…

Projekt MiningImpact erforscht Tiefsee-Manganknollenabbau

Mit „Expedition SO295“ Umweltschäden am Meeresgrund untersuchen

Wie stark zerstört der Manganknollenabbau den Lebensraum in der Tiefsee? Das untersucht laut einer Medienmitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel vom 11.10.2022 in den nächsten zwei Monaten die MiningImpact-Expedition SO295 mit dem Forschungsschiff SONNE in den Explorationslizenzgebieten der Clarion-Clipperton Zone im Nordpazifik. Beim Einsammeln von Manganknollen wird die belebte Zone des Meeresbodens abgetragen; zusätzlich bedecken die beim Abbau aufgewirbelten Sedimente große Flächen in der Umgebung. Ziel der Fahrt ist es, das komplette Ausmaß der Umweltauswirkungen anderthalb Jahre nach einem industriellen Gerätetest zu erfassen. (Abbildung: Manganknolle – 1982 aus dem Pazifik © Koelle, eig. Foto, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…