IEA-Prognose: Wie schnell wächst der Welt-Stromspeichermarkt bis 2026?

Erwartung: Steigerung um 56% auf mehr als 270 GW

Die Internationale Energieagentur IEA prognostiziert, dass die weltweit installierte Speicherkapazität in den nächsten fünf Jahren um 56 % steigen und bis 2026 über 270 GW erreichen wird. Der Hauptgrund dafür ist der zunehmende Bedarf an Systemflexibilität und -speicherung auf der ganzen Welt, um einen größeren Anteil an variablen erneuerbaren Energien (VRE) vollständig zu nutzen und in die Stromsysteme zu integrieren. weiterlesen…

Umfassender Überblick der Forschung über Heterojunction-Solarzellentechnologien

Erwartungen an künftige Entwicklungen in diesem Bereich

Wissenschaftler der Nankai-Universität (China) haben in einer in Nanophotonics veröffentlichten Arbeit einen umfassenden Überblick über die aktuelle Forschung zu Silizium-Tandemsolarzellen mit Heteroübergang (SHJ-TSCs) erstellt, zeigten die Chancen und Herausforderungen dieser Technologie auf und formulierten ihre Erwartungen an zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich. weiterlesen…

Stilllegungen zum Jahresende: „RWE setzt Ausstieg aus Kohle und Kernkraft um und schaltet 2,2 GW Kraftwerksleistung ab“

In Medienmitteilung keine Rede von Entschädigungen

„Tue Gutes und rede darüber“: Am 30.12.2021 verbreitete RWE in einer Medienmitteilung noch einmal die Nachricht, man trenne am Silvesterabend planmäßig insgesamt 2.200 MW Kraftwerkskapazität vom Netz. Am Standort Gundremmingen werde als letzte Anlage der Siedewasserreaktor Block C mit rund 1.300 MW stillgelegt. Im Rheinischen Braunkohlenrevier schalte das Unternehmen die 300-MW-Blöcke Neurath B, Niederaußem C und Weisweiler E ab – und setze damit den vom Gesetzgeber beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft und der Kohle konsequent weiter um. Keine Rede von den Milliarden-schweren (argwöhnisch von der EU als verbotene Beihilfen beäugten) Entschädigungen für Kohle- und Atomausstieg, noch von den Dörfern, die immer noch in Gefahr stehen, abgebaggert zu werden. Solarify dokumentiert die RWE-Medienmitteilung und ergänzt ein paar Tatsachen. weiterlesen…

„Geschäfte machen, als ob der Planet wichtig wäre“

Leitartikel: Die Sicht des Guardian auf grüne Finanzen

„Der Klimawandel findet statt, und die Unternehmen wissen das. Warum also zeigen sie es nicht in ihren Berichten?“ fragte der Londoner Guardian eingangs eines Leitartikel am 08.12.2021. Kürzlich – so der Guardian – erklärte Shell mit der Aufgabe seiner Beteiligung an 170 Millionen Barrel Öl im Cambo-Ölfeld vor der Küste der Shetland-Inseln , die „wirtschaftlichen Argumente für Investitionen“ seien zu schwach (siehe: bbc.com/uk-scotland-59512742*)). Und das britische Blatt mutmaßt: „Wie bei einem politisch so sensiblen Projekt nicht anders zu erwarten, gab es viele Spekulationen darüber, welche anderen Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten. Aber: Wie kam Shell überhaupt zu dem Schluss, dass das wirtschaftlich sinnvoll ist?“ weiterlesen…

Intelligente Batteriezellproduktion

BMBF-Förderung mit rund 44 Millionen Euro – erste Ergebnisse

Schnell und kostengünstig, zugleich aber wandlungsfähig und mit hoher Produktqualität sind die Anforderungen an die künftige Produktion von Batteriezellen. Das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Batterie-Kompetenzcluster Intelligente Batteriezellproduktion (InZePro) zielt darauf ab, Produktionssysteme ganzheitlich zu optimieren und sie flexibler hinsichtlich Menge, Format, Material und eingesetzter Technologie zu machen. Gelingen kann dies etwa durch prozessübergreifende, datengetriebene Optimierungsansätze sowie Industrie 4.0-Lösungen. weiterlesen…

Streitthema Windenergie contra Vögel

Nur ein Bruchteil stirbt an Windgeneratoren

Damit Deutschland sein Klimaziel der Klimaneutralität bis 2045 erreicht, fordern wissenschaftliche Gutachten – wie etwa das von Agora Energiewende publizierte Gutachten mit dem Titel „Das Klimaschutz-Sofortprogramm“ – bis 2030 eine Verdreifachung des jährlichen Windkraftausbaus – zusätzlich zu den 31.000 bestehenden. Naturschützer sind besorgt. Besonders geschützte Greifvogelarten können mit den Rotorblättern der Windräder kollidieren. Und die Anlagen stören Lebensräume seltener Arten. Andere Studien und Prognosen stützen diesen Befund. weiterlesen…

Ameisensäure aus Kohlendioxid und Wasser

Chinesische Forscher entwickeln neuen Katalysator zur Umwandlung von CO2

Die Umwandlung von CO2-Emissionen mit Hilfe von erneuerbarem Strom zur Herstellung von Kraftstoffen und Chemikalien ist ein eleganter Weg zu einem kohlenstoffneutralen Energiekreislauf. Chinesische Forscher haben durch die Entwicklung eines monatomaren Kupferkatalysators einen Weg gefunden, aus Kohlendioxid und Wasser kostengünstig Ameisensäure herzustellen. Das Verfahren verwendet einen Elektrolyseur, der eine kontinuierliche Produktion ohne Produkttrennung ermöglicht, und wurde in Nature Nanotechnology veröffentlicht. weiterlesen…

Drei AKW gehen Ende Dezember vom Netz

Lemke und Habeck: Atomausstieg macht unser Land sicherer

Atomkraftwerke Brokdorf in Schleswig-Holstein, Grohnde in Niedersachsen und Gundremmingen C in Bayern gehen spätestens zum 31.12.2021 endgültig vom Netz. Damit wird planmäßig eine weitere wichtige Etappe des 2011 beschlossenen Atomausstiegs vollzogen und die nukleare Sicherheit hierzulande deutlich erhöht. In einer gemeinsamen Medienmitteilung erklärten die beiden zuständigen Minister am 28.12.2021: „Die in den vergangenen Jahren gestiegene und im internationalen Vergleich sehr hohe Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Deutschland bleibt gewährleistet. Der Atomausstieg macht unser Land sicherer.“ (Foto: AKW Gundremmingen – Foto © Felix König eigenes Werk – CC BY-SA 3.0 – commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Solarenergie aus und an Bahnstromnetz

TÜV Rheinland prüft Potenzial von PV-Anwendungen an und in Schienenwegen

Es gibt bereits erste Photovoltaik-Projekte, die entlang von Schienenwegen entstehen und direkt ins Bahnstromnetz einspeisen. Enerparc hat dafür erste Photovoltaik-Kraftwerke in Norddeutschland errichtet. Ein Projekt mit 14 Monaten Laufzeit soll nun Photovoltaik-Anlagen fördern, die ihren Solarstrom direkt in das Bahnstromnetz einspeisen können, schreibt

Nano-Pralinen speichern Wasserstoff

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY setzt Palladium ein

Ein innovativer Ansatz kann Nanoteilchen zu einfachen Speichern für Wasserstoff machen. Dessen Speicherung ist bislang sehr aufwändig: Entweder wird das Gas in Drucktanks bei 700 bar aufbewahrt oder aber in flüssiger Form, wobei es bis auf minus 253 Grad Celsius abgekühlt werden muss – beide Verfahren kosten zusätzlich Energie. Ein von DESY-Forscher Andreas Stierle geleitetes Team hat einer Medienmitteilung vom 27.12.2021 zufolge die Grundlage für eine neue Methode erarbeitet – die Speicherung mit winzigen, nur 1,2 Nanometer (ein millionstel Millimeter) großen Nanoteilchen aus dem Edelmetall Palladium. (Bild: Palladium-Nanopartikel (grün) werden durch einen Kern aus Iridium (rot) stabilisiert; auf ihrer Oberfläche kann sich Wasserstoff anlagern – und wieder abgelöst werden – Bild © DESY, Andreas Stierle) weiterlesen…