Bessere Förderbedingungen in der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU

Neuveröffentlichung des Förderaufrufes für investive Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte mit Förderquote bis 80 Prozent – ebenso verbessert: KfW-Förderung

Im Zuge des Klimaschutz-Sofortprogramms 2022 der Bundesregierung schreibt das Bundesumweltministerium die verbesserten Förderbedingungen des Corona-Konjunkturpaketes für modellhafte und wegweisende Klimaschutzprojekte bis Ende nächsten Jahres fort und verlängert die Gültigkeit des Förderaufrufes bis 2024. Der neue Förderaufruf sieht für Anträge, die zwischen dem 1. September 2021 und dem 31. Dezember 2022 gestellt werden, eine Förderquote bis 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben vor. Nachweislich finanzschwache Kommunen können in diesem Zeitraum sogar eine Vollfinanzierung beantragen. weiterlesen…

Bis 100 Prozent des Rohstoff-Bedarfs aus inländischer Förderung

Inländische Erdgasförderung sechs Prozent des deutschen Erdgasbedarfs

Bei vielen Rohstoffen (Steine und Erden oder Salze) kann Deutschland nach Angaben der Bundesregierung einen signifikanten Anteil (je nach Rohstoff sogar bis zu 100 Prozent) des Bedarfs aus inländischer Förderung abdecken. Das geht – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – aus der Antwort der Regierung (19/32002) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/31808) hervor. Entsprechend den Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) errechnet sich der Antwort zufolge im Jahr 2019 ein Anteil von sechs Prozent der inländischen Erdgasförderung am Erdgasbedarf in Deutschland. Außerdem werde der Braunkohlebedarf vollständig aus inländischer Förderung gedeckt. (hib/HAU) weiterlesen…

HyFaB – Forschungsfabrik für Brennstoffzellen und Wasserstoff

Zulieferindustrie stärken, Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren für Brennstoffzellen entwickeln

Die Stuttgarter Landesregierung unterstützt mit dem Forschungsprojekt „HyFab Baden-Württemberg“ Vorhaben von Wissenschaft, Industrie und Politik, Brennstoffzellenprodukte serientauglich und damit günstiger zu machen. Das Land verspricht sich darüber hinaus wichtige Erkenntnisse für die Mobilitätswende und für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Automobilwirtschaft. Das Projekt „HyFaB-Baden-Württemberg – Forschungsfabrik für Brennstoffzellen und Wasserstoff“ soll die Zulieferindustrie stärken und ein offenes, flexibles Angebot schaffen, um automatisierte Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren für Brennstoffzellen entwickeln und erproben zu können. weiterlesen…

Klimaschutz-Sofortprogramm für die ersten 100 Tage

22 Empfehlungen für neue Bundesregierung

Die im Juni dieses Jahres vom Bundestag verabschiedeten Klimaziele erfordern, dass Deutschland seine Klimaschutzanstrengungen verdreifacht. Dafür muss die nächste Bundesregierung in den ersten 100 Tagen das ehrgeizigste Klimaschutz-Sofortprogramm auf den Weg bringen, das es in Deutschland je gegeben hat. Am 30.08.2021 legten Agora Energiewende, Stiftung Klimaneutralität und Agora Verkehrswende hierfür 22 Handlungsempfehlungen mit schnell umsetzbaren Maßnahmen für die neue Legislaturperiode vor. weiterlesen…

eSpeicher – Speichertechnologie für intelligentes Lademanagement

Entwicklung an Hochschule Merseburg

Einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und klimagerechten Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten kann und soll die Elektromobilität leisten. Für einen erfolgreichen Markthochlauf der E-Mobilität ist allerdings der Ausbau der Ladeinfrastruktur eine der wichtigsten Voraussetzungen. Der dafür notwendige Ausbau wird jedoch mitunter dadurch gehemmt, dass an geeigneten Standorten die Netzkapazitäten nicht ausreichen, um die gewünschte Anzahl von Elektrofahrzeugen gleichzeitig zu laden. In solchen Fällen können an der Hochschule Merseburg entwickelte elektrische Energiespeicher, kurz eSpeicher, Abhilfe schaffen. (Foto: Hauptgebäude der Hochschule Merseburg – © SPOe – Eig. Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Weltweit größtes schwimmendes Windkraftwerk fertig

50 MW vor der Küste Schottlands

Die spanische Cobra Wind hat im Auftrag von Pilot Offshore Renewables 15 Kilometer vor der schottischen Küste den größten schwimmenden Windpark der Welt in Betrieb genommen. Mit 50 MW ist der die größte Anlage ihrer Art, berichten zahlreiche Internetportale wie Balkan Green Energy News am 28.08.2021 und das American Bureau of Shipping (ABS, s.u.) am 23.08.2021. Kincardine ist eine Hafenstadt in Schottland, bekannt durch die Brücke über den Firth of Forth. (Foto: Schwimmende Offshore-Wind-Plattform – © Jarvin – Own work CC BY 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Verpackungen aus Popcorn

Forstwissenschaftler der Universität Göttingen entwickeln biobasiertes umweltschonendes Material

Forschern der Universität Göttingen ist es gelungen, ein neuartiges Verfahren zu entwickeln, das auf langjährigen Erfahrungen im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe basiert. Das Ergebnis: Aus „granuliertem“ Popcorn können dreidimensionale Formteile hergestellt werden. Der große Vorteil dieses Granulats ist, dass es aus nachwachsenden biologischen Quellen stammt, umweltfreundlich und nachhaltig ist. Es ist daher eine hervorragende Alternative zu den bisher verwendeten Polystyrolprodukten. Darüber hinaus haben die neuen Popcornprodukte wasserabweisende Eigenschaften, was neue Möglichkeiten für zukünftige Anwendungen eröffnet. weiterlesen…

Erstmals in Spanien Biokerosin aus Abfällen produziert

Fortschritt bei der Dekarbonisierung von Kraftstoffen für die Luftfahrt

Die spanische Repsol S.A., eines der zehn größten privaten Mineralölunternehmen der Welt und spanischer Marktführer, hat – so eine Medienmitteilung vom 25.08.2021 – die Produktion der ersten Charge von Biojet aus Abfällen für den spanischen Markt in seinem Petronor-Industriekomplex in Bilbao erfolgreich abgeschlossen. Dies sei ein bedeutender Meilenstein in der Herstellung von Kraftstoffen mit einem geringen Kohlenstoff-Fußabdruck. Biojet-Kraftstoff wird aus pflanzlichen Ölen, Zuckern, tierischen Fetten und Biomasse (einschließlich holzartiger Biomasse) hergestellt. weiterlesen…

Alternative zu klimaschädlichem Zement

CO2-Emissionen könnten massiv gesenkt werden

EEine klimafreundliche Alternative zu herkömmlichem Zement haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der brasilianischen Universität Pará entwickelt. Mit einem bislang ungenutzten Abraumprodukt der Bauxitförderung als Rohstoff lässt sich der CO2-Ausstoß während der Produktion um bis zu zwei Drittel senken. Gleichzeitig ist der alternative Zement genauso stabil wie der bisherige Portlandzement. Die Ergebnisse wurden in Sustainable Materials and Technologies veröffentlicht. weiterlesen…

Innovationspool für konkurrenzfähigen Grünen Wasserstoff im Industriemaßstab

Fraunhofer startet Referenzwerk für Elektrolyseur-Massenproduktion

Fraunhofer-Forschende aus Chemnitz, Görlitz, Aachen, Stuttgart und Halle (Saale) arbeiten in einem neuen Großforschungsprojekt daran, die Kosten der Herstellung von Elektrolyseuren für grünen Wasserstoff um mehr als ein Viertel zu senken. Einer Medienmitteilung vom 27.08.2021 zufolge Gemeinsam bauen sie eine Referenzfabrik auf, um in den nächsten vier Jahren neue Produktionsverfahren zu entwickeln und zu prüfen. Die besten und wirtschaftlichsten Verfahren werden virtuell parallel komplett nachgebaut und in einen Technologiebaukasten überführt, der es Industrieunternehmen erlaubt, vor der Planung einer Fertigung genau zu prüfen, mit welchen Produktionskosten sie für bestimmte Elektrolyseur-Typen rechnen müssen. weiterlesen…