Berlin fördert energetische Gebäudesanierung

Und steigt bis 2030 aus der Kohle aus

Der Berliner Senat hat am 22.06.2021 die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe das Mandat zur Beauftragung der Investitionsbank Berlin (IBB) mit der Durchführung des neuen Förderprogramms „Effiziente GebäudePLUS“ zur energetischen Gebäudesanierung beauftragt. Das Förderprogramm soll einer Medienmitteilung des Berliner Presse- und Informationsamt ab Juli 2021 dazu beitragen, dem erheblichen energetischen Sanierungsbedarf des Berliner Gebäudesektors zu begegnen und dadurch langfristige Einsparungen von CO2-Emissionen im Sinne der Berliner Klimaziele zu erreichen. Der Programmstart wird im Juli erfolgen. weiterlesen…

Lesehinweis: Der Wahn des unendlichen Wirtschaftswachstums

Selbst „nachhaltige“ Technologien wie E-Autos und Windturbinen stoßen an unüberwindbare physikalische Grenzen und verursachen gravierende Umweltkosten

von Chirag Dhara, Vandana Singh – Scientific American, 20.06.2021 (Ausschnitte)
Kommentare geben Meinung und Informationen der Kommentierenden wieder, nicht in jedem Fall die von Solarify.

Das Elektroauto (EV) ist zu einem der großen modernen Symbole einer Welt geworden, die sich zu den tiefgreifenden Herausforderungen der Nicht-Nachhaltigkeit und des Klimawandels entwickelt haben – so sehr, dass wir uns gut vorstellen können, dass die Antwort von Deep Thought auf das Leben, das Universum und alles heute plausibel „EV“ sein könnte. Aber, wie Douglas Adams sicher gefragt hätte, wenn Elektrofahrzeuge die Antwort sind, was ist dann die Frage? weiterlesen…

Bundesrechnungshof kritisiert Energiewende

Kontroverse über Energiepolitik im Wirtschaftsausschuss

Der Wirtschaftsausschuss hat am 23.06.2021 in seiner voraussichtlich letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode über die Ausrichtung der Energiepolitik diskutiert. Anlass lieferte – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – ein Besuch von Bundesrechnungshofspräsident Kay Scheller. Dieser bekräftigte die Kritik seines Hauses an der Organisation der Energiewende. Der Transformationsprozess werde weiter unzureichend gesteuert, eine gesicherte Stromversorgung sei zunehmend fraglich, sagte Scheller. Vor allem aber fehle ein durchgängiges Monitoring als Basis für Maßnahmen. Der Bundesrechnungshof empfiehlt darüber hinaus eine Reform des Preissystems. weiterlesen…

BMW resümiert seine Schaufenster für intelligente Energie

Fünf Jahre SINTEG

Was wäre, wenn wir die Energiewelt von morgen schon heute in Händen halten könnten? Die Bücher und Themenberichte zu den fünf Schaufenstern intelligente Energie sind bestes Material für gute Wissenschaftslektüre, hervorragend recherchiert – so das BMWi in der Juni-Ausgabe des Newsletters „Energiewende direkt“. Die Fakten darin stammen von rund 300 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen, die in den vergangenen fast fünf Jahren Ideen und Lösungen für die Energiewelt der Zukunft erprobt und übertragbare Blaupausen entwickelt haben. weiterlesen…

ArcelorMittal will klimaneutralen Stahl mittels Solarenergie produzieren

Technologie des Start-ups Heliogen soll ökologischen Fußabdruck verringern helfen

Das weltgrößte Stahl und Bergbau-Unternehmen ArcelorMittal investiert in die Entwicklung klimafreundlicher Technologien. Am 08.06.2021 verkündete der Stahlkonzern in einer Pressemitteilung, dass er zehn Millionen US-Dollar in das kalifornische Start-up Heliogen steckt. Das Geld stammt aus dem XCarb-Innovationsfonds, den das Unternehmen im März ins Leben gerufen hat, um den ökologischen Fußabdruck des Stahlriesen verringern zu können. (Foto: Aufgerollter Stahl in brasilianischem ArcelorMittal-Werk – © Arcelormittalbrasil, Public Domain, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Förderung privater Investitionen beim Ausbau Erneuerbarer Energien

Ja zu Wasserstoffregelung im Energiewirtschaftsrecht

Der Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags hat den Weg für eine gesetzliche Regelung von Wasserstoffnetzen im Energiewirtschaftsrecht frei gemacht. Die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung soll damit einen entscheidenden Schritt vorankommen, schreibt der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. In einer Sitzung am 22.06.2021 billigte die Koalition aus Union und SPD gegen die Stimmen der Opposition den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsrecht“ (19/27453, 19/28407). weiterlesen…

Weiter Kritik am Klimaschutzgesetz

Paritätischer und BUND kritisieren Eckpunkte der Großen Koalition als halbherzig und unsozial

BUND und Paritätischer kritisieren die Vorschläge von SPD und Union zur Reform ihrer Klima- und Energiepolitik als klimapolitisch unambitioniert. Die von der Großen Koalition vereinbarten Eckpunkte stoßen auf deutliche Kritik vor allem von Paritätischem Wohlfahrtsverband und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). In einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 22.06.2021 nennen sie die Vorschläge „klimapolitisch unambitioniert, zudem fehle jeglicher soziale Ausgleich“. weiterlesen…

CatLab – neue Forschungsplattform für die Katalyse

Bündelung der Kompetenzen in Berlin

„Auf dem Weg zur nachhaltigen Herstellung und Anwendung von Wasserstoff müssen eine ganze Reihe an Technologien entwickelt und optimiert werden. Die meisten dieser Technologien haben eine Gemeinsamkeit: Sie benötigen die passenden Katalysatoren.“ Eine unter dem Namen CatLab vom Helmholtz-Zentrum Berlin und der Max-Planck-Gesellschaft (MPG-FHIund CEC) gegründete Forschungsplattform in Berlin soll die Entwicklung neuartiger Katalysatormaterialien vorantreiben und eine Brücke von der Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung bauen. Am neugegründeten sollen neuartige und maßgeschneiderte Katalysatoren entwickelt werden. Der Fokus liegt dabei stark auf der Erzeugung von grünem Wasserstoff, der für die Energiewende dringend benötigt wird und eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Klimaziele spielt. (Grafik: CatLab-Präsentation auf Schultafel – Grafik © CatLab) weiterlesen…

Wege zur Umstellung auf CO2-arme und schließlich klimaneutrale Produktion

Spitzengespräch mit der Stahlindustrie

Geschmolzener Stahl - © Erdenebayar auf pixabayDie Spitzenvertreter der großen deutschen Stahlunternehmen, der Wirtschaftsvereinigung Stahl und der IG Metall haben am 21.06.2021 mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier beraten, wie die Umsetzung des „Handlungskonzept Stahl“ in zentralen Bereichen weiter vorangetrieben werden kann. Ein Schlüsselfeld ist dabei die Umstellung auf CO2-arme und langfristig klimaneutrale Produktionstechnologien in der Stahlbranche. Die Stahlindustrie ist die Branche mit dem größten Anteil an Treibhausgasemissionen in der Industrie mit rund 30% der industriellen Emissionen und rund 6% der Gesamtemissionen in Deutschland. Damit trifft sie eine besondere Verantwortung beim Klimaschutz. (Foto: Stahlproduktion – © Erdenebayar auf pixabay) weiterlesen…

Klimaneutralität benötigt auch technische Senken

Technologien müssen zügig parallel aufgebaut werden

Klimaneutralität braucht Senken. Alle 1,5 Grad-kompatiblen Pfade des IPCC (und die Mehrheit der 2°-Pfade) betonen die Notwendigkeit des massiven Einsatzes von negativen Emissionen ab 2050, aber auch bereits auf dem Weg dahin. Nach dem Erreichen der deutschen Treibhausgasneutralität müssen wir netto-negativ werden. Das heißt: Durch Senken muss langfristig CO2 aus der Atmosphäre entnommen wird. Für Klimaneutralität werden neben den natürlichen Senken auch technische CO2-Senken benötigt. Das Klimaschutzgesetz fordert seit kurzem für 2045 eine jährliche Senkenleistung des LULUCF-Sektors von 40 Millionen Tonnen CO2. Ein Kurzgutachten im Rahmen der dena-Leitstudie „Aufbruch Klimaneutralität“. weiterlesen…