Warum altern Lithium-Schwefel-Batterien noch zu schnell?

Messungen im laufenden Betrieb geben Einblick in atomare Vorgänge bei verschiedenen Ladezuständen

Mit der Elektromobilität nimmt auch die Suche nach Alternativen zu den klassischen Lithium-Ionen-Batterien Fahrt auf. Eine der Kandidatinnen heißt Lithium-Schwefel-Batterie. Um herauszufinden, warum dieser Typ Batterie noch nicht seine maximal mögliche Kapazität und Lebensdauer erreicht hat, wurde in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ein Messsystem entwickelt, das im laufenden Betrieb der Batterie eingesetzt werden kann. weiterlesen…

Schulze: 10 Jahre Atomausstieg: „Großer Erfolg, aber noch viel zu tun“

Gemeinsame Medienmitteilung von BMU und Bundesamt für Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)

Zum zehnten Jahrestag des parteiübergreifenden Atomausstiegsbeschlusses am 30.06.2011 im Deutschen Bundestag ziehen Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) Wolfram König einer gemeinsamen Medienmitteilung vom 29.06.2021 zufolge positive Bilanz und warnen vor den immer noch unbeherrschbaren Risiken der Atomkraft. Ihre umfassende Position zur Vollendung des Atomausstiegs hatte Bundesumweltministerin Schulze kürzlich in einem 12-Punkte-Plan vorgelegt. weiterlesen…

Nachhaltiger Rohstoffabbau aus Thermalquellen in Chile

Projekt BrineMine: KIT forscht an schonender Gewinnung von Energie, Rohstoffen und Trinkwasser aus Geothermalquellen

Ob Lithium, Cäsium oder sogar Gold: Neben Energie können Geothermalwässer auch mineralische Schätze enthalten. Im Forschungsprojekt BrineMine wollen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) dieses Potenzial nutzbar machen und einen nachhaltigeren Rohstoffabbau in Chile unterstützen. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickeln sie Strategien und Methoden zur Förderung der Bodenschätze direkt in Geothermiekraftwerken. Dabei sollen nicht nur Energie und Mineralien gewonnen werden, sondern auch Trinkwasser. In einer Demonstrationsanlage wurden wichtige Prozessschritte bereits erfolgreich getestet. (Foto: Nachhaltiger Rohstoffabbau aus Thermalquellen in Chile – © Valentin Goldberg, KIT weiterlesen…

Internationales Konsortium will Solartechnik grundlegend erneuern

3,18 Mio. Für ein klimaneutrales Europa

Mit dem Projekt LIGHT-CAP fördert die Europäische Union in den kommenden vier Jahren die Entwicklung von Technologien, um Solarenergie besser umwandeln und speichern zu können. Die Forschenden, darunter ein Team des Zentrums für Materialforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), werden einer JLU-Medienmitteilung folgend modernste Nanotechnologie anwenden, um Systeme zu bauen, die Sonnenlicht absorbieren, umwandeln und gleichzeitig die damit verbundene Energie auf nachhaltige Weise und zu niedrigen Produktionskosten speichern sollen. weiterlesen…

Wege zur Klimaneutralität

Langfristszenarien für Transformation des deutschen Energiesystems

Die energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands erfordern einen grundlegenden Umbau des Energiesystems. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat zusammen mit Consentec, der TU Berlin und dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) im Auftrag des BMWi untersucht, ob und wie Deutschland durch klimaneutralen Strom, grünen Wasserstoff oder synthetische Kohlenwasserstoffe Treibhausgasneutralität erreichen kann. Die Projektergebnisse wurden am in einem Webinar vorgestellt. weiterlesen…

CINES: Sieben Empfehlungen zum Gelingen der Energiewende

Fraunhofer mit konkreten Vorschlägen

Die verschärften europäischen Klimaschutzziele und das neue deutsche Klimaschutzgesetz sind sehr ambitioniert und erfordern drastische Sofortmaßnahmen. Dazu hat das Fraunhofer Cluster of Excellence Integrated Energy Systems (CINES) sieben Empfehlungen für ein Gelingen der Energiewende erarbeitet. Diese wurden am 23.06.2021 im Rahmen einer Web-Session vorgestellt. weiterlesen…

Neue Erneuerbare billiger als alle fossilen Energieträger

EE brächten Schwellenländern Kosteneinsparungen von 156 Mrd. USD

Der Anteil der erneuerbaren Energien, deren Kosten unter der wettbewerbsfähigsten fossilen Brennstoffoption liegen, verdoppelte sich im Jahr 2020, wie ein Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zeigt. 162 GW bzw. 62 % der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, die im letzten Jahr zugebaut wurden, wiesen niedrigere Kosten als die billigste neue fossile Brennstoffoption auf. (Titel: Kosten der regenerativen Stromerzeugung im Jahr 2020 – © IRENA.org) weiterlesen…

Deutliche Überlegenheit von EE gegenüber Fossilen

Fraunhofer ISE untersuchte zum fünften Mal Stromgestehungskosten

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben einer Medienmitteilung vom 22.06.2021 zufolge die bereits fünfte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2040. (Grafik: Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien und konventionelle Kraftwerke in Deutschland – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Klasse statt Masse

Beim Thema Wasserstoff drohen falsche Weichenstellungen

Wasserstoff kann eine wichtige Rolle für den Klimaschutz spielen, wird aber ein knapper und kostbarer Energieträger bleiben. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) empfiehlt in seiner am 23.06.2021 veröffentlichten Stellungnahme, alle Anstrengungen auf den Markthochlauf von grünem Wasserstoff aus Wind und Sonne zu konzentrieren. Auch übergangsweise sollte die Politik nicht auf fossil erzeugten Wasserstoff setzen. (Foto: Gas-Pipeline Forchheim-Finsing – Bauarbeiten bei Zolling in Bayern – Foto © Vuxi, Wikimedia Commons, (CC BY-SA 4.0) weiterlesen…

„Ein Larifari-Gesetz“

Klimaforscher Latif kritisiert Klimaschutz-Novelle

Der Bundestag hat am Abend des 24.06.2021 das geänderte Klimaschutzgesetz beschlossen. Damit verpflichtet sich Deutschland, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Das hatte die Regierung zwar ursprünglich erst bis 2050 vorgesehen. Aber Ende April hatte das Bundesverfassungsgericht das bislang geltende Klimagesetz für teilweise verfassungswidrig erklärt und gefordert, die Freiheit künftiger Generationen dürfe nicht über Gebühr eingeschränkt werden. Klimaforscher Mojib Latif nannte die Novelle im Deutschlandfunk „ein Larifari-Gesetz“. weiterlesen…