Weltweiter EE-Rekordzubau: 260 GW

IRENA: Photovoltaik jetzt nahezu gleichauf mit Windkraft

Der bisher erreichte Rekordzubau an Erneuerbaren-Anlagen weltweit ist 2020 trotz Corona-Pandemie um fast 50 Prozent übertroffen worden. Mehr als 90 Prozent der neu installierten Kapazitäten entfielen auf Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Die kumulierte Leistung der EE-Anlagen stieg auf 2.799 Gigawatt, schreibt weiterlesen…

Carbon-Leakage per Verordnung verhindern

Abwanderungs-geneigte Firmen erhalten Kompensationen – aber herausfordernder Text

Die Bundesregierung will Anreize schaffen, dass Unternehmen ihre Produktion nicht deshalb ins Ausland verlagern, um der seit Anfang 2021 in Deutschland geltenden CO2-Bepreisung in den Sektoren Verkehr und Wärme zu entgehen. Zu diesem Zweck hat sie dem Bundestag eine Verordnung über Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon-Leakage durch den nationalen Brennstoffemissionshandel (19/28163) übersandt. weiterlesen…

Claudia Kemfert: „Atomkraft als Brückentechnologie? Nein danke“

Lehren aus Fukushima – mit freundlicher Genehmigung

„So sehr wir die Energiewende wollen: Atomenergie darf keine Zwischenlösung sein“, schrieb die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, am auf der Internetseite des ZDF. „Denn eigentlich ist ja alles da.“ weiterlesen…

„Zwei CO2-Preise erstmal besser als einer“

Vorschlag für die EU-Klimapolitik

Ein neuer Politikmix mit CO2-Preis als Leitinstrument ist nötig, damit die Europäische Union das erklärte Ziel der Klimaneutralität bis 2050 auch tatsächlich erreicht. Drei Elemente, zwei CO2-Preise, ein Ziel – das schlagen Ökonomen und Ökonominnen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Brüsseler Think Tank Bruegel jetzt in einem neuen Policy-Papier vor. Weil es politisch schwierig ist, einen allumfassenden CO2-Preis für sämtliche Wirtschaftssektoren rasch einzuführen, sollen zunächst zwei verschiedene Preissysteme parallel laufen – und durch zusätzliche Instrumente unterstützt werden. weiterlesen…

Bundeskabinett beschloss Atomgesetz-Novelle

Finanzieller Ausgleich der Energieversorger und Beilegung aller Rechtsstreitigkeiten

Das Bundeskabinett hat am 24.03.2021 auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze einen Entwurf zur Änderung des Atomgesetzes (Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes – 18. AtGÄndG) beschlossen, der einen finanziellen Ausgleich für in konzerneigenen Atomkraftwerken unverwertbare Strommengen und entwertete Investitionen in die vom Deutschen Bundestag zurückgenommene Laufzeitverlängerung vorsieht. Darüber hinaus hat das Kabinett zugestimmt, dass ein begleitender öffentlich-rechtlicher Vertrag mit den Atomkraftwerke betreibenden Energieversorgern im Namen der Bundesrepublik Deutschland durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie durch das Bundesministerium der Finanzen unterzeichnet wird. weiterlesen…

BGR-Analyse: China setzt auf Kohle u n d Erneuerbare

Januar und Februar 2021: Zuwachs mehr als gesamte Jahresförderung deutscher Braunkohle

Während die wirtschaftliche Entwicklung in vielen Ländern noch immer durch die Pandemie belastet ist, hat sich Chinas Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2021 weiter von der Corona-Krise erholt – auch dank eines starken Wachstums der Industrieproduktion. Eine Entwicklung, die sich auch in einem wachsenden Energiebedarf widerspiegelt. Nach Recherchen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) auf Basis vorliegender Daten ist die Kohleförderung in China im Januar und Februar um ein Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Aber auch beim Ausbau der erneuerbaren Energien legt China weiter massiv zu. weiterlesen…

EU startet öffentliche Konsultation für Gassektor

Green Deal braucht neue Regeln

Die Europäische Kommission hat am 26.03.2021 eine öffentliche Konsultation zur Überarbeitung der geltenden EU-Regeln für den Gasmarkt gestartet. Die Gasrichtlinie und die Gasverordnung sollen überarbeitet werden, um den Gassektor in der EU, wie im europäischen Green Deal avisiert, auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050 zu dekarbonisieren. Beiträge zur Konsultation können bis zum 18.06.2021 eingereicht werden. weiterlesen…

Akteursvielfalt der Energiewende in Gefahr?

Deutliches Votum gegen RWE und E.ON

Mehr als 65.000 Unterschriften hat bereits eine Petition gegen einen Deal von E.ON und RWE erreicht, berichtet Manuel Först auf energiezukunft. Aber auch Experten zeigten sich besorgt über die wachsende Marktmacht der Konzerne, die Akteursvielfalt der Energiewende sei in Gefahr. Mehrere regionale Energieversorger (Stadtwerke Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle und Erfurt) klagen gemeinsam mit dem Ökostromanbieter NATURSTROM vor dem Europäischen Gericht(EuG) in Luxemburg gegen den Deal von RWE und E.ON. (Foto: Garzweiler – im Rheinland baggert RWE trotz Klimakrise weiter Kohle ab – © DoroT Schenk auf Pixabay) weiterlesen…

BEE: Erneuerbare Energien ausbauen und netzdienliche Fahrweise der Elektrolyseure ermöglichen

Stellungnahme zu Anforderungen an grünen Wasserstoff

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWasserstoff ist ein Schlüssel zum Erreichen der Klimaziele, vor allem in den Bereichen, in denen Erneuerbare Energien nicht direkt eingesetzt werden können. Voraussetzung hierfür ist jedoch seine grüne Erzeugung auf Basis Erneuerbarer Energien. Das hat der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) einer Medienmitteilung zufolge am 01.04.2021 im Rahmen des BMWI-Stakeholderdialogs zur EEG-Umlagebefreiung von grünem Wasserstoff und den Kriterien zur Ausgestaltung der Verordnung zum grünen Wasserstoff (§ 93 EEG) in seiner Stellungnahme deutlich gemacht. weiterlesen…

Abschied vom Wasserstoff?

Die Großen machen’s lieber elektrisch

„Das spricht gegen den H2-Antrieb“, resümiert Elias Holdenried am 31.03.2021 seinen Artikel auf Business Insider (BI). Der Autor analysiert den Antriebsmarkt eindeutig: „Während Toyota und Hyundai immer noch mit Hochdruck an der Wasserstoff-Technologie arbeiten, glaubt der Großteil der europäischen Konzerne im PKW-Bereich nicht mehr an den H2-Durchbruch.“ Einige der Großen des europäischen Marktes (etwa Renault und Mercedes) sehen zwar im Nutzfahrzeugsektor noch „großes Potenzial für den H2-Antrieb“, aber VW-Chef Herbert Diess schätzt Wasserstoff selbst für Langstrecken-LKW als zu kostenintensiv ein. weiterlesen…