E-Auto versus Verbrenner – neue Runde

Fell bricht Lanze für E-Mobilität

Energieexperte Hans-Josef Fell rät in seinem neuen Post Zweiflern an der Elektromobilität, sich nicht verunsichern zu lassen: Die Verbrenner-Lobby habe mit Unterstützung der Medien tatsächliche oder vermeintliche Umweltprobleme der E-Autos und ihrer Batterien aufgebauscht. Besser solle man sein E-Auto mit Ökostrom betreiben, als weiterhin regelmäßig zur Tankstelle zu fahren und Benzin oder Diesel aus Erdöl tanken. Die Nutzung von fossilen Rohstoffen für die Energiegewinnung verursachten die weltweit größten Probleme. Sie sind laut Fell Verursacher für die immer schlimmer werdende Erdüberhitzung und die ungelösten Probleme der Atommüllentsorgung. weiterlesen…

Innovative Nutzung von Batteriespeichern sowie Ineinanderwirken von Strom- und Wärmemarkt

Dezentrale Energiewende mit digitalen Lösungen erleichtern

Das Ende der Kernenergie rückt in Deutschland jetzt auch am Strommarkt näher. Mit der Abschaltung der sechs am Netz verbliebenen Meiler bis Ende nächsten Jahres werden Erneuerbare Energien weitere Funktionen im Energiesystem übernehmen, um eine sichere und klimafreundliche Stromversorgung zu gewährleisten. Einen Teil der Lösung hat das IT-Institut OFFIS: Die innovative Nutzung von Batteriespeichern und das Ineinanderwirken von Strom- und Wärmemarkt, wie sie in der angewandten Forschung erfolgreich getestet wurde – Teil 1 der Zuse-Gemeinschafts-Serie zum Strommarkt der Zukunft. weiterlesen…

Weniger als 1ct pro Kilowattstunde: Niedrig-Weltrekord

Saudi-Arabiens zweite Photovoltaik-Ausschreibung zeigt klaren Preis-Trend

Der rekordverdächtig niedrige Preis wurde für das 600-MW-PV-Projekt „Al Shuaiba PV IP“ geboten. Er war in der zweiten Runde des Ausschreibungsprogramms des Landes für erneuerbare Energien enthalten – so (u.a.) Emiliano Bellini am 09. 04.2021 in pv magazine. Mehr als 3,6 GW PV seien in den ersten zwei Ausschreibungsrunden in Saudi-Arabien bezuschlagt worden. weiterlesen…

Der UCO-Betrug – Fossile haben Verkehrssektor weiterhin fest im Griff

Neue Daten aus Brüssel: Fossile haben Verkehrssektor weiterhin fest im Griff – von B.R.Ahlers

Fossile Energieträger liegen auf der Straße mit 94 % nach wie vor weit in Führung – der Rest sind Biokraftstoffe mit 5,6 Prozent und Erneuerbarer Strom mit 0,4 Prozent. Drei Viertel des zusätzlichen Energiebedarfs in diesem Zeitraum wurden durch fossile Kraftstoffe gedeckt. 98 Prozent des Wachstums bei den Erneuerbaren Energien waren Biokraftstoffe. Der Betrug mit Rapsöl und UCO (Speisefett-Sprit) geht weiter. weiterlesen…

EE-Anteil Januar-März 2021 gesunken

Nettostromerzeugung im 1. Quartal 2021

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat am 07.04.2021 Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung für das erste Quartal 2021 vorgestellt, die aus der Datenplattform Energy-Charts hervorgehen. Die Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung ist der Strommix, der aus der Steckdose kommt und an der Strombörse gehandelt wird. Witterungsbedingt ging die Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien von 75,8 auf 57 Terawattstunden zurück, Kohle und Gas legten im Vergleich zum ersten Quartal 2020 dagegen deutlich zu. Die Windkraft bleibt die wichtigste Energiequelle (Grafik: Nettostromerzeugung Deutschland – Beispiel 14. Woche 2021 – © fraunhofer energy-charts.info – dort interaktiv). weiterlesen…

Grüne Fernwärme bietet große Potenziale für Wärmewende

BDEW-Studie zu grüner Fernwärme analysiert Maßnahmen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung

Die Bedeutung von grüner Fernwärme für die klimaneutrale Wärmeversorgung in urbanen Ballungsräumen wird bis zum Jahr 2050 stark wachsen. Dies zeigt eine Studie des Hamburg Instituts (HI) und der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München (FfE) im Auftrag des BDEW. Demnach sind die Klimaziele im Wärme- und Gebäudesektor nur mithilfe eines Aus- und Umbaus der Fernwärmenetze auf Basis zunehmender Anteile von klimaneutraler Wärme aus Großwärmepumpen, Abwärme, Power-to-Heat (PtH), Solarthermie und Geothermie erreichbar. weiterlesen…

„ESYS“ mit drei neuen Positionspapieren

„Optionen für resilientes, digitalisiertes Energiesystem“ und zwei weitere

Eine verlässliche Energieversorgung ist die Grundlage unseres täglichen Lebens, vom Klingeln des Handyweckers am Morgen bis zur beleuchteten Wohnung am Abend. Ganz zu schweigen von industriellen Prozessen oder der Aufrechterhaltung von kritischen Infrastrukturen. In drei neuen Positionspapieren stellt das Akademienprojekt ESYS – Energiesysteme der Zukunft – Politikoptionen vor, die sicherstellen sollen, dass das heutige hohe Niveau der Versorgungssicherheit auch in Zukunft erhalten bleibt. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff bis 2050 um 85 Prozent billiger

BNEF: Bald preiswerter als Erdgas

Grüner Wasserstoff wird zur Mitte des Jahrhunderts in vielen Ländern günstiger sein als Erdgas, schreiben auf dem australischen Portal Renew Economy. Dazu trage maßgeblich die Kostenentwicklung und der weitere Ausbau der Photovoltaik bei – eine der bisher optimistischsten Einschätzungen des Potenzials von grünem Wasserstoff, fossile Brennstoffe zu ersetzen. Die Untersuchung von BloombergNEF unter dem Titel „1H 2021 Hydrogen Levelized Cost Update“ verbessere einige signifikante der vorherigen Annahmen von BloombergNEF, die ihrerseits bereits zu den optimistischsten gehört hätten. weiterlesen…

Standortliste für künftige grüne Wasserstoffwirtschaft

Globaler H2-Potenzialatlas wird nachhaltige Standorte aufzeigen

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify Deutschland wird auch in Zukunft langfristig auf Energie-Importe angewiesen sein; unter anderem muss es einen Großteil des grünen Wasserstoffs und seiner Syntheseprodukte aus wind- und sonnenreichen Weltregionen importieren. Das Projekt „HyPat“ unter Leitung des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI wird bis 2024 einen umfassenden, globalen Wasserstoffatlas entwickeln, wie ihn die deutsche Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) fordert. weiterlesen…

Süßwasserseen als Methanspeicher

Kohlenstoff-neutrale „Biotreibstoffe“ aus der Talsperre

Seen speichern riesige Mengen an Methan. Umweltwissenschaftler der Universität Basel machen in einer neuen Studie Vorschläge, wie dieses gewonnen und in Form von Methanol als Energieträger genutzt werden könnte. Bei Diskussionen um die aktuelle Klimakrise steht meist CO2 im Fokus. Weniger bekannt ist das Treibhausgas Methan, das zwar wesentlich seltener in der Atmosphäre vorkommt und kürzer darin verbleibt, dafür aber die Klimaerhitzung pro Mengeneinheit 80 bis 100 Mal so stark antreibt. weiterlesen…