Greenpeace-Protest über Abbruchkante

Welzow-Süd I: Kletterer fordern Kohleausstieg

Für einen Ausstieg aus der Braunkohle haben 20 Greenpeace-Aktivisten am Abend des 09. 05. 2016 an der Abbruchkante des Tagebaus Welzow-Süd I im Geisterdorf Haidemühl protestiert. Die Kletterer spannten ein 200 Quadratmeter großes Banner mit der Aufschrift „#Keep it in The Ground“ (Lasst es im Boden) zwischen den Schornsteinen einer ehemaligen Glasfabrik – so eine Pressemitteilung von Greenpeace. weiterlesen…

EDF-Skandalchronik von Greenpeace-Energy

Vor Investitionsentscheidung über Hinkley Point C

AKW Cruas mit spielendem Kind auf dem Kühlturm, Rhone - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftKurz vor der Entscheidung des französischen Energiekonzerns Electricité de France (EDF) über milliardenschwere Investitionen in das geplante britiische Atomkraftwerk Hinkley Point C hat der deutsche Ökstromanbieter Greenpeace Energy ein Dossier zu bisherigen Fehlleistungen des Konzerns veröffentlicht. Das Papier dokumentiert zahlreiche öffentlich gewordene AKW-Unfälle, Unregelmäßigkeiten und Skandale bei der EDF und seiner britischen Tochter EDF Energy und wirft ein Licht auf die zu erwartende Zuverlässigkeit in Bezug auf das britische AKW. Gleichzeitig meldet die EDF einen gewaltigen Gewinneinbruch. weiterlesen…

Das Paris-Paradoxon

Mit freundlicher Genehmigung von Jessica Cheam, eco-business

Ein neues Projekt der Guerilla-Kunstgruppe Brandalism in Paris enthüllt einige unbequeme Wahrheiten und ein Paradoxon, das im Herzen der Pariser Gespräche liegt – dass nämlich Unternehmen und Regierungen beides gleichzeitig sind: Problem und Lösung. Besuchern und Delegierten, die in der vergangenen Woche für die Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen in Paris abgestiegen sind, könnten einige Anzeigen mit Denkanstößen auf Werbeflächen in der französischen Hauptstadt aufgefallen sein. Auf den ersten Blick sehen einige von ihnen ganz normal aus, mit Firmenlogos und kurzen, flotten Sprüchen. Bei näherem Hinschauen sind sie alles andere als das. weiterlesen…

Lagarde für CO2-Steuer

„…werden uns in Hühnchen verwandeln und alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet“

Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Ambitionen auf eine zweite Amtszeit, hat mit einem dramatischen Appell die drohende Klimakatastrophe angesprochen: Wenn sich alle wegduckten, „werden wir uns in Hühnchen verwandeln und wir werden alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet“, formulierte sie drastisch im Rahmen des IWF-Jahrestreffens in Lima vor Politikern und Ökonomen aus 188 Ländern, allen voran Weltbank-Präsident Jim Yong Kim und UN-Klimachefin Christiana Figueres.
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EU-Energie-Sommerpaket:

Energieverbraucher erklären ein starkes „Ja – Aber“ – Gute europäische Energie-Chronik

Die EU hat 1997 die Strom- und Gasmärkte für den Wettbewerb geöffnet. Die Strompreise für Verbraucher sind seitdem weder gesunken, noch gerechter geworden. Das habe auch die EU lange erkannt. Die am 15.07.2015 verkündeten Maßnahmen seien „daher zwar richtig, aber nicht ausreichend“, erklärte der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, zum Energie-Sommerpaket der EU-Kommission begrüßt. Erfreulich sei die Stärkung der Rechte der Energieverbraucher und auch der Einsatz für besonders benachteiligte Verbraucher. Auch den lange überfälligen neuen Ansatz zur Verbrauchskennzeichnung begrüßt der Verbraucherverband. weiterlesen…

VDE-Studie „Batteriespeicher in der Mittel- und Niederspannungsebene“

Bis 2025 wirtschaftlicher Betrieb von Batteriespeichern möglich

In der Studie werden Speicheranwendungen in der Nieder- und Mittelspannungsebene in Deutschland für den Zeithorizont bis zum Jahr 2025 betrachtet. Diese Studie beschrankt sich auf Batteriespeicher, die elektrische Energie aufnehmen und wieder abgeben. Diese Speicher können sowohl an Netze der allgemeinen Versorgung als auch an geschlossene Verteilernetze oder an Kundenanlagen angeschlossen sein. Die Wirtschaftlichkeit der untersuchten Batteriespeicheranwendungen wurde auf Basis heute gültiger Rahmenbedingungen untersucht und mit den heute gebräuchlichen Alternativen verglichen. In einem konservativen Ansatz wurden zusätzlich erzielbare Erlöse durch mögliche Mehrfachnutzungen der Speichersysteme sowie volkswirtschaftliche Aspekte nur ansatzweise berücksichtigt. Aufgrund des gewählten Zeithorizonts und entsprechend den Ergebnissen der vorangegangenen VDE-Studie „Energiespeicher für die Energiewende – Speicherungsbedarf und Auswirkungen auf das Übertragungsnetz für Szenarien bis 2050“ aus dem Jahr 2012, wurden Langzeitspeicher, Power-to-Gas und Power-to-Liquid Anwendungen in der vorliegenden Studie nicht in die Betrachtung einbezogen. Ebenfalls nicht betrachtet wurde der Verkehrssektor, der mittel- bis langfristig eine relevante Energiespeicheroption darstellen kann. Die Option „Strom-zu-Wärme“ wird aktuell in einer separaten VDE-Studie behandelt. weiterlesen…