Ausbauzahlen Wind-Offshore im ersten Halbjahr 2017

Windenergie auf See in Deutschland: Zwei neue Offshore-Windparks am Netz – Höheres Ausbauvolumen gefordert

Im ersten Halbjahr 2017 speisten nach Angaben des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) vom 20.07.2017 in Deutschland 108 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 626 MW erstmals Strom in Netz ein. Damit waren zum 30.06.2017 insgesamt 1.055 Anlagen mit einer Leistung von 4.749 MW am Netz. Der BWE, die Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie (AGOW), die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. bewerten den Zubau des zurückliegenden Halbjahres positiv. Für das Gesamtjahr 2017 rechne die Branche mit rund 900 MW Zubau. Die Offshore-Windenergie habe im ersten Halbjahr 2017 bereits 8.480 GWh Strom produziert – rund 70% der gesamten Vorjahresleistung. weiterlesen…

Deutschland verfehlt Erneuerbare Energien-Ziel 2020

BEE-Trendszenario: Rund 22 TWh mehr Erneuerbare Energie pro Jahr erforderlich

Nicht eben überraschend: Deutschland, einst Musterschüler bei Klima und Energie, droht neben seinen Klimaschutzzielen auch sein Erneuerbare Energien-Ziel für 2020 deutlich zu verfehlen, so das Ergebnis einer Trend-Prognose des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Demnach wird der EE-Anteil von derzeit 14,6 % bei Fortsetzung des jetzigen Ausbautempos 2020 bei lediglich 16,7 % liegen. Verbindliches EU-Ziel für 2020 ist jedoch ein Anteil von 18 %. weiterlesen…

Greenpeace-Report: No Return to Normal

Japanische Regierung will Evakuierungszone um den havarierten Atomreaktor von Fukushima aufheben

Damit gefährdet die Regierung die Menschen, die ab kommenden Monat zurück in ihre verstrahlten Häuser ziehen sollen. Das ist das Ergebnis von tausenden Messungen, die Greenpeace-Aktivisten im November 2016 in Iitate in der Präfektur Fukushima vorgenommen haben. Dabei wurden erstmals verschieden Messmethoden miteinander kombiniert. Die japanische Regierung unterstützt mit dem geplanten Ende der Evakuierung den Betreiber des AKW Tepco, der dann keine Entschädigung mehr an die betroffene Bevölkerung zahlen muss. Mit Pressemitteilung vom 21.02.2017 stellt Greenpeace den Report No Return To Normal vor. weiterlesen…

EE-Ausbau in den Bundesländern

Bioenergie bislang Leistungsträger der Energiewende – Sonne und Wind müssen auch für Wärme und Verkehr genutzt werden

Der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist ein festes Vorhaben der Bundesregierung und aller deutschen Länder, das auch die klare Zustimmung der Bevölkerung findet. Ein Teil des Weges ist mit dem dynamischen Zuwachs an Ökostrommengen schon erfolgt. Gemessen am gesamten Energieverbrauch sind die Anteile Erneuerbarer Energien allerdings noch relativ klein, da die Wende im Wärme- und Verkehrssektor noch auf sich warten lässt. Die Bioenergie ist bislang der Leistungsträger im regenerativen Bereich, wie eine aktuelle Infografik der Agentur für Erneuerbare Energien zur Zusammensetzung des Primärenergieverbrauchs in den Bundesländern zeigt. In Zukunft müssten die großen Potenziale der Wind- und Solarenergie stärker sektorenübergreifend genutzt werden, so die AEE. weiterlesen…

Zwei Preise für Claudia Kemfert

Deutscher Solarpreis und Adam-Smith-Preis

Am 08.10.2016 wurde der Energieökonomin Claudia Kemfert vom DIW Berlin im „Steinhaus im Claudia Kemfert - Foto © claudiakemfert.dealten Bahnhof“ in Solingen der Deutsche Solarpreis 2016 von EUROSOLAR verliehen. Auf der – gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW präsentierten – Preisverleihung wurden die acht diesjährigen Preisträger dem Publikum vorgestellt. Am 20.10.2016 wurde Kemfert vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft als eine der prominentesten und präsentesten VerfechterInnen einer ökologischen Steuerreform, des Verursacherprinzips und einer nachhaltigen Energiewirtschaft mit dem Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik geehrt. weiterlesen…

Greenpeace-Protest über Abbruchkante

Welzow-Süd I: Kletterer fordern Kohleausstieg

Für einen Ausstieg aus der Braunkohle haben 20 Greenpeace-Aktivisten am Abend des 09. 05. 2016 an der Abbruchkante des Tagebaus Welzow-Süd I im Geisterdorf Haidemühl protestiert. Die Kletterer spannten ein 200 Quadratmeter großes Banner mit der Aufschrift „#Keep it in The Ground“ (Lasst es im Boden) zwischen den Schornsteinen einer ehemaligen Glasfabrik – so eine Pressemitteilung von Greenpeace. weiterlesen…

EDF-Skandalchronik von Greenpeace-Energy

Vor Investitionsentscheidung über Hinkley Point C

AKW Cruas mit spielendem Kind auf dem Kühlturm, Rhone - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftKurz vor der Entscheidung des französischen Energiekonzerns Electricité de France (EDF) über milliardenschwere Investitionen in das geplante britiische Atomkraftwerk Hinkley Point C hat der deutsche Ökstromanbieter Greenpeace Energy ein Dossier zu bisherigen Fehlleistungen des Konzerns veröffentlicht. Das Papier dokumentiert zahlreiche öffentlich gewordene AKW-Unfälle, Unregelmäßigkeiten und Skandale bei der EDF und seiner britischen Tochter EDF Energy und wirft ein Licht auf die zu erwartende Zuverlässigkeit in Bezug auf das britische AKW. Gleichzeitig meldet die EDF einen gewaltigen Gewinneinbruch. weiterlesen…

Das Paris-Paradoxon

Mit freundlicher Genehmigung von Jessica Cheam, eco-business

Ein neues Projekt der Guerilla-Kunstgruppe Brandalism in Paris enthüllt einige unbequeme Wahrheiten und ein Paradoxon, das im Herzen der Pariser Gespräche liegt – dass nämlich Unternehmen und Regierungen beides gleichzeitig sind: Problem und Lösung. Besuchern und Delegierten, die in der vergangenen Woche für die Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen in Paris abgestiegen sind, könnten einige Anzeigen mit Denkanstößen auf Werbeflächen in der französischen Hauptstadt aufgefallen sein. Auf den ersten Blick sehen einige von ihnen ganz normal aus, mit Firmenlogos und kurzen, flotten Sprüchen. Bei näherem Hinschauen sind sie alles andere als das. weiterlesen…

Lagarde für CO2-Steuer

„…werden uns in Hühnchen verwandeln und alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet“

Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Ambitionen auf eine zweite Amtszeit, hat mit einem dramatischen Appell die drohende Klimakatastrophe angesprochen: Wenn sich alle wegduckten, „werden wir uns in Hühnchen verwandeln und wir werden alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet“, formulierte sie drastisch im Rahmen des IWF-Jahrestreffens in Lima vor Politikern und Ökonomen aus 188 Ländern, allen voran Weltbank-Präsident Jim Yong Kim und UN-Klimachefin Christiana Figueres.
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EU-Energie-Sommerpaket:

Energieverbraucher erklären ein starkes „Ja – Aber“ – Gute europäische Energie-Chronik

Die EU hat 1997 die Strom- und Gasmärkte für den Wettbewerb geöffnet. Die Strompreise für Verbraucher sind seitdem weder gesunken, noch gerechter geworden. Das habe auch die EU lange erkannt. Die am 15.07.2015 verkündeten Maßnahmen seien „daher zwar richtig, aber nicht ausreichend“, erklärte der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, zum Energie-Sommerpaket der EU-Kommission begrüßt. Erfreulich sei die Stärkung der Rechte der Energieverbraucher und auch der Einsatz für besonders benachteiligte Verbraucher. Auch den lange überfälligen neuen Ansatz zur Verbrauchskennzeichnung begrüßt der Verbraucherverband. weiterlesen…