Integration der CO2-Entfernung in das EU-ETS
Lesehinweis auf Policy and Practice Reviews-Artikel
In einem der zentralen Szenarien zur Erreichung eines EU-weiten Netto-Null-Treibhausgas (THG)-Emissionsziels bis 2050 wird die Emissionsobergrenze im Emissionshandelssystem der Europäischen Union (EU-ETS) netto negativ. Trotz dieses ehrgeizigen Ziels gibt es bis heute keinen Mechanismus, der die Aufnahme von CO2-Entfernungsgutschriften (CRCs) in das EU-ETS ermöglicht. Eine Änderung der EU-ETS-Gesetzgebung ist erforderlich, um die Voraussetzungen für eine netto-negative Obergrenze zu schaffen, fordert ein ausführlicher Artikel auf Frontiers in Climate – Negative Emissions Technologies. weiterlesen…
Die Bundesregierung hat mit dem Klimaschutzprogramm 2030 das Förderprogramm „CO2-Vermeidung und -Nutzung in Grundstoffindustrien“ angekündigt, mit dem die Entwicklung von Technologien zur CO2-Abscheidung und -Speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) für anderweitig nicht vermeidbare prozessbedingte Emissionen unterstützt werden soll. Dem Förderprogramm stehen bis 2025 circa 585 Millionen Euro zur Verfügung, schreibt die Bundesregierung laut dem
Der Klimawandel hat im Westen der USA und Kanada bereits fatale Auswirkungen. Zuerst war vor allem Kalifornien betroffen, inzwischen hat die Hitzewelle weite Teile des Westens im Griff. Es drohen Waldbrände, Ernteausfälle und weitere Hitzetote, wie Manuel Först am 30.06.2021 im
Mit einer Leistung von 10 MW ist sie Europas größte PEM-Wasserstoff-Elektrolyse zur Herstellung von grünem Wasserstoff: Die REFHYNE steht im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland in Wesseling und hat den Betrieb aufgenommen, wie Nicole Weinhold am 04.07.2021 für das Portal
Ob Schmelzen, Schmieden, Brennen oder Trocknen – die Herstellung wichtiger Grundstoffe wie Metall, Glas, Papier oder Zement erfordert hohe Temperaturen. Damit macht Prozesswärme rund zwei Drittel des Energiebedarfs der deutschen Industrie aus. Wie die Umstellung auf eine klimaneutrale Versorgung mit Blick auf die Klimaziele möglichst zeitnah gelingen kann, zeigt das 
Auch wenn die Corona-Pandemie beim weltweiten Treibhausgas-Ausstoß zu einer „Delle“ führt: Er wird in den nächsten Jahren hoch bleiben, die Triebkräfte sind intakt und in einigen Sektoren und Regionen erschreckend stark. Trotz aller bisherigen politischen Ankündigungen ist ein signifikanter Fortschritt noch nicht in Sicht. Das ist die Quintessenz einer in dieser Form beispiellosen Bestandsaufnahme, erstellt von einem weltumspannenden Forschungsteam unter Leitung des
Wenn man die wissenschaftliche Literatur liest, scheint es zahllose Wege und Szenarien zu geben, die uns bis 2050 zu einer globalen tiefgreifenden Dekarbonisierung führen könnten, die es uns ermöglicht, das 1,5° C-Ziel zu erreichen (bzw. die 1,5° C-Grenze nicht zu überschreiten, SY). „Es ist noch möglich“, lautet die Botschaft, „wenn wir nur den politischen Willen haben“. Zweifel daran äußern die Wissenschaftler Christopher Hedemann, Eduardo Gresse und Jan Petzold im ersten
Die überwältigende Mehrheit der heute aktiven Kernkraftwerke wurde in Betrieb genommen, lange bevor die Klimawissenschaft gut etabliert war. Zwei von fünf Atomkraftwerken werden an Küsten betrieben und mindestens 100 wurden nur wenige Meter über dem Meeresspiegel gebaut. Die Kernenergie steht im wahrsten Sinne des Wortes an vorderster Front des Klimawandels – und das nicht im positiven Sinne. Ein Artikel auf 