Rund acht Millionen Haushalte…

… können schon heute durch Windkraftanlagen auf See mit Strom versorgt werden

Im Jahr 2019 erzeugten Windkraftanlagen auf See 24,4 Milliarden Kilowattstunden Strom (kWh) (netto). Damit kann der Strombedarf von rund acht Millionen Haushalten in Deutschland gedeckt werden – und das Potenzial der Windenergie auf See ist noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Der BDEW begrüße daher, dass die Bundesregierung die Anhebung der Ausbauziele für Windenergie auf See beschlossen hat. Würde das Ziel von 20 Gigawatt bis 2030 erreicht, könnte dann bereits weit mehr als die Hälfte aller Haushalte in Deutschland mit der auf See erzeugten Strommenge versorgt werden, heißt es in einer Presseinformation des Verbandes vom 30.06.2020. weiterlesen…

Meilenstein für Wettbewerb und faire Preise

Netzagentur will freie Stromanbieterwahl an der Ladesäule

Die Bundesnetzagentur will den Fahrern von Elektroautos ermöglichen, an den rund 28.000 öffentlichen Ladepunkten in Deutschland den Strom ihres Wunschanbieters zu laden. Dies geht aus einer am 10.06.2020 eingeleiteten Konsultation der Regulierungsbehörde mit der Energiebranche hervor. Der Ökostromanbieter LichtBlick informierte am 21.06.2020 über das Vorhaben. weiterlesen…

Greenpeace: Verheerende Corona-Folgen

Verkehrsbedingte CO2-Emissionen können bis 3 Millionen Tonnen mehr verursachen

Die infolge der Corona-Pandemie einbrechenden Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen drohen die miserable CO2-Bilanz des Verkehrs weiter zu verschlechtern. Das zeigen Berechnungen einer am 19.05.2020 veröffentlichten und viel beachteten Greenpeace-Kurzstudie. Aus Sorge vor Ansteckungen wollen viele Menschen auch mittelfristig öffentliche Verkehrsmittel meiden. Dadurch könnten allein in den deutschen Metropolen die mit dem Auto zurückgelegten Personenkilometer um 20 Milliarden pro Jahr steigen. Die Folge wären zusätzliche 3 Mio.t CO2-Emissionen. weiterlesen…

In den Niederlanden: größter schwimmender Solarpark Europas

BayWa r.e. braucht nur acht Wochen Bauzeit

BayWa r.e. hat einer Medienmitteilung vom 11.02.2020 folgend zusammen mit GroenLeven den Bau des größten schwimmenden Solarpark Europas begonnen. Innerhalb von nur acht Wochen soll das Floating-PV-Projekt Bomhofsplas errichtet werden. Es ist nicht nur hinsichtlich der schnellen Bauzeiten einzigartig, sondern wird zudem fast vollständig CO2-neutral errichtet. Die Baustelle ist aufgrund der genutzten Elektro-Baugeräte, Werkzeuge und Elektroboote, die über den ersten Teil des Solarparks und eine 600kW-Batterie vor Ort aufgeladen werden, weitestgehend autark. (Foto: Nach Fertigstellung wird die 27,4 MWp-Anlage bei Zwolle, Niederlande, die weltweit größte schwimmende PV-Anlage außerhalb Chinas sein; dafür werden auf dem Baggersee rund 73.000 PV-Module, 13 schwimmende Transformatoren und 338 Wechselrichter verbaut – © resource.baywa-re.com) weiterlesen…

Greenpeace-Analyse: Mikroplastik in Meerestieren

Austern und Miesmuscheln bei Stichproben betroffen

Miesmuscheln, Heringe und Austern aus dem Hamburger Fischhandel enthalten Mikroplastik. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Süddänischen Universität im Auftrag von Greenpeace. Greenpeace-Mitarbeiter hatten im November Stichproben der Meeresfrüchte und Fische gekauft. Sie stammen laut Händlerangaben aus Nord-, Ostsee und Nordatlantik. Die insgesamt 72 Tiere wurden anschließend im Institut für Biologie der Universität Süddänemark in Odense untersucht. In sechs von zehn Austern, in acht von 20 Miesmuscheln und in zwei von drei Heringen wurde Mikroplastik nachgewiesen. weiterlesen…

Greenpeace: Autos emittieren neun Prozent des weltweiten CO2

Aktivisten protestieren mit Monster-SUV gegen klimaschädliche Hersteller

„Laut einer Greenpeace-Studie emittiert allein VW so viel CO2 wie ganz Australien. Ob es stimmt oder nicht – es befeuert Aktivisten, die am Sonntag die IAA lahmlegen wollen“, schreibt Jens Koenen am 10.09.2019 im Handelsblatt. Demnach verursachen die zwölf größten Autokonzerne während der Produktion und mit den Emissionen ihrer Autos einen CO2-Fußabdruck größer als die gesamte Europäische Union. Gegen weitere klimaschädliche Pkw protestierten 15 Greenpeace-Aktivisten am 10.09.2019 mit einem überdimensionierten Geländewagen vor einem Eingang beginnenden Automesse IAA in Frankfurt. weiterlesen…

Raus aus dem linearen Konsumwahn

acatech: Kreislaufwirtschafts-Initiative gegründet

Wachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln – keinen Abfall mehr verursachen – alles wiederverwenden, ist die (alte) Idee der Kreislaufwirtschaft. Die neu gegründete Circular Economy Initiative Deutschland möchte in diesem Sinne die lineare Logik des Herstellens und Verbrauchens durchbrechen, indem Wissenschaft, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen an einem Zielbild für Deutschland arbeiten. Mitglieder der Initiative stellten am 29.07.2019 in München eine erste Studie über Perspektiven für Deutschland, europäische Vorbilder und die Entwicklung einer Kreislaufwirtschafts-Roadmap vor. Solarify weist in einem Anhang darauf hin, dass die Idee von der Kreislaufwirtschaft schon eine lange Geschichte hat. (Titel: Deutschland auf dem Weg zu einer zirkulären Wirtschaft – © acatech; Circular Economy) weiterlesen…

Neue FlixTrain-Strecke mit Ökostrom von Greenpeace Energy

Mobilitätsanbieter nun auch zwischen Berlin und Köln unterwegs

Der Bahnanbieter FlixTrain erweitert sein Streckennetz um die Verbindung zwischen Berlin und Köln. Die neue Strecke wird wie die bereits bestehenden Verbindungen von Berlin nach Stuttgart und von Köln nach Hamburg mit Ökostrom von Greenpeace Energy versorgt. (Foto: Fährt mit grünem Strom von Greenpeace Energy – © FlixTrain) weiterlesen…

Eckpunkte der Bundesregierung durchgesickert

Energiekonzept 2038 aus dem BMF für Klimakabinett

Einem in der Ressortabstimmung befindlichen, aber durchgesickerten Eckpunktepapier der Bundesregierung zufolge sollen die vom Braunkohleausstieg betroffenen Bundesländer bis 2038 insgesamt 40 Milliarden Euro Förderung bekommen,14 Milliarden als direkte Finanzhilfen, der Rest in Form von weiteren Maßnahmen. Das entspricht dem Abschlussbericht der Kohlekommission. Die hatte Ende Januar 2109 ein Konzept für den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038 vorgelegt. An der gleichen Jahreszahl orientierte sich ein Papier des Finanzministers für die erste Sitzung des neu gebildeten sogenannten Klimakabinetts am 10.04.2019 unter dem Titel „Energiekonzept 2038“, mit dem Olaf Scholz offenbar seiner Kabinettskollegin Svenja Schulze den Rücken stärken wollte. weiterlesen…

Expertenkommission für Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ neu berufen

Bundeskabinett stimmt zu

Das Bundeskabinett hat am 10.04.2019 der Neuberufung der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ zugestimmt. Die Berufung erfolgt durch den Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier. Die Berufungsperiode der neuen Kommission beginnt am 01.07.2019 und endet am 30.06.2022. weiterlesen…