Forschung für sichere Feststoffbatterien

Lithiummetall-Anode als zentrale Komponente und fester Elektrolyt

Feststoffbatterien können die Elektromobilität voranbringen. In einem neuen anwendungsorientierten Projekt namens ALANO (Alternative Anodenkonzepte für sichere Feststoffbatterien) befassen sich Partner aus Industrie und Forschung unter der Koordination der BMW AG mit Lithium-Batterien der nächsten Generation: Lithiummetall als Anodenmaterial und ein fester Elektrolyt ermöglichen, bei hoher Sicherheit die Energiedichte auf Zellebene zu erhöhen und damit die Reichweite von Elektroautos zu verlängern. weiterlesen…

21 Oberbürgermeister fordern Mobilitätswende als Priorität

Appell an kommende Bundesregierung

„Der Mobilitätswende Flügel verleihen!“, unter diesem Motto hat am 22.09.2021 der Dialog „Nachhaltige Stadt“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung unter Beteiligung von 21 Stadtoberhäuptern einen Appell an die kommende Bundesregierung veröffentlicht. Der Dialog „Nachhaltige Stadt“ ist ein Projekt des Rates für Nachhaltige Entwicklung, das 2010 ins Leben gerufen wurde und in dem sich kommunale Entscheidungsträger parteiübergreifend austauschen. weiterlesen…

Stromunterbrechungsdauer auf Rekordtief

Stromversorgung in Deutschland: so störungsfrei wie nie

Stromkunden in Deutschland waren im vergangenen Jahr besonders gut und zuverlässig mit Strom versorgt: Die neue Störungs- und Verfügbarkeitsstatistik des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE-FNN) zeigt, dass ein Kunde im Jahr 2020 durchschnittlich nur 10,2 Minuten ohne Strom auskommen musste (2019: 12,0 Minuten) – so kurz wie seit 2006 nicht. Damit war jeder Haushalt zu mehr als 99,998 Prozent versorgt und kaum von Stromausfällen betroffen. 2020 haben drei von vier Kunden keine Unterbrechung erfahren. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft für PV-Anlagen

Green Productivity Index

Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, Materialien und Produkte möglichst lange zu nutzen, wiederzuverwenden, zu reparieren oder zu recyceln, um die Umweltbelastung gering zu halten. Idealerweise fällt in einem solchen System überhaupt kein Abfall mehr an. Am Lehrstuhl für Produktionswirtschaft der Ruhr-Universität Bochum haben Verena Aufderheide und Laura Montag ein zirkuläres System für Photovoltaikanlagen erarbeitet. weiterlesen…

Wasserstoff-Marktwirtschaft – die deutsche Chance

– von Werner Diwald – Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) –

Deutschland hat gewählt – aber das Ergebnis macht eine Regierungsbildung nicht einfach. Aber wie sich auch die Regierung der nächsten vier Jahre zusammensetzen wird, eines muss den Koalitionären bewusst sein: Deutschland wird sich im Rahmen der globalen Energiewende einem noch nie dagewesenen industriellen Wandel stellen müssen. Wenn die neue Bundesregierung den Bürgern und ihren Kindern auch weiterhin materiellen Wohlstand und soziale Gerechtigkeit sichern möchte, muss sie den Energiewandel frei von ideologischen Mythen zielstrebig und mutig gestalten. Dabei steht fest: Ohne grünen Wasserstoff werden die Industrienationen das Ziel der Klimaneutralität nicht erreichen können. weiterlesen…

Meilenstein in der Energiewende

Wissenschaftler der TU Dresden bauen einzigartigen Energiespeicher

In Boxberg, Oberlausitz, ist ein Rotationskinetischer Speicher (RKS) in Erstbetrieb gegangen, dessen Speicherkapazität ihresgleichen sucht. Nicht nur groß, sondern auch zukunftsorientiert ist die Entwicklung der Stiftungsprofessur für Baumaschinen der TU Dresden: Sie eignet sich, anders als andere Speicherlösungen, trotz ihres großen Speichervermögens für den dezentralen Einsatz in Windparks. Mit diesem Demonstrator erfolgte ein bedeutender Schritt dieser Technologie in Richtung Marktreife. (Bild: Teilschnittdarstellung der Konstruktion des Rotationskinetischen Speichers mit Mensch als Bezugsgröße – © Stiftungsprofessur für Baumaschinen, TU Dresden) weiterlesen…

Ölriese Shell will Biodiesel produzieren

Shells Biojet-Ziel: 2 Millionen Tonnen SAF jährlich


Royal Dutch Shell will bis 2025 jährlich in den Niederlanden rund zwei Millionen Tonnen nachhaltigen Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel – SAF) produzieren. Bis 2030 soll mindestens 10 % des weltweiten Shell-Flugbenzinabsatzes als SAF hergestellt werden. In einem neuen Bericht von Shell und Deloitte haben sich mehr als 100 Führungskräfte aus der weltweiten Luftfahrt zu Wort gemeldet und fordern mehr Ehrgeiz und Führungsstärke in diesem Sektor. (Foto: Frühere Pernis-Raffinerie von Shell – Foto © Michiel197 – übertragen aus nl.wikipedia nach Commons, Attribution, commons.wikimedia.org ) weiterlesen…

Forschungspolitische Empfehlungen zum chemischen Kunststoffrecycling

DECHEMA mit neuem Papier

Chemisches Recycling ist ein wichtiger Baustein beim Aufbau der Kreislaufwirtschaft und zur Erreichung von Treibhausgasneutralität. Doch damit die Verfahren industriell eingesetzt werden können, bleibt noch einiges zu tun. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI), DECHEMA und PlasticsEurope Deutschland (PED) skizzieren in einem gemeinsamen Papier Wege zur Umsetzung und sprechen sich für eine gezielte Forschungsförderung im Zusammenhang mit Wasserstofftechnologien aus. weiterlesen…

„Wendepunkt für saubere Wasserstoffproduktion“

Neuer E-Katalysator identifiziert

Forscher der australischen Curtin University (Perth) haben nach eigenen Angaben „einen neuen, billigeren und effizienteren Elektrokatalysator für die Herstellung von grünem Wasserstoff aus Wasser identifiziert“, der eines Tages neue Wege für die großtechnische Erzeugung sauberer Energie eröffnen könnte – so eine Mitteilung am 17.09.2021 auf der Webseite der Universität. Bisher haben Wissenschaftler Edelmetallkatalysatoren wie Platin verwendet, um die Reaktion zur Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu beschleunigen. Die Curtin-Forscher haben nun herausgefunden, dass die Zugabe von Nickel und Kobalt zu billigeren, bisher unwirksamen Katalysatoren deren Leistung steigert, wodurch die zur Spaltung des Wassers erforderliche Energie gesenkt und die Wasserstoffausbeute erhöht wird. weiterlesen…

Zukunft des chemischen Recyclings von Kunststoffabfällen

Zerlegung von Plastik in kleinere Moleküle als die ursprünglichen

Neue Forschungsarbeiten des College of Engineering der Cornell-Universität wollen laut einem Artikel von Syl Kacapyr auf der Webseite der Universität den Prozess des chemischen Recyclings vereinfachen – eine aufstrebende Industrie, die Abfallprodukte in natürliche Ressourcen zurückverwandeln könnte, indem sie Kunststoff in kleinere Moleküle zerlegt, als die, aus denen er ursprünglich hergestellt wurde. Die Cornell-University in in Ithaca, New York, ist eine von acht Universitäten der Ivy Leage und eine der renommiertesten der Welt. weiterlesen…