Europäische Glas-Glas-PV-Module besonders klimafreundlich

40 Prozent weniger CO2

In einer am publizierten Untersuchung haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE errechnet, dass in der Europäische Union hergestellte Silicium-PV-Module 40 Prozent weniger CO2 erzeugen als Module chinesischer Produktion. Mithilfe einer Lebenszyklusanalyse verglich das Forschungsteam die CO2-Fußabdrücke monokristalliner Solarmodule deutscher, europäischer und chinesischer Herstellung. Dabei fanden sie auch heraus, dass Glas-Glas-Module im Vergleich zu PV-Modulen mit Rückseitenfolien unabhängig von ihrem Produktionsstandort eine zusätzliche Emissionsreduktion von 7,5 bis 12,5 Prozent ermöglichen. weiterlesen…

Hybridkraftwerk mit Wasserkraft und schwimmender PV

Plan eines norwegischen Konsortiums

Den Unternehmen zufolge ist das Projekt eine Weltpremiere: Der gleichzeitige Bau beider Anlagen soll helfen, eine Reihe von Parametern für die richtige Dimensionierung, Optimierung und Auslegung zu definieren und einen Maßstab für zukünftige Projekte dieser Art zu setzen, schreibt pv magazine International. Green Platform, ein von der norwegischen Regierung eingerichtetes Programm zur Beschleunigung des grünen Energiewandels, hat 79 Mio. NOK (7,7 Mio. €) für die Entwicklung des vom norwegischen Grünstromproduzenten Scatec zusammen mit Ocean Sun geleitete Forschungsprojekt mit umgerechnet rund 7,76 Millionen Euro bereitgestellt. (Foto: Patentierte schwimmende PV-Kraftwerke – © m.frdl. Genehmigung Ocean Sun) weiterlesen…

Aus für Palmöl

Bundesregierung beschließt Ende ab 2023

Ab 2023 werden in Deutschland Biokraftstoffe aus Palmöl nicht mehr gefördert. Das Bundeskabinett hat laut einer Medienmitteilung aus dem BMU am 22.09.2021 die entsprechende Änderung der Bundesimmissionsschutzverordnung beschlossen. Anstelle des Palmöls fördert der Bund künftig fortschrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen über eine Mindestquote. Diese Quote steigt bis 2030 stufenweise auf 2,6 Prozent an. Der Anteil von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermitteln an der Treibhausgasminderungs-Quote hingegen darf die Obergrenze von 4,4 Prozent nicht überschreiten. (Foto: Ölpalme – © beyza poyraz, unsplash) weiterlesen…

Bergwerk Gorleben schließt

Gemeinsame Pressemitteilung (Niedersächsisches Umweltministerium, Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung und Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH)

Mit dem Zwischenbericht Teilgebiete vom 28.09.2020 der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) war der Salzstock Gorleben aus geologischen Gründen aus der Endlagersuche ausgeschieden. Seither prüften BGE und BMU, wie weiter mit dem Bergwerk Gorleben in Niedersachsen verfahren werden kann. Nun hat das BMU einer Medienmitteilung folgend entschieden, die BGE mit der Stilllegung des Bergwerks zu beauftragen. (Foto: Polizeieinsatz bei Demonstration gegen einen CASTOR-Transport bei Gorleben 1996 – © Hendrike – Eig. Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Jetstream könnte nach Norden wandern

Dramatische Folgen

Wenn die starke globale Erwärmung anhält, könnte der nordatlantische Jetstream in den kommenden Jahrzehnten nordwärts wandern – mit dramatischen Folgen: Verschiebungen der Niederschlagsmuster in den mittleren Breiten und eine Zunahme von Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen und anderen extremen Wetterereignissen in Europa und im Osten der USA. Zu diesem Schluss kommt laut Scientific American eine am 21.09.2021 in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) publizierte Untersuchung sieht die Gefahr, dass der Jetstreamei einem starken Erwärmungsszenario innerhalb weniger Jahrzehnte – etwa bis 2060 – über die Grenzen seines historischen Bereichs hinaus verschieben könnte. weiterlesen…

Digitale Souveränität und Beschleunigung des Mobilitätswandels

acatech mit Impulspapier zur Innovationspolitik 2021+

In der Corona-Krise wurde die Bedeutung von Wissenschaft und Technik besonders offensichtlich – aber auch der drängende Modernisierungsbedarf Deutschlands. Eine kommende Bundesregierung muss ein Aufbruchssignal senden, schreibt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in den am 20.09.2021 erschienenen „Impulsen zur Innovationspolitik 2021+“. Dort definiert die Akademie vier vordringliche innovationspolitische Handlungsfelder und empfiehlt eine weitere Intensivierung der Innovationspolitik. weiterlesen…

Einstiegsregulierung für Wasserstoffnetze vervollständigt

Bundesregierung verabschiedet Entwurf der Wasserstoffnetzentgeltverordnung

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesregierung hat am 22.09.2021 den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie vorgelegten Entwurf einer Verordnung über die Kosten und Entgelte für den Zugang zu Wasserstoffnetzen (Wasserstoffnetzentgeltverordnung) verabschiedet. Wasserstoff spielt für das Erreichen der Treibhausgasneutralität bis 2045 aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten eine besondere Rolle. Entscheidend ist in den nächsten Jahren, zügig den Markthochlauf in allen Wertschöpfungsstufen des Wasserstoffsektors zu schaffen – insbesondere auch bei der Transportinfrastruktur. weiterlesen…

WHO empfiehlt drastisch schärfere Luftschadstoff-Grenzwerte

Neue globale Luftqualitätsrichtlinien sollen Millionen von Menschenleben retten

Luftverschmutzung ist neben dem Klimawandel eine der größten Umweltbedrohungen für die menschliche Gesundheit (siehe: solarify.eu/luftverschmutzung-groesstes-umweltbedingtes-gesundheitsrisiko) und verursacht jedes Jahr schätzungsweise 7 Millionen vorzeitige Todesfälle. Die neuen globalen Luftqualitätsleitlinien (Global Air Quality Guidelines – AQGs) der WHO liefern eindeutige Beweise für die gesundheitlichen Schäden, welche die Luftverschmutzung bei noch niedrigeren Konzentrationen als bisher angenommen verursacht. In den Leitlinien werden neue Luftqualitätswerte empfohlen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, indem die Werte der wichtigsten Luftschadstoffe, von denen einige auch zum Klimawandel beitragen, gesenkt werden. weiterlesen…

Luftverschmutzung größtes umweltbedingtes Gesundheitsrisiko

Ärztezeitung: Bereits wenige Luftschadstoffe steigern Infarktrisiko

Wissenschaftler wissen es längst: Feinstaub, Stickoxide, Ruß und Ozon begünstigen schon in kleinen Mengen Schlaganfälle und koronare Herzkrankheiten, so die Ärztezeitung am 19.09.2021 – kurz bevor die WHO neue Grenzwerte für die Luftverschmutzung verkünden will. Klimawandel und Luftverschmutzung haben gemeinsame Ursachen und schaden damit mehrfach der Gesundheit, so die Deutsche Allianz Klimwandel und Gesundheit (KLUG), die eine HZM-Studie zitiert. weiterlesen…

Karliczek stellt innovatives Methanolauto vor

Schlögl: „Dringlichkeit des Klimaschutzes erfordert raschen und umfassenden Einstieg in regenerative Energien“

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat gemeinsam mit dem Carbon2Chem-Koordinator Prof. Robert Schlögl, MPI für Chemische Energiekonversion in Mülheim/Ruhr, am 22.09.2021 in Berlin den Prototypen eines Autos vorgestellt, das mit dem synthetischen Kraftstoff Methanol angetrieben werden kann – so eine Medienmitteilung auf der Internetseite des BMBF. (Foto: BMin Anja Karliczek und Prof. Robert Schlögl stellen Methanol-Auto vor – © BMBF, Hans-Joachim Rickel) weiterlesen…