15-Meter-Korridor für Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Clearingstelle konkretisiert Hinzugefügt:

Bei geförderten Freiflächenanlagen in einem 200 Meter breiten Streifen parallel zu Autobahnen und Schienenwegen kann der im EEG 2021 vorgeschriebene 15-Meter-Korridor frei platziert werden. Allerdings muss der Bereich nicht nur bei Inbetriebnahme der Anlage freigehalten werden, sondern während des gesamten Förderzeitraums. Das hat – einem Artikel von Petra Hannen auf pv magazine folgend – die Clearingstelle EEG am 18.05.2021 präzisiert. weiterlesen…

AGEB: Pandemie und Wetter ändern Energiemix und -verbrauch

Erneuerbare im Minus – Mehr Strom aus fossilen Energien

Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erneut unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) verminderte sich der Verbrauch im 1. Quartal um 0,8 Prozent auf 3.441 Petajoule (PJ) beziehungsweise 117,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE = 956,5675 TWh). weiterlesen…

Redox–Flow–Batterie mit langer Lebensdauer

Mangan als Aktivmaterial

Redox-Flow-Batterien, auch als Flüssigbatterien bekannt, speichern elektrische Energie in gelösten chemischen Verbindungen. Sie gelten besonders für stationäre Energiespeicher als Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien. Einem Team um Prof. Ingo Krossing vom Institut für Anorga­nische und Analytische Chemie der Universität Freiburg ist es gelungen, eine nicht-wässrige All-Mangan-Flow-Batterie (All-MFB) zu ent­wickeln, deren aktive Komponenten nachhaltig verfügbares Mangan nutzen und eine lange Lebensdauer aufweisen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellen die Forschenden in Advanced Energy Materials (CC BY-NC 4.0) vor. (Grafik: a) Aufbau für Messungen in Flüssigbatterie, b) Elektrolytbehälter, c) Schematische Darstellung des Aufbaus – Bild © Advanced Energy Materials – CC BY-NC 4.0) weiterlesen…

World Energy Transitions Outlook

Weltweiter Ausblick auf die Energiewenden: 1,5°C-Pfad

Der World Energy Transitions Outlook skizziert einen Weg für die Welt, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen und das Tempo des Klimawandels durch eine Umgestaltung der globalen Energielandschaft aufzuhalten. Dieser Bericht stellt Optionen vor, um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen und die CO2-Emissionen bis 2050 auf Null zu bringen. Er bietet einen umfassenden Einblick in die technologischen Möglichkeiten, den Investitionsbedarf, den politischen Rahmen und die sozioökonomischen Auswirkungen einer nachhaltigen, widerstandsfähigen und integrativen Energiezukunft. weiterlesen…

Kalifornischer Rauch trübte im Herbst 2020 die Sonne bei uns

Vergleich mit Bodenmessungen belegt: ESA-Windsatellit Aeolus liefert auch wertvolle Daten zum Aerosol in der Atmosphäre

Der Rauch der extremen Waldbrände im September 2020 an der US-Westküste zog über viele Tausend Kilometer bis nach Leipzig, wo er noch Tage danach die Atmosphäre beeinflusste. Ein am 01.06.2021 in den Geophysical Research Letters (CC BY 4.0) veröffentlichter Vergleich von Boden- und Satellitenmessungen des zeigt: Das Waldbrandaerosol trübte die freie Troposphäre über Leipzig so stark wie nie zuvor. Die Auswertung eines internationalen Forschungsteams unter Leitung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung e.V. (TROPOS) ergab am 11.09.2020 eine außergewöhnliche optische Dicke, die das Sonnenlicht um ein Drittel abgeschwächt hat.

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Mehr als 600 Millionen Euro für Klimaschutz

Bundesumweltministerium investierte 2020 in Entwicklungs- und Schwellenländern

Das BMU investiert in internationale Klimaschutzprojekte auf Rekordniveau, meldet das Schulze-Ministerium nicht ohne Stolz am 28.05.2021. 2020 hat das BMU insgesamt 385 laufende und neue Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern mit 601,2 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) gefördert. 2019 waren es noch 467 Millionen Euro, 2018 etwa 410 Millionen. Der notwendige Neustart nach der Pandemie wird so mit ambitioniertem Klimaschutz und dem Schutz der Biodiversität verbunden. weiterlesen…

Länder fordern Nachbesserungen an der Novelle des Klimaschutzgesetzes

Plenarsitzung des Bundesrates am 28.05.2021

In verkürzter Frist hat sich der Bundesrat in seiner Plenarsitzung am 28.05.2021 mit den Plänen der Bundesregierung für Änderungen am Klimaschutzgesetz auseinandergesetzt und dazu ausführlich Stellung genommen: Die Länder forderten gesetzliche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Neben dessen Bekämpfung sei es auch geboten, die negativen Folgen des Klimawandels auf die Grundrechte der in Deutschland lebenden Menschen abzumildern. Dies spiegele sich innerhalb der geplanten Regelungen bisher nicht entsprechend wider, obwohl es zur Abwendung drohender Schäden, auch für kommende Generationen, von elementarer Bedeutung sei. weiterlesen…

BDEW veröffentlicht PV-Strategie

PV-Ausbauziel soll auf mindestens 150 Gigawatt bis 2030 angehoben werden.

Der BDEW hat eine PV-Strategie vorgelegt. Er stellt darin Maßnahmen und Instrumente dar, um den PV-Zubau zu beschleunigen. Es sei notwendig und möglich, das PV-Ausbauziel bis 2030 auf mindestens 150 Gigawatt anzuheben. Das entspreche einem jährlichen Zubau von mindestens zehn Gigawatt. Die Ausschreibungsvolumina für PV Dach- und Freiflächenanlagen sollten auf jeweils mindestens fünf Gigawatt erhöht werden. weiterlesen…

100% Erneuerbare Energien in Deutschland sogar bis 2030 möglich

Energy Watch-Untersuchung simuliert Strom- und Wärmeversorgung

„Binnen neun Jahren kann Deutschland seine Strom- und seine Wärmeerzeugung vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie – die allerdings viele Unsicherheiten auflistet“, so der SPIEGEL. Die aktuelle Untersuchung der Energy Watch Group (EWG) zeigt, dass Deutschland bereits bis 2030 vollständig, zuverlässig und wirtschaftlich mit Energie versorgt werden kann und dabei sogar über ein ökonomisch vorteilhafteres Energiesystem verfügt. weiterlesen…

Bundesrat beschließt Schnellladegesetz

Rechtsgrundlage für Ausschreibung von 1.000 Schnellladehubs steht

Das „Gesetz zur Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge“, kurz Schnellladegesetz (SchnellLG), ist am 28.05.2021 vom Bundesrat beschlossen worden. Mit dem Gesetz schafft das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Rechtsgrundlage für den gezielten Ausbau eines deutschlandweiten Netzes von Schnellladepunkten. Mit 1.000 zusätzlichen Schnellladehubs soll ein engmaschiges Schnellladeinfrastruktur-Netz entstehen, das garantiert, dass die Nachfrage bei steigenden Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen auch zu Spitzenzeiten und an bisher unwirtschaftlichen Standorten gedeckt werden kann. weiterlesen…