Ab November neue Sicherheitsnorm für Stromzähler

Die Safety-Norm sorgt für mehr Sicherheit im Umgang mit Elektrizitätszählern

Für neu gebaute Industrie- und RLM-Zähler gelten spätestens ab 27.08.2020 neue Normen. Bis dahin müssen moderne Messeinrichtungen der neuen Norm entsprechen. Sonst müssen Messstellenbetreiber (MSB) womöglich selbst für Schäden haften. Der Zähler-Produzent EMH Metering weist in einer Medienmitteilung vom 05.08.2020 auf einen wichtigen Termin hin: Im November gilt eine neue Sicherheitsnorm für neu gebaute Industrie- und RLM-Zähler, also Zähler, die nicht der „Measurement Instruments Directive“ (MID) unterliegen. weiterlesen…

Flexiblere Lastfluss-Steuerung im Stromnetz

Amprion und Smart Wires wollen mit Serien-Kompensator Netz effizienter nutzen

Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Amprion hat einer Medienmitteilung vom zufolge mit dem US-Silicon-Valley-Unternehmen Smart Wires eine Kooperationsvereinbarung für ein Pilotprojekt unterzeichnet. Damit soll die Übertragungskapazität des Stromnetzes gesteigert und gleichzeitig das hohe Niveau der Systemstabilität gehalten werden. weiterlesen…

CO2-Ausstoß des Industrie- und Energiesektors sinkt

1.851 stationäre Anlagen emittierten rund 363 Mio. t CO2-Äq – durchschnittlich € 22,12 pro Berechtigung

2019 waren in Deutschland 1.851 stationäre Anlagen vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfasst. Diese Anlagen emittierten rund 363 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2-Äq). Dies entspricht einem Rückgang um 14,2 Prozent gegenüber 2018 und ließ die Emissionen deutscher Anlagen erstmals seit dem Start des EU-ETS im Jahr 2005 unter die Marke von 400 Millionen Tonnen CO2-Äq fallen Damit verstärkt sich der Trend des Vorjahres noch einmal deutlich. 2018 betrug der Rückgang 3,5 Prozent. Die im Frühjahr 2020 einsetzenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben keinen Einfluss auf die in diesem Bericht dargestellte Emissionssituation in 2019. weiterlesen…

Regierung muss Klimaschutzpolitik endlich konkret machen

Verbände zum Eingeständnis von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, nannte es einen „ersten Schritt, wenn der Bundeswirtschaftsminister nun Versäumnisse einräumt und zugleich ankündigt, den Weg zur Klimaneutralität unumkehrbar zu machen.“ Der BEE findet es zwar gut, dass ein akuter Handlungsbedarf nun klar benannt werde. Aber „warum die Energiewende in den letzten Jahren so wenig Priorität genoss, ist völlig unverständlich“, kommentierte BEE-Präsidentin Simone Peter. weiterlesen…

4 von 5 Deutschen möchten…

…im Haushalt Energie sparen, um Umwelt und Klima zu schützen

Die Bereitschaft, selbst einen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ist in Deutschland hoch. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts prolytics im Auftrag des BDEW gaben drei Viertel der Befragten an, dass sie bereit wären, ihr persönliches Verhalten zu ändern, um Umwelt und Klima zu schützen. Nur knapp sechs Prozent wären dazu nicht bereit. weiterlesen…

Technologiekalender unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Wandel

KIT-Studie zu Mobilität 2035 vergleicht Mobilitätsszenarien und hilft bei strategischen Entscheidungen

Wissenschaftler des KIT haben Trends wie die Elektromobilität identifiziert und bewertet, die sich bis 2035 etablieren könnten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg unterstützt bei diesem Wandel der „Technologiekalender Strukturwandel Automobil Baden-Württemberg“, den Wissenschaftler des DLR und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mitentwickelt haben. Er beschreibt, wie sich automobile Schlüsseltechnologien bis 2035 entwickeln können, und hilft Unternehmen, zukunftsfähige Produkte und Geschäftsfelder zu identifizieren, gezielt Kompetenzen aufzubauen und so wettbewerbsfähig zu bleiben. weiterlesen…

„Leider können wir nicht erwarten, dass uns das Glück vor dem Klimawandel rettet“

Untersuchung: Wie heiß wird es infolge Klimawandels wirklich?

„Ein sperriges Konstrukt, es könnte jedoch für die Menschheit kaum von größerer Bedeutung sein,“ (so der Wiener Standard): die Klimasensibilität. Ein Forscherteam „hat geschafft, was 40 Jahre lang nicht gelingen wollte“: genauer zu bestimmen, wie warm es unter bestimmten Bedingungen wirklich werden wird. Die Gruppe von 25 führenden Wissenschaftlern kam zu dem Schluss, dass eine katastrophale Erwärmung fast unvermeidlich ist, wenn die Emissionen in ihrem derzeitigen Tempo weitergehen, wenn es auch weniger Grund gebe, in den kommenden Jahrhunderten mit einer völlig unbewohnbaren Erde zu rechnen. „Schwarzmaler und Hoffnungsmacher müssen möglicherweise ihre Klimavorhersagen revidieren, nachdem eine neue Untersuchung die optimistischsten Prognosen für die globale Erwärmung nahezu ausschließt, während auch die Wahrscheinlichkeit von Worst-Case-Szenarien abgeschwächt wird.“ (The Guardian) weiterlesen…

Homann: „Kohleverstromung in Deutschland geht Ende entgegen“

BNetzAgentur startet erste Ausschreibung: 4.000 MW zum Höchstpreis von 165.000 Euro

Die Bundesnetzagentur teilte am 04.08.2020 mit, sie habe zum Gebotstermin 01.09.2020 insgesamt 4.000 Megawatt an stillzulegender elektrischer Leistung ausgeschrieben, zu einem Höchstpreis von 165.000 Euro pro Megawatt. Grundlage ist das noch nicht in Kraft getretene Kohleverstromungsbeendigungsgesetz Ziel ist die „Reduzierung der Kohleverstromung in Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen“. weiterlesen…

Konzept für EU-Wasserstoffnetz

Europäisches H2-Netz: „So kann es gehen!“

Im Sommer 2020 haben sowohl die Bundesregierung als auch die EU vielfach geforderte erste Schritte auf dem langen Weg in eine wasserstoffbasierte Energiezukunft getan. Mit den jeweiligen Wasserstoffstrategien wurden die Rahmenbedingungen, wie der Markthochlauf für die Wasserstofftechnik erfolgen soll, festgelegt. Denn zum einen möchten alle Energiesektoren von den klimaneutralen Eigenschaften des grünen Wasserstoffs profitieren, zum anderen sind Stand heute weder ausreichend Erzeugungskapazitäten vorhanden, noch können die nötigen, großen Mengen allesamt leitungsgebunden transportiert werden.Die ASUE – Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V., legte am 30.07.2020 ein Konzept für ein funktionierendes europäisches Wasserstoffnetz vor. weiterlesen…

AGEB: Pandemie schrumpft Energieverbrauch

Daten für das erste Halbjahr 2020 und erste Schätzung für das Gesamtjahr

Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um 7 und unter ungünstigen Bedingungen bis zu 12 Prozent zurückgehen, prognostiziert die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der aktuellen Berechnungen für das erste Halbjahr. Bei einer schnellen und störungsfreien Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie rechnet die AG Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Verbrauchsrückgang im einstelligen Prozentbereich, bei einem erneuten Lockdown wäre dagegen eine zweistellige Verbrauchsminderung gegenüber dem Vorjahr möglich. weiterlesen…