Integrierte WärmeWende Wilhelmsburg IW3

Startschuss für nächstes Reallabor der Energiewende

Mit dem Reallabor „Integrierte WärmeWende Wilhelmsburg IW3 “ zeigt Hamburg-Wilhelmsburg neue Lösungen für eine sichere und günstige Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien im urbanen Raum. Die Kopplung der Bereiche Wärme, Strom und Mobilität ermöglicht eine energieeffiziente und CO2-neutrale Versorgung des stark wachsenden Stadtteils. Mit der feierlichen Übergabe des Zuwendungsbescheids durch den zuständigen Staatssekretär für Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Andreas Feicht, ist nun der offizielle Startschuss für das Reallabor der Energiewende gefallen.
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1912: „Kohleverbrennung beeinflusst Klima“

Vor 108 Jahren sagte eine neuseeländische Zeitung den Klimawandel durch CO2 vorher

Wir wussten es schon mehr als 124 Jahre – oder hätten es wissen können: Wissenschaftliche Analysen, die auf eine menschliche Rolle bei der Erwärmung des Klimas durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe hinwiesen, gehen auf das Jahr 1896 zurück, mit Svante Arrhenius‘ bemerkenswertem Aufsatz „Über den Einfluss der Kohlensäure [Kohlendioxid] in der Luft auf die Temperatur des Bodens“. Bald darauf – so die New York Times – erschienen populärwissenschaftliche Texte zum Thema menschengemachter Klimawandel, so hieß er aber erst später. weiterlesen…

BSW: Boom bei Solarheizungen

Dreimal mehr Förderanträge

Die zu Jahresbeginn deutlich verbesserten Förderkonditionen für Solarwärme-Anlagen im Rahmen des neu aufgelegten Marktanreizprogramms (MAP) greifen einer Medienmitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft vom zufolge: Im ersten Halbjahr 2020 sind über 200 Prozent mehr (also mehr als das Dreifache) Solarthermie-Förderanträge gestellt worden als im Vorjahr. Dies geht aus jetzt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlichten Zahlen hervor. So wurden im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 26.991 Anträge gestellt, gegenüber 8.700 Anträgen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Solarkollektorabsatz ist um 11 Prozent gestiegen. Solarheizungen werden seit Anfang 2020 im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ mit bis zu 35 Prozent – beim Austausch einer Ölheizung sogar mit bis zu 45 Prozent – bezuschusst. weiterlesen…

Fünf aktuelle Katastrophen, die mit erneuerbaren Energien nicht passiert wären

Corona verdrängt Aufmerksamkeit

„Naturkatastrophen häufen sich derzeit in einem bisher nicht erreichten Ausmaß, dabei müsste es nicht so sein“, schreibt Nicole Weinhold in Erneuerbare Energien. Die Medien sind zwar voller Berichte über Naturkatastrophen. Aber oft finden diese nur noch auf zweiten oder dritten Seiten der Zeitungen Platz, weil die Corona-Pandemie die Menschen derzeit stärker beschäftigt. Dabei hat auch Bill Gates (siehe: solarify.eu/klimakrise-schlimmer-als-corona) gerade erkannt, dass der Klimawandel durchaus schlimmer sein könnte als Covid-19. Der Microsoft-Gründer hatte allerdings bisher nicht die erneuerbare Energie als Lösung unseres Klimaproblems im Visier, sondern Geoengineering, was wiederum unkalkulierbare Veränderungen auf den Planeten bringt, auf die besser verzichtet werden sollte. weiterlesen…

Energieintensive NRW-Unternehmen setzen auf EE – und auf weitere Ausnahmen

Beschleunigter Ausbau von PV und Wind gefordert

Die energieintensiven Unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben sich in der Initiative IN4CLIMATE der NRW-Landesregierung zusammengeschlossen und fordern mehr Solar- und Windstrom. Sie verlangen von der Regierung einen schnelleren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft sowie Importe von Strom und strombasierten Energieträgern. Zudem müssten Versorgungssicherheit und Systemstabilität durch Ausbau von Netzen, Speichern und Sektorenkopplung, Flexibilisierung der Stromnachfrage und Abbau von Flexibilitätshemmnissen gewährleistet werden. Dass es ihnen dabei vor allem um billigen Strom geht, zeigt die Forderung, die Entlastung für energieintensive Unternehmen fortzusetzen. weiterlesen…

„Klimakrise schlimmer als Corona“

Bill Gates warnt und macht Vorschläge

Der US-Milliardär und Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat in seinem Blog GatesNotes vor „einer weltweiten Krise“ namens „Klimawandel“ gewarnt, deren Folgen für die Menschheit gravierender ausfallen könnten als die der Corona-Pandemie. „So schrecklich diese Pandemie auch ist, der Klimawandel könnte schlimmer sein“, schrieb Gates in dem am 04.08.2020 veröffentlichten Beitrag. Gates zufolge kann die neue Katastrophe in nur wenigen Jahrzehnten die Menschen treffen. 2060 könnte der Klimawandel genauso tödlich sein wie Covid-19 heute – bis 2100 gar fünfmal mehr. Solarify dokumentiert den Text. weiterlesen…

5,7 Prozent weniger Strom

1. Halbjahr 2020

5,7 Prozent weniger Strom als im Vorjahr wurden nach vorläufigen Berechnungen des BDEW in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 verbraucht. Insgesamt wurden 272 Mrd. kWh Strom verbraucht, wie der BDEW mitteilt. Der Rückgang ist vor allem auf die schwache Wirtschaftslage und den damit verbundenen geringeren Strombedarf in der Industrie zurückzuführen. Die Industrie ist der größte Stromverbraucher, entsprechend hat ein Rückgang hier den größten Effekt auf den Stromverbrauch. Der Lockdown infolge der Corona-Pandemie hat die Effekte der bereits seit Monaten anhaltenden konjunkturellen Abschwächung noch verstärkt. weiterlesen…

TÜV-Verband fordert Vorfahrt für Elektromobilität

E-Fuels mit geringem Potenzial für Umweltverbesserungen

Der TÜV-Verband hat am 03.08.2020 in einer Medienmitteilung von der Bundesregierung zusätzliche Anstrengungen bei der Förderung der Elektromobilität gefordert. Stärkere Anreize für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs, ein massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur in Kombination mit einer besseren Aufklärung über die bereits heute möglichen Reichweiten sowie höhere Sicherheitsstandards sind notwendig, um der Elektromobilität den entscheidenden Schub zu geben und die Klimaschutzziele zu erreichen. In strombasierten Kraftstoffen (E-Fuels) sieht der TÜV-Verband für den Pkw-Sektor dagegen nur sehr geringes Potenzial für Umweltverbesserungen. weiterlesen…

Autobahnen bald mit PV-Dächern?

337 km2 stünden für Solarenergie zur Verfügung

Tobias Werner, Architekt aus Hedingen bei Zürich, hatte (schon 2011) die Idee und berechnete zusammen mit zwei Energie-Ingenieuren ein PV-Kraftwerk auf einer Autobahn. Das „A4-KW“ wäre damals 10 km lang geworden, hätte „sehr vorsichtig gerechnet“ 280 Mio. Euro kosten und 40 Mio. kWh Strom pro Jahr produzieren sollen. Jetzt will das Austrian Institute of Technology (AIT) gemeinsam mit dem und der Forster Industrietechnik GmbH einen Projekt-Cluster für PV-Überdachung einer Autobahn starten. Immerhin bedecken die Autobahnen Deutschlands mit einer Länge von mehr als 12.000 Kilometern rund 337 Quadratkilometer des Landes.
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EE-Flächenbedarf kostensparend verringerbar

IASS: 100 % Grünstrom braucht Fläche Portugals

Weg von Kohle, Öl und Gas, hin zu Wind- und Solarenergie: Das ist machbar, aber Erneuerbare Energien benötigen mehr Platz als konventionelle Energieformen. Eine Studie des Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) untersucht laut einer Medienmitteilung vom 07.08.2020, wie der Flächenbedarf eines vollständig auf Erneuerbaren Energien beruhenden Stromsystems in Europa verringert werden kann und wie sich dies auf die Kosten auswirkt. weiterlesen…