Linzer Forscher arbeiten an metallfreier Wasserstoff-Erzeugung

Statt Platin Polydopamin

Linzer Forscher arbeiten an der Entwicklung einer neuen Methode zur Erzeugung von Wasserstoff, bei der als Katalysator keine teuren Edelmetalle wie etwa Platin eingesetzt werden. Die Rolle des Metalls nimmt in dem Verfahren ein Polymer auf Basis von Dopamin ein – eigentlich ein Botenstoff im Nervensystem. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler um Philipp Stadler vom Institut für Physikalische Chemie der Johannes-Kepler-Universität Linz in Advanced Materials publiziert.
weiterlesen…

Speicher für die Energiewende

Neue AEE-Animation

„Die Energiewende erfordert einen Ausbau der Speicherkapazitäten“, betont Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Sonnen- und Windenergie stehen zwar auch in Deutschland reichlich zur Verfügung, aber nicht jederzeit.“ Die Stromerzeugung richtet sich nach dem Wetter sowie den Tages- und Jahreszeiten. Damit bei bewölktem Himmel und Windflaute die Versorgung sicher ist, muss die Energie an sonnen- oder windreichen Tagen gespeichert werden. Dafür steht eine ganze Palette von Optionen zur Verfügung – vom Pumpspeicherkraftwerk, über flexible Biogasanlagen bis zur Batterie. Neue Speichertechnologien wie Wasserstoff und Großwärmespeicher ermöglichen zudem eine Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr, wie eine neue Animation der AEE aufzeigt. weiterlesen…

Den grünen Aufschwung liefern

Aufruf der Solarthermie-Industrie

Die kommenden 10 Jahre werden entscheidend sein, um den Wärmemarkt zu zu dekarbonisieren. Bis 2030 benötigt man solarunterstützte Heizsysteme für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie, da alle danach installierten Systeme höchstwahrscheinlich auch 2050 noch in Betrieb sein werden und den Klimazielen im Weg stehen werden. Die europäische Solarwärmeindustrie rief jetzt politische Entscheidungsträger in den EU-Mitgliedsstaaten auf, rasch konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Der Aufruf wurde von 181 Unternehmen und Organisationen aus 20 Ländern unterzeichnet. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Energieforschung für beste Spannung in Stromnetzen

140.000 Euro für HWT-Kooperationsprojekt

In einem von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) geförderten neuen Energieforschungsprojekt von Kieler Forschern in Kooperation mit einem Windenergiepark- und Umspannwerk-Betreiber an der Westküste geht es um eine Verbesserung der Spannungsqualität in den Stromnetzen. Hierfür werden bis Frühjahr 2022 Feldversuche im Umspannwerk Vollstedt, Kreis Nordfriesland, durchgeführt und in Laboren der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ausgewertet. weiterlesen…

Ölmultis heizen Klima mit Nordsee-Methan-Lecks an

Greenpeace untersucht Methan-Leck am Meeresboden

Ein durch die Öl- und Gasindustrie verschuldetes Methan-Leck im britischen Sektor der Nordsee haben Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten von Bord des Schiffes Esperanza dokumentiert. Mit einem ferngesteuerten Unterwasserroboter filmten sie einer Medienmitteilung vom 14.08.2020 zufolge zwei der Gas emittierende Krater (Durchmesser: 50 bzw. 15 Meter) am Meeresboden in etwa 100 Metern Wassertiefe (Positionen: 57°55.30’N, 001°37.87’E und 57°54.81’N, 001°38.72’E). weiterlesen…

Das Experiment sind wir

Buchempfehlung

Unsere Welt verändert sich so atemberaubend schnell, dass wir von Krise zu Krise taumeln. Wir müssen lernen, diese enorme Beschleunigung zu lenken. In seinem neuen Buch „Das Experiment sind wir“, das am 14. September 2020 im Blessing Verlag erscheint, zeigt Christian Stöcker auf wie wir die Herausforderungen der Zukunft bestehen können. weiterlesen…

Photovoltaikmarkt als Treiber für private Verkehrs- und Wärmewende

800 MWp Rekordzubau für Photovoltaik-Kleinanlagen in 2020 erwartet

Eine aktuelle Prognose von EUPD Research weist für das Segment der PV-Kleinanlagen unter zehn kWp nach 427 MWp im ersten Halbjahr 2020 für das Gesamtjahr einen Spitzenwert von gut 800 MWp aus. Sinkende PV-Anlagenpreise und steigende Stromkosten machen Eigenverbrauchslösungen zunehmend attraktiver. Der EUPD Research EndkundenMonitor 10.0 zeigt: Immer mehr PV-Anlagenbesitzer planen mit Elektroauto und strombasierter Heizung, um den Eigenverbrauch zu optimieren. weiterlesen…

BigBattery: Stromspeicher für die Energiewende

Riesenbatterie von Schwarze Pumpe in der Lausitz

„Schwarze Pumpe“ mal anders: Nicht mehr schmutzig, klimaschädlich und umstritten, sondern sauber und vorbildlich: In Brandenburgs geht dieser Tage im Lausitzer Industriepark Schwarze Pumpe einer der größten Batteriespeicher Europas in Betrieb. Unter dem Namen „BigBattery“ soll der 50-MW-Großspeicher das Stromnetz bei wechselnder Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen stabilisieren. Die Investition von 25 Millionen Euro wird vom Land Brandenburg gefördert, wie der Berliner Tagesspiegel berichtet. weiterlesen…

Stromtransport ohne Masten und Kabel

Nikola Teslas Erbe

Dem neuseeländischen Start-Up Emrod ist es gelungen, drahtlose Stromübertragung so effizient zu machen, dass sich kabellose Netze lohnen – zumindest in einigen Regionen. Inseln, Bauernhöfe, abgelegene Gemeinden sowie Offshore-Windparks sind oft kostspielige einzelne Leitungen in schwierigem Gelände angewiesen. Oft sind die Kosten unerschwinglich, so dass viele Menschen ohne eine zuverlässige Stromquelle auskommen müssen. Die Technologie von Emrod namens Telenergy bedarf zwar noch der Weiterentwicklung, senkt aber die Kosten für Installation und Wartung bis 85% und macht die Nutzung abgelegener nachhaltiger Energiequellen, die Verbindung von Gemeinden und die Verbesserung der Resilienz des Netzes wirtschaftlich rentabel. weiterlesen…

Industrie zahlt CO2-Abgabe erst mal doppelt

Zwei Milliarden Euro Mehrbelastung in den ersten 18 Monaten

Die im Klimapaket der Bundesregierung beschlossene CO2-Abgabe auf Energieträger wie Erdgas und Benzin trifft auch Betriebe, die im EU-Emissionshandel schon für CO2 zahlen. Die versprochene Kompensation gibt es erst mit 18 Monaten Verspätung – schreibt am 11.08.2020 in der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Vom 01.01.2021 an müssen Importeure, Großhändler und Raffinieren für die von ihnen in Verkehr gebrachte Menge an fossilen Treib- und Brennstoffen Emissionszertifikate kaufen. Der Preisaufschlag soll an die Endverbraucher weitergereicht werden, das klimaschädliche Heizen mit Öl oder Tanken mit Benzin und Diesel verteuern – und im Idealfall eine Lenkungswirkung hin zu erneuerbaren Technologien entfalten. weiterlesen…