SPIEGEL: USA – „Lizenz zum Verschmutzen“

USA kippen Umweltauflagen für Unternehmen

Die US-Wirtschaft leidet unter der Coronakrise, doch manch einer wittert Chancen: Die Ölindustrie bittet US-Präsident Trump um das Aussetzen von Umweltvorschriften. Dieser reagiert umgehend – mit einer „Lizenz zum Verschmutzen“, wie in SPIEGEL Wissenschaft am 27.03.2020 zu lesen war. weiterlesen…

Fast 100.000 neue PV-Prosumenten in Deutschland

EU-Forschungsprojekt untersucht neue Solarstromkonzepte

Die Zahl der Prosumenten – Menschen, die eine Photovoltaikanlage betreiben und einen Teil des Solarstroms vor Ort selbst verbrauchen – stieg in Deutschland von Februar 2019 bis Januar 2020 um fast 100.000. Das meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Koordinator des EU-geförderten Forschungsprojekt PVP4Grid, das diese neuen Energiekonzepte seit 2017 in acht europäischen Ländern untersucht hat. weiterlesen…

TrendForce erwartet für 2020 weiter globalen PV-Markt bis 130 GW

Aber Nachfragerückgang befürchtet

Viele Photovoltaik-Produktionen in China laufen wieder an. Zugleich zeichnet sich ab, dass die das sich für das erste Halbjahr geplante Nachfrage in die zweite Jahreshälfte verschiebt. Die taiwanesischen Analysten von TrendForce halten dennoch an ihrer Prognose für 2020 fest – schreibt Sandra Enkhardt am 30.03.2020 im Branchenportal pv magazine. weiterlesen…

Setzt den Erfolg der Energiewende fort

Das EEG braucht nach 20 Jahren neue Impulse, um weiter fossile Energiequellen durch nachhaltige zu ersetzen

„Kaum ein Gesetz hatte einen gleichermaßen ökonomisch wie ökologisch großen Erfolg wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, das am 1. April vor 20 Jahren in Kraft trat. Mit rund 43 Prozent steuerten die erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2019 bereits mehr zum Bruttostrombedarf bei als Stein- und Braunkohlekraftwerke zusammen. Ihre Klimaschutzwirkung ist immens: Sonne, Wind, Bioenergie & Co. sparen über alle Sektoren hinweg mittlerweile mehr als 200 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein – und damit mehr als der gesamte Verkehrssektor an CO2 ausstößt.“ – Ein Gastbeitrag von Simone Peter in der Frankfurter Rundschau vom 29.03.2020. weiterlesen…

Bundesinnenministerium stoppt Urantransport – NGOs positiv

Kein Atom-Güterzug nach Russland

Laut einer Meldung des WDR-Studios Münster und der Westfälischen Nachrichten wird der Urantransport von Gronau nach Russland nicht stattfinden. Das hätten jetzt das Bundesinnenministerium und die Firma Urenco bestätigt. Urenco schloss allerdings mögliche Urantransporte in den Folgewochen nicht aus. Die Planung laufe weiter, so der Sprecher der Urenco Deutschland GmbH, Chris Breuer. Atomkraftgegner hatten einen grundsätzlichen Stopp der Urantransporte während der Coronakrise gefordert. Mit Blick darauf machte Urenco deutlich, dass das Unternehmen bereits seit Wochen viele Maßnahmen eingeführt habe. „Oberste Priorität hat die Gesundheit unserer Mitarbeiter, ihrer Familien und der ganzen Bevölkerung.“ weiterlesen…

Gleichbehandlung von Mitarbeitenden kritischer Stromnetz-Bereiche

VDE|FNN: Netzbetrieb Teil systemrelevanter Dienste

  • Aktuelles Positionspapier fordert: Mitarbeitende kritischer Bereiche im Stromnetz wie andere Mitarbeitende systemrelevanter Dienste behandeln
  • Reservekräfte schnell und unbürokratisch aktivieren
  • Beschleunigte Tests für systemrelevantes Betriebspersonal
  • Gerade bei einer Pandemie muss der reibungslose Netzbetrieb sichergestellt werden

weiterlesen…

China profitiert von strengeren Umweltnormen

Die Volksrepublik ist zum Schrittmacher der energiepolitischen Wende geworden

Wer wäre nicht für strenge Umweltauflagen, weniger Kohlendioxidausstoß und einen nachhaltigeren Umgang mit den natürlichen Ressourcen? Abgesehen von hartnäckigen Leugnern des Klimawandels zählt hohe Umweltqualität heute weltweit zu den vorrangigen Werten der Menschen. Das zeigt der jährliche World Value Survey. In der Praxis aber sieht es oft anders aus. Nur in wenigen Ländern gibt es strenge Umweltregulierungen, die auch entschieden durchgesetzt werden. Im ewigen Kampf zwischen Umwelt-, Wachstums- und Beschäftigungspolitik zieht die Umwelt nach wie vor oft den Kürzeren. Wird sich das angesichts sinkender Schadstoffemissionen infolge der Coronakrise in absehbarer Zeit ändern? Und welche Rolle kann Umweltpolitik im künftigen geostrategischen Kräftemessen spielen? Fragen, denen am 26.03.2020 in der Analyse-Serie „Global Challenges“ im Handelsblatt nachgeht. weiterlesen…

„Sind wir noch zu retten?“ – Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt

Gemeinsam unsere Umwelt schützen! Ein Weckruf gegen Stillstand und Ignoranz

Wie geht es unserem Planeten? Trockenheit, Dürre und Waldbrände richten verheerende Schäden an. Klimaflüchtlinge ertrinken im Meer. Das Artensterben nimmt erschreckende Ausmaße an. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr wegdiskutieren – schließlich steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel! Das neue Buch des Dalai Lama mit Vor- und Nachwort von Franz Alt: Wie die Menschheit die Kontrolle verliert und was wir jetzt gemeinsam für den Umweltschutz tun müssen. Sind wir noch zu retten? Der aufrüttelnde „Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt“, erschienen am 12.03.2020 im Benevento-Verlag. weiterlesen…

„Never waste a good crisis“

„Macht es besser als vorher“

Manchmal, wenn man in diesen Tagen in den Pausen des Homeoffice auf den Balkon tritt und in den Himmel schaut, dann sieht man – Blau. Ein wunderbar leichtes Frühlingsblau. Erst auf den zweiten oder dritten Blick fällt einem auf, was da nicht ist: Kein einziger Kondensstreifen zieht sich über den Himmel. Es fliegen ja kaum noch Flugzeuge. Wegen des Coronavirus wird die Wirtschaft weltweit heruntergefahren. Doch irgendwann ist das wieder vorbei – und dann muss der Klimaschutz wirklich ernst genommen werden. Eine Zeit-Kolumne von weiterlesen…

„Solardeckel streichen – wirtschaftliche Impulse setzen!“

2.000 Energieunternehmen schickenen offenen Brief an Kanzlerin

Rund 2.000 Unternehmen aus der Energiebranche appellierten am 24.03.2020 in einem offenen Brief dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel, den voraussichtlich im Sommer dieses Jahres erreichten 52 Gigawatt-Förderdeckel für die Errichtung neuer Solardächer schnellstmöglich zu streichen. Ein Gesetzgebungsverfahren zur Abschaffung des Solardeckels müsse „umgehend eingeleitet“ werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) übermittelten gemeinsam ein entsprechendes Schreiben ans Bundeskanzleramt. weiterlesen…