Alte Frage: Wasserstoff, Strom oder synthetische Kraftstoffe?

H2, E-Auto oder E-Fuels: Warum das E-Auto für den VCD die beste Alternative ist

Der Wasserstoffantrieb wird immer öfter als bessere Alternative zum E-Auto angeführt. Tatsächlich sei seine Ökobilanz aber deutlich schlechter, sagt der ökologische Verkehrsclub VCD; er möchte in einer Medienmitteilung vom 16.01.2020 mit gängigen Fehlinformationen aufräumen und nennt die wichtigsten Vor- und Nachteile. Geht es nach dem VCD, gewinnt der Elektromotor. weiterlesen…

Batterie-Auto macht bei klimafreundlichem Antriebswechsel das Rennen – noch

Agora Verkehrswende und IFEU mit Studie

Eine Studie von Agora Verkehrswende (Titel: „Klimabilanz von strombasierten Antrieben und Kraftstoffen“) zeigte (bereits am 16.12.2019), dass batterieelektrische Pkw über ihren gesamten Lebenszyklus deutlich weniger Treibhausgase emittieren als Autos mit Brennstoffzelle oder Fahrzeuge, die mit strombasiertem Kraftstoff fahren – jedenfalls, solange der Strom noch nicht vollkommen CO2-frei ist. weiterlesen…

Große Mehrheit der Verbraucher für Tierwohlabgabe

Protest gegen Versäumnisse der Agrarministerin zur Eröffnung der „Grünen Woche“

Eine Mehrheit von 85 Prozent der Verbraucher spricht sich für Steuern oder Abgaben auf Fleisch und Wurst aus, wenn die Landwirte mit dieser staatlichen Hilfe die Tierhaltung verbessern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace durchgeführt hat und die am 17.01.2020 veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Grüne Batterie für den Hausgebrauch im ländlichen Afrika

Jungunternehmen hiLyte ermöglicht Stromproduktion mit einfachen und billigen Materialien

Ein Startup der École polytechnique fédérale de Lausanne namens hiLyte hat eine umweltfreundliche Batterie entwickelt, die es Menschen ohne Zugang zu Strom ermöglicht, ihre Häuser zu beleuchten und ihre Handys aufzuladen. Die Technologie wird derzeit von Familien in Tansania getestet. weiterlesen…

Klimakrise – die Ärmsten trifft es am härtesten

Verbraucher haben großen Einfluss

Wie kann fairer Handel Armut bekämpfen? Oder wie können Verbraucher durch ihren Konsum soziale Gerechtigkeit, Wald- und Klimaschutz unterstützen? Antworten gibt TransFair e.V. vom 17. bis zum 26. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, wie FairTrade Deutschland am 15.02.2020 mitteilte. weiterlesen…

Blaualgen erzeugen das Treibhausgas Methan

IGB: Cyanobakterien im Wasser und an Land als Quelle für Methan identifiziert

Cyanobakterien, umgangssprachlich auch Blaualgen genannt, gehören zu den häufigsten Organismen auf der Erde. Ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Universität Heidelberg zeigte nun erstmalig, dass Cyanobakterien in Meeren, Binnengewässern und an Land relevante Mengen an Methan produzieren. Die durch den Klimawandel zunehmenden Blaualgenblüten werden die Freisetzung von Methan aus Binnengewässern und Meeren in die Atmosphäre mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärken, wie Nadja Neumann vom IGB am 15.01.2020 berichtete. (Foto: Massenentwicklung von Cyanobakterien, Blaualgenblüte, in einem See – © Angelina Tittmann, IGB) weiterlesen…

Problemfall Dieselpartikelfilter

T&E-Tests: Feinstaub-Ausstoß neuer Diesel 1000mal über Normalbetrieb

Von Transport & Environment durchgeführte Tests an zwei der beliebtesten Mittelklassefahrzeuge haben gezeigt, dass die Feinstaub-Emissionen der neuesten Diesel-PKW auf mehr als das Tausendfache des Normalbetriebs hochschnellen können. Diese gesundheitsgefährlichen Emissionsspitzen entstehen durch Reinigung der Dieselpartikelfilter im Fahrbetrieb und können sich augenblicklich schädlich auf das Herz auswirken. Die Filterreinigung kann auch im Stadtverkehr auftreten und für eine bis 15 km lange Fahrstrecke andauern, wird jedoch von den offiziellen Emissionstests ausgeklammert. In Europa sind mehr als 45 Millionen Fahrzeuge mit Dieselpartikelfiltern ausgerüstet. Dementsprechend kommt es in der EU zu ca. 1,3 Milliarden Reinigungsvorgängen pro Jahr. weiterlesen…

Reaktionen auf Kohleausstiegs-Einigung – negativ

„Ausstiegspfad passt nicht zu Klimazielen“

Braunkohle-Verstromung im KKW Schkopau, SAnh - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie am 16.01.2020 vorgestellte Bund-Länder-Einigung zum Braunkohleausstieg stößt bei Germanwatch und anderen Organisationen auf scharfe Kritik. „Diese Einigung entspricht nicht der Empfehlung der Kohlekommission. Der Ausstiegspfad bei der Braunkohle passt nicht zu den Klimazielen. In den kommenden Jahren passiert viel zu wenig. Der Großteil der notwendigen Reduktion wird bis zum Ende der 2020er Jahre hinausgeschoben und der Reduktionspfad verläuft noch nicht einmal stetig“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

Bund/Länder-Einigung über Kohleausstieg

Durchbruch gelungen – für 14 Milliarden Euro Steuerzahlergeld

Auf dem Weg zum Kohleausstieg haben die vertreter der Bundesregierung (BKin Merkel, BM Scholz, BM Altmaier, BM’in Schulze, BM Braun) und der vier Kohleländer (MP Woidke, BB, MP Laschet, NW, MP Kretschmer, SN und MP Haseloff, ST) einen Durchbruch geschafft. Sie einigten sich in der Nacht zum 16.01.2020 im Berliner Kanzleramt auf einen Abschaltplan für die klimaschädlichen Braunkohle-Kraftwerke und viele weitere Details. Auch der genaue Zeitplan für das Abschalten wurde am 16.01.2020 bekanntgegeben – so das BMWi in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

„Zentral und dezentral“ – Zu nachhaltiger Energieversorgung

ESYS-Stellungnahme zum Energiemix

Nur mit einem klugen Mix aus zentralen und dezentralen Technologien wird die Energieversorgung bis 2050 klimafreundlich, sicher und wettbewerbsfähig – kurz: wird die Energiewende gelingen. Die Herausforderung liegt darin, die einzelnen Elemente zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu integrieren. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in seiner am 16.01.2020 vorgestellten Stellungnahme Zentrale und dezentrale Elemente im Energiesystem: Der richtige Mix für eine stabile und nachhaltige Versorgung“. Es gelte, so ESYS, alle Möglichkeiten für den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen zu nutzen – vom PV-Modul auf dem Dach bis zum Windpark auf hoher See. Für eine erfolgreiche Energiewende fordern die deutschen Wissenschaftsakademien neben dem beschleunigten sozialverträglichen Ausbau der Erneuerbaren außerdem, das Netz schnellstmöglich auszubauen und eine sichere digitale Steuerung des Energiesystems zu gewährleisten. weiterlesen…