Grüne Batterie für den Hausgebrauch im ländlichen Afrika

Jungunternehmen hiLyte ermöglicht Stromproduktion mit einfachen und billigen Materialien

Ein Startup der École polytechnique fédérale de Lausanne namens hiLyte hat eine umweltfreundliche Batterie entwickelt, die es Menschen ohne Zugang zu Strom ermöglicht, ihre Häuser zu beleuchten und ihre Handys aufzuladen. Die Technologie wird derzeit von Familien in Tansania getestet. weiterlesen…

Klimakrise – die Ärmsten trifft es am härtesten

Verbraucher haben großen Einfluss

Wie kann fairer Handel Armut bekämpfen? Oder wie können Verbraucher durch ihren Konsum soziale Gerechtigkeit, Wald- und Klimaschutz unterstützen? Antworten gibt TransFair e.V. vom 17. bis zum 26. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, wie FairTrade Deutschland am 15.02.2020 mitteilte. weiterlesen…

Blaualgen erzeugen das Treibhausgas Methan

IGB: Cyanobakterien im Wasser und an Land als Quelle für Methan identifiziert

Cyanobakterien, umgangssprachlich auch Blaualgen genannt, gehören zu den häufigsten Organismen auf der Erde. Ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Universität Heidelberg zeigte nun erstmalig, dass Cyanobakterien in Meeren, Binnengewässern und an Land relevante Mengen an Methan produzieren. Die durch den Klimawandel zunehmenden Blaualgenblüten werden die Freisetzung von Methan aus Binnengewässern und Meeren in die Atmosphäre mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärken, wie Nadja Neumann vom IGB am 15.01.2020 berichtete. (Foto: Massenentwicklung von Cyanobakterien, Blaualgenblüte, in einem See – © Angelina Tittmann, IGB) weiterlesen…

Problemfall Dieselpartikelfilter

T&E-Tests: Feinstaub-Ausstoß neuer Diesel 1000mal über Normalbetrieb

Von Transport & Environment durchgeführte Tests an zwei der beliebtesten Mittelklassefahrzeuge haben gezeigt, dass die Feinstaub-Emissionen der neuesten Diesel-PKW auf mehr als das Tausendfache des Normalbetriebs hochschnellen können. Diese gesundheitsgefährlichen Emissionsspitzen entstehen durch Reinigung der Dieselpartikelfilter im Fahrbetrieb und können sich augenblicklich schädlich auf das Herz auswirken. Die Filterreinigung kann auch im Stadtverkehr auftreten und für eine bis 15 km lange Fahrstrecke andauern, wird jedoch von den offiziellen Emissionstests ausgeklammert. In Europa sind mehr als 45 Millionen Fahrzeuge mit Dieselpartikelfiltern ausgerüstet. Dementsprechend kommt es in der EU zu ca. 1,3 Milliarden Reinigungsvorgängen pro Jahr. weiterlesen…

Reaktionen auf Kohleausstiegs-Einigung – negativ

„Ausstiegspfad passt nicht zu Klimazielen“

Braunkohle-Verstromung im KKW Schkopau, SAnh - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie am 16.01.2020 vorgestellte Bund-Länder-Einigung zum Braunkohleausstieg stößt bei Germanwatch und anderen Organisationen auf scharfe Kritik. „Diese Einigung entspricht nicht der Empfehlung der Kohlekommission. Der Ausstiegspfad bei der Braunkohle passt nicht zu den Klimazielen. In den kommenden Jahren passiert viel zu wenig. Der Großteil der notwendigen Reduktion wird bis zum Ende der 2020er Jahre hinausgeschoben und der Reduktionspfad verläuft noch nicht einmal stetig“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

Bund/Länder-Einigung über Kohleausstieg

Durchbruch gelungen – für 14 Milliarden Euro Steuerzahlergeld

Auf dem Weg zum Kohleausstieg haben die vertreter der Bundesregierung (BKin Merkel, BM Scholz, BM Altmaier, BM’in Schulze, BM Braun) und der vier Kohleländer (MP Woidke, BB, MP Laschet, NW, MP Kretschmer, SN und MP Haseloff, ST) einen Durchbruch geschafft. Sie einigten sich in der Nacht zum 16.01.2020 im Berliner Kanzleramt auf einen Abschaltplan für die klimaschädlichen Braunkohle-Kraftwerke und viele weitere Details. Auch der genaue Zeitplan für das Abschalten wurde am 16.01.2020 bekanntgegeben – so das BMWi in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

„Zentral und dezentral“ – Zu nachhaltiger Energieversorgung

ESYS-Stellungnahme zum Energiemix

Nur mit einem klugen Mix aus zentralen und dezentralen Technologien wird die Energieversorgung bis 2050 klimafreundlich, sicher und wettbewerbsfähig – kurz: wird die Energiewende gelingen. Die Herausforderung liegt darin, die einzelnen Elemente zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu integrieren. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in seiner am 16.01.2020 vorgestellten Stellungnahme Zentrale und dezentrale Elemente im Energiesystem: Der richtige Mix für eine stabile und nachhaltige Versorgung“. Es gelte, so ESYS, alle Möglichkeiten für den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen zu nutzen – vom PV-Modul auf dem Dach bis zum Windpark auf hoher See. Für eine erfolgreiche Energiewende fordern die deutschen Wissenschaftsakademien neben dem beschleunigten sozialverträglichen Ausbau der Erneuerbaren außerdem, das Netz schnellstmöglich auszubauen und eine sichere digitale Steuerung des Energiesystems zu gewährleisten. weiterlesen…

Sozialkassen subventionieren Straßenverkehr

Allianz-pro-Schiene: „Kfz-Haftplicht übernimmt nur Teil der Unfallkosten – Bundesregierung fehlt Überblick“

Die Bundesregierung hat keinen Überblick über die Kosten durch Unfälle im Straßenverkehr. Dies zeigt laut Allianz pro Schiene eine Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dabei kommen die gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherten mit Milliardenbeträgen für Unfälle im Straßenverkehr auf. weiterlesen…

„Klimahysterie“ Unwort des Jahres

Knapp 400 Vorschläge

Eine unabhängige Jury aus vier Sprachwissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt und einem Journalisten hat „Klimahysterie“ zum Unwort des Jahres gewählt. Nach Angaben der sprachkritischen Aktion waren 671 Einsendungen mit 397 Vorschlägen eingereicht worden.Der Ausdruck „Klimahysterie“ wurde 9x eingesandt. Standen jahrelang Flüchtlingspolitik und Migration im Fokus, rücken nun Ökologie und Klimadebatte mehr in den Mittelpunkt, wie es hieß, so das Portal tagesschau.de. weiterlesen…

EU-Klimaschutz: Beim Green Deal wird es Gewinner und Verlierer geben

Massive Verteilungskämpfe möglich – Landwirtschaft könnte zum Härtetest werden

Wenn es um Klimaschutz geht, ist der EU kein Geldbetrag zu hoch: Eine Billion Euro will die Brüsseler Kommission binnen zehn Jahren in klimafreundliche Projekte investieren – ein gewaltige Summe. Die Europäische Investitionsbank (EIB) legt sogar noch etwas drauf. Insgesamt sollten sogar über 1,5 Billionen Euro bis 2030 in den Klimaschutz fließen, sagten EU-Diplomaten. weiterlesen…