Erneuerbare Energien chemisch speichern

KIT koordiniert DFG-Schwerpunktprogramm – Erforschung katalytischer Systeme unter schwankenden Betriebsbedingungen und Nutzung von Wind- und Sonnenenergie

2050 sollen 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus Erneuerbaren Energiequellen stammen. Dafür ist es notwendig, Strom in chemischen Energieträgern zu speichern. Im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ (SPP 2080, DynaKat) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen zwölf große Forschungskonsortien, wie sich katalytische Reaktionssysteme unter solchen Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm. weiterlesen…

„Erkämpfte Position mit Zähnen und Klauen verteidigen“

Altanlagen: Rückenwind vom Strommarkt oder neue Geschäftsmodelle

Wenn im kommenden Jahr die ersten PV-Anlagen und Windräder aus der EEG-Förderung herausfallen, steht ein Paradigmenwechsel an. Vor allem alte und nach heutigen Maßstäben nicht besonders leistungsstarke Windkraftanlagen und PV-Parks müssen subventionslos und ausschließlich über den Marktpreis für Strom weiter existieren. Ob das klappen wird und welche Probleme dabei auftauchen, darüber existieren unterschiedliche Auffassungen. Vielfach lautete die Prognose, dies sei unmöglich, es bliebe nur die Stilllegung bzw. der Abbau. Würden diese Annahmen Realität, käme es bei der Windkraft bis zum Jahr 2023 zu einem Wegfall von rund 14.000 MW Leistung.

Ein Pädoyer von Klaus Oberzig für eine selbstbewußte Teilhabe der Bürgerenergie an der Energiewende – veröffentlicht von der Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. am 01.03.2019.
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Bioenergie nachhaltig nutzen

Neue ESYS-Stellungnahme vorgestellt: Nachwachsende Rohstoffe unerlässlich

Als vielfältigster Energieträger unter den Erneuerbaren kann Bioenergie zwar einen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Sie muss dafür jedoch nachhaltiger hergestellt und eingesetzt werden als bisher. In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Rahmen ihres Projekts ESYS am 28.02.2019 in Berlin Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Bioenergie aufgezeigt. Bioenergie sollte zudem stärker aus Rest- und Abfallstoffen produziert und vorwiegend zur Kraftstoffproduktion sowie zur Wärmeerzeugung in der Industrie verwendet werden. Parallel sollten neue Klimaschutzoptionen wie CO2-Entnahmetechnologien mit Bioenergie erforscht werden. weiterlesen…

Stromsteuer-Befreiungen beihilferechtskonform ausgestalten

Gesetzentwurf

Bisher gewährte Befreiungen von der Stromsteuer – wie etwa für Kleinanlagen bis zu einer Nennleistung von zwei Megawatt – gelten als staatliche Beihilfen im Sinn des EU-Vertrages. Die Bundesregierung hat daher am 27.02.2019 einen Gesetzentwurf eingebracht, um diese Befreiungen von der Steuer beihilferechtskonform auszugestalten. „Dabei sollen die Steuerbefreiungen einen klar definierten Anwendungsbereich erhalten und für die Zukunft rechtssicher und ohne großen bürokratischen Aufwand gewährt werden können“, heißt es in dem Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung von Stromsteuerbefreiungen sowie zur Änderung energiesteuerrechtlicher Vorschriften (19/8037). weiterlesen…

Kommission will auf CO2-arme Technologien setzen

EU investiert über 10 Mrd. Euro in innovative saubere Technologien

Die Europäische Kommission hat laut Pressemitteilung vom 26.02.2019 Investitionen in Höhe von 10 Mrd. Euro für CO2-arme Technologien in mehreren Sektoren angekündigt. Die innovativen Klimaschutzmaßnahmen böten eine Reihe von Vorteilen für die Gesundheit und den Wohlstand der Europäer, mit unmittelbaren und spürbaren Auswirkungen auf Leben der Bürger, verspricht die Kommission – von der Schaffung grüner Arbeitsplätze und umweltverträglichem Wachstum auf lokaler Ebene bis hin zu energieeffizienten Wohnhäusern mit niedrigeren Stromrechnungen, sauberer Luft, effizienteren öffentlichen Verkehrssystemen in Städten und einer sicheren Versorgung mit Energie und anderen Ressourcen. weiterlesen…

„Wir müssen unser Klima wirksamer schützen“

Umweltminister Untersteller wirbt in Brüssel für neue Steuerungsinstrumente in der Klimapolitik

Umweltminister Franz Untersteller hat am 27.02.2019 für eine zukunftsorientierte und verlässliche Klimapolitik geworben. In der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel machte er deutlich:

„Um die globale Erderwärmung wenigstens auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen, müssen wir die CO2-Emissionen in allen gesellschaftlichen Bereichen deutlich reduzieren. Anstatt Zielverfehlungen, Defizite und Strafzahlungen in Kauf zu nehmen, müssen wir sowohl in der nationalen Klima- und Energiepolitik, als auch auf europäischer Ebene nachsteuern.“ weiterlesen…

Klimawandel in US-Schulen umstritten

Einige US-Staaten haben Nachholbedarf beim Unterricht in Klimawissenschaften

Scientific American (deutsche Ausgabe: „Spektrum der Wissenschaft“), eine der ältesten und weltweit angesehensten populärwissenschaftlichen Zeitschriften, druckte einen Artikel von Ines Kagubare über die aus dem Magazin E&E News (E&E berichtet auf www.eenews.net täglich über die wichtigsten Energie- und Umweltnachrichten) nach, der sich mit den Auseinandersetzungen über den Unterricht in Sachen Klimawandel in den USA befasste: „Obwohl die Klimabildung große Fortschritte gemacht hat, mangelt es vielen Lehrern immer noch an Materialien und Ausbildung.“ Solarify hat Ausschnitte übersetzt. weiterlesen…

dena-Studie: Einsatz von Blockchain im Energiesystem schon heute sinnvoll

Rahmenbedingungen für Schlüsseltechnologie der Energiewende verbessern und Investitionsbereitschaft erhöhen

Schon heute kann die Blockchain-Technologie in vielen Bereichen der Energiewirtschaft Mehrwert für Unternehmen und Verbraucher bieten, so ein Ergebnis der Studie „Blockchain in der integrierten Energiewende“ der Deutschen Energie-Agentur (dena). Sie untersucht den Beitrag der Blockchain zur Energiewende anhand elf konkreter Anwendungsfälle aus den energiewirtschaftlichen Kernbereichen Asset Management, Datenmanagement, Marktkommunikation, Stromhandel und Finanzierung. Dabei bezieht sie das Know-how von 16 Partnerunternehmen, zwei unabhängigen Gutachtern und neun Beratern aus Wissenschaft und Wirtschaft ein. weiterlesen…

„Kohlekonzerne über Gebühr mit Steuergeld-Milliarden alimentieren“

Marktwerte von RWE-Meilern deutlich geringer als geforderte Entschädigungssummen

Der Marktwert der RWE-Braunkohlekraftwerke im Rheinischen Revier dürfte in den kommenden Jahren deutlich geringer sein als die vom Konzern im Zuge des Kohleausstiegs geforderten Entschädigungssummen. Das zeigen Berechnungen des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy, wie der Berliner Ökostrom-Anbieter am 27.02.2019 mitteilte. (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem (RWE) – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Kritik an Schulzes Plastikgipfel

Abfallvermeidung statt freiwilliger Selbstverpflichtungen gefordert

Wenn es nach Umweltministerin Svenja Schulze geht, sollen Plastikverpackungen weniger und umweltfreundlicher werden. Sie empfing deshalb am 27.02.2019 Vertreter von Handelsketten und Lebensmittelkonzernen zu einem Gespräch über Plastikmüll. „Doch die hängen an den Verpackungen“, schreibt Peter Sonnenberg vom SWR auf tagesschau.de. Der runde Tisch setze die falschen Akzente, kritisiert der Verfahrenstechniker Michael Braungart – er sei nicht mehr als „Beschäftigungstherapie“. weiterlesen…