„Heißzeit“ – Wort des Jahres 2018

Geprägt vom PIK-Potsdam

„Heißzeit“ ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres gekürt worden. Dieser Begriff kam am 06.08.2018 zum ersten Mal in einer Medienmitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenabschätzung vor: „Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen“, hieß es da (siehe solarify.eu/auf-dem-weg-in-die-heisszeit). Selbst bei Umsetzung der COP21-Ziele bleibe ein Risiko, dass der Planet in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Eine solche Heißzeit wäre langfristig durch etwa 4° C bis 5° C höhere Temperaturen charakterisiert sowie durch einen Meeresspiegelanstieg um 10 bis 60 m, so die PIK-Veröffentlichung. weiterlesen…

Autoherstellern drohen Millionenstrafen

Wegen Nichterreichung der CO2-Ziele

Schon wieder eine Horrormeldung für die europäischen Autohersteller: „Wer Ende 2020 das CO2-Flottenziel der EU-Kommission reißt, muss mit hohen Strafzahlungen rechnen. Branchenweit werden nach einer aktuellen Prognose, die der Automobilwoche exklusiv vorliegt, fast vier Milliarden Euro Strafen fällig. Aktuelle Nummer eins im Negativ-Ranking: Der Volkswagen-Konzern“, schrieb Rebecca Eisert am 07.12.2018 in der Automobilwoche. Es folgen Daimler und BMW. weiterlesen…

Ultra-Schnellladetechnologie bereit für Zukunft

Forschungsprojekt „FastCharge“ für Elektrofahrzeuge

Wie schnell geht Schnellladen an der Tankstelle von Morgen? Die Antwort auf eine der meistgestellten Fragen der Elektromobilität soll das Forschungsprojekt „FastCharge“ (mit der BMW Group als Konsortialführer, der Siemens AG, der Allego GmbH, Phoenix Contact E-Mobility GmbH sowie der Porsche AG) geben. Bereits im Juli 2016 haben die beteiligten Industrieunternehmen in dem auf drei Jahre angelegten und mit 7,8 Mio. Euro durch das BMVI geförderten Projekt damit begonnen, Elektrofahrzeuge mit stark verkürzter Ladezeit und der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur zu erforschen und prototypisch umzusetzen. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert. weiterlesen…

EU-Gericht weist Kommission in die Schranken

NOx-Grenzwerte bleiben

Das Gericht der Europäischen Union gab am 13.12.2018 einer Medienmitteilung des Gerichts der Europäischen Union folgend den Klagen der Städte Paris, Brüssel und Madrid statt und erklärte die Verordnung der Kommission teilweise für nichtig, in der für die Prüfungen neuer leichter Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge zu hohe Emissionsgrenzwerte für Stickoxide festgelegt werden. Die Kommission sei nicht befugt gewesen, die Euro-6-Emissionsgrenzwerte für die neuen Prüfungen im praktischen Fahrbetrieb abzuändern. „Blamage für die Bundesregierung“, sagte die Deutsche Umwelthilfe und begrüßte die Bestätigung des NOx-Grenzwerts von 80 mg/km für Euro-6-Diesel-Pkw durch das Europäische Gericht. Für den BUND ist das Urteil „ein eindeutiges Signal an die Bundesregierung, das Verkehrsministerium und das Kraftfahrtbundesamt, ihre bisherige Haltung zu ändern“. weiterlesen…

Batterien, Elektrofahrzeuge, Bedarfsdeckung, Nordic Hydro

bnef: Diese vier werden britische und deutsche Stromnetze billiger und sauberer machen

Flexible Energieoptionen wie Energiespeicherung, intelligente Elektrofahrzeuge, Nachfrageverhalten und Verbindungsleitungen seien notwendig, um sicherzustellen, dass die Energiewende optimal veraufe. „Unser teures Energiesystem wäre ansonsten auf fossile Brennstoffe angewiesen und würde überschüssige Wind- und Solarkapazitäten installieren“, analysierte Bloomberg New Energy Finance bereits am 21.11.2018. weiterlesen…

ees Europe 2019: Vier Messen auf einmal

Energiezukunft als Geschäftsmodell: Energiespeicher und Erneuerbare Energien im System

Investoren, Projektierer und Technologieanbieter aus aller Welt, die die Entwicklung vorantreiben, treffen sich vom 15. bis 17. Mai 2019 in München auf der ees Europe, Europas größter und besucherstärkster Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme: Ob virtuelles, PV-Kraftwerk oder Windpark – weltweit werden die Systeme zur Nutzung Erneuerbarer Energien zunehmend mit großen Energiespeichern gekoppelt. Vor allem in Verbindung mit PV zeigen die Großspeicher dabei ihr Potenzial. Denn durch kontinuierlich sinkende Preise für PV-Systeme wird der Sonnenstrom immer preiswerter. weiterlesen…

Rekord: Erneuerbare decken 38 Prozent des Stromverbrauchs

ZSW und BDEW zum Bruttostromverbrauch 2018

Erneuerbare Energien werden 2018 voraussichtlich gut 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken – ein Anstieg um 2 Prozentpunkte gegenüber 2017. Im Januar, April und Mai haben die Erneuerbaren sogar bis zu 43 Prozent erreicht – voraussichtlich wird das auch im Dezember der Fall sein. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung für das Gesamtjahr 2018. Bis Jahresende könnten fast 229 Mrd. kWh Strom aus regenerativen Quellen erzeugt werden. weiterlesen…

Holzweg Bioenergie

Großflächiger Anbau von Energiepflanzen genauso schädlich wie Klimawandel

Lange galt die Bioenergie als wichtige Option für den Klimaschutz. Eine Studie von Forschenden des Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrums (BiK-F), der Technischen Universität München (TUM) und der Durham University zeigt jedoch, dass eine massive Ausweitung der Anbauflächen für Energiepflanzen die Lebensräume von Wirbeltieren ähnlich negativ beeinflusst wie der Klimawandel. weiterlesen…

Klimaschutz kennt keine Grenzen

Projektstart „Energiewende PartnerStadt”

Kommunen und Stadtwerke sind Vorreiter der Energiewende. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform (HVGP) möchten die lokalen Akteure in ihrem Engagement stärken. Mit dem vom Auswärtigem Amt geförderten Projekt „Energiewende PartnerStadt” wird der gegenseitige Austausch zur Energiewende über nationale Grenzen hinweg unterstützt. weiterlesen…

Ökosystem Wald unerlässlich beim Klimaschutz

Deutschland investiert in nachwachsenden Klimaschutz

Wälder und andere Ökosysteme sind für den Klimaschutz von zentraler Bedeutung. Das Bundesumweltministerium unterstützt deshalb über die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) weltweit Vorhaben zum Schutz und Wiederaufbau von Wäldern. Zur Weltklimakonferenz in Kattowitz kommen vier neue Förderprojekte und Maßnahmen in Asien, Afrika und Südamerika hinzu mit einem Fördervolumen von insgesamt 25 Millionen Euro. weiterlesen…