Gebäudeenergiegesetz könnte Biomethan für die Energiewende stärken

Biomethanmarkt braucht klare Perspektive, um langfristig stabil zu bleiben

Der Biomethanmarkt zeigt sich stabil bis leicht wachsend: 2016 stieg der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr leicht auf insgesamt 8,6 Terawattstunden (TWh) und verblieb 2017 auf diesem Niveau. Den mit Abstand größten Absatz hat Biomethan in der gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung, die vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert wird. Eingespeist wurden 2017 acht Prozent (9,8 TWh) mehr als im Vorjahr aus insgesamt 208 Anlagen. Damit hatte Biomethan 2017 einen Anteil von 1,7 Prozent an den erneuerbaren Energien im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor. Das zeigt das Branchenbarometer Biomethan 2017/18 der Deutschen Energie-Agentur (dena).
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Europaparlament fordert Einstieg in grüne Finanzwende

Initiativbericht Nachhaltiges Finanzwesen verabschiedet

Am 29.05.2018 hat das Europaparlament einen Initiativbericht über ein Nachhaltiges Finanzwesen (Sustainable Finance) verabschiedet. Wie das Büro des wirtschafts- und finanzpolitischen Sprechers der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, Sven Giegold, mitteilte, stammt der Bericht aus der Feder der grünen Berichterstatterin Molly Scott Cato (UK) und wurde von einer breiten Mehrheit aus Grünen, Christdemokraten (EVP) und Sozialdemokraten (S&D) unterstützt, während die Liberalen (ALDE) sich weitgehend enthielten, die Linken (GUE) geteilt waren und Rechtskonservative (EKR) und Rechte (EFDD, ENF) dagegen stimmten. Ziel des Berichts ist es, das Finanzsystem stabiler zu machen, es an langfristigen Zielen auszurichten und mehr Investitionen in nachhaltige Projekte zu lenken. weiterlesen…

Macht Klimawandel Great Barrier Reef endgültig den Garaus?

Korallen trotzten 30.000 Jahre lang Schwankungen des Meeresspiegels – zur Erderwärmung kommt Mikroplastik dazu

Das berühmte Touristenziel Great Barrier Reef vor Australien hat sich in 30.000 Jahren mindestens fünf Mal von einer fast völligen Zerstörung erholt. Australische Wissenschaftler berichteten der FAZ zufolge am 28.05.2018 in der Fachzeitschrift Nature Geoscience, das riesige Korallenriff sei infolge von Meeresspiegelswchwankungen mehrfach fast komplett abgestorben. Jetzt aber sei es durch den Klimawandel endgültig in Gefahr – verstärkt durch Mikroplastik, wie Universität Gießen meldet. weiterlesen…

Mercedes-Boss bei Scheuer

Ein Frage- und Antwort-Spiel in der BPK über Zetsches Zitierung

Frage: „Ich möchte das Verkehrsministerium fragen. Heute Morgen gab es ein Gespräch in Ihrem Hause mit dem Daimlerchef Zetsche. Mich würde erstens interessieren, was bei diesem Gespräch herausgekommen ist. Zweitens: Ist es richtig, dass es einen weiteren Termin des Ministers mit Herrn Zetsche in zwei Wochen geben wird? Mich interessiert drittens, was Ihr Haus von dem Vorschlag der Umweltministerin hält, die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen möglicherweise schrittweise, in Etappen, durchzuführen.“ weiterlesen…

Soziale Einbettung wichtiger als Technik

Neue Studie des TechnikRadar: Was die Deutschen über Technik denken

Was die Deutschen über Technik denken – das untersucht das TechnikRadar von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und Körber-Stiftung. Die repräsentative Studie, die am 25.05.2018 in Berlin vorgestellt wurde, soll von nun an regelmäßig durchgeführt werden und mögliche Fehlentwicklungen des technologischen Wandels sichtbar machen. weiterlesen…

Chinesische Fluten überschwemmen die US-Wirtschaft

Klimaschäden und Handelsketten

Weltweit könnten zunehmende Fluss-Überschwemmungen zu regionalen Produktionsausfällen führen, verursacht durch die globale Erwärmung. Das würde nicht nur lokale Volkswirtschaften in der ganzen Welt beeinträchtigen – die Auswirkungen würden sich weiter durch das globale Handels- und Liefernetzwerk ausbreiten, wie eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie zeigt. Es ist die erste Arbeit, die diesen Netzwerkeffekt im globalen Maßstab mit einem neuen, dynamisch-ökonomischen Modell abschätzt. Die Studie zeigt, dass Fluss-Überschwemmungen in China ohne weitere Anpassung innerhalb der nächsten 20 Jahre um 80 Prozent zunehmen könnten, und dies wiederum auch mit wirtschaftlichen Ausfällen für die EU- und US-Industrie einhergehen würde, wie das Potsdam-Institutfür Klimafolgenforschung am 28.05.2018 mitteilt. weiterlesen…

„Windindustrie hält höchste Sicherheitsstandards ein“

BWE: Etablierte Wartungszyklen, hohe technische Verfügbarkeit

Jüngst reißerisch aufgemachte Berichterstattung wie die in der Welt: „Windkraftanlagen werden zu ‚tickenden Zeitbomben’“ und die Forderung des TÜV, Windanlagen künftig komplett zu überprüfen (siehe: www.solarify.eu/tuev-will-windraeder-vollstaendig-pruefen), veranlasste den Bundesverband WindEnergie zu einer Medienmitteilung, mit der er klarstellen will, dass „Windkraftanlagen mit einer technischen Verfügbarkeit von inzwischen 98 Prozent zu den sichersten Bauwerken in der vom Menschen geprägten Landschaft gehören“. weiterlesen…

Kohleausstieg: „Da lügt man sich in die Tasche“

EURACTIV: Braunkohleabhängige Regionen nachhaltig transformieren

Deutschland tut sich schwer mit dem Ausstieg aus der Braunkohle, einen wirklichen Masterplan gibt es noch nicht. Dabei steht viel auf dem Spiel – 20.000 Arbeitsplätze und nicht zuletzt die Klimaziele. Ein gemeinsames deutsch-tschechisches Projekt der Heinrich Böll Stiftung Prag, von Glopolis und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat sich nun über nachhaltige Strategien für Braunkohleregionen ausgetauscht. Florence Schulz beschreibt es auf EURACTIV.de. weiterlesen…

Töpfer will transparente Standortsuche

Atommüll: Gesetzliche Regelung für Umgang mit Geodaten gefordert

Klaus Töpfer – Vorsitzender des „Nationalen Begleitgremiums“ zur Atomendlager-Suche – hat eine gesetzliche Regelung für den Umgang mit den Geodaten gefordert, die bei der Auswahl zugrunde gelegt werden: „Das A und O des Standortauswahlverfahrens ist jederzeitige und umfassende Offenheit. Wenn wir an irgendeiner Stelle anfangen, mit Geheimhaltungen zu arbeiten, werden wir das nach Gorleben ja erst wieder aufzubauende Vertrauen in eine ergebnisoffene Standortsuche nicht erreichen“, sagte Töpfer der Saarbrücker Zeitung am 14.05.2018. Da es auch um Daten von Privatunternehmen gehe, sieht der Ex-UNEP-Direktor Nachholbedarf für eine Regelung. weiterlesen…

EU verbietet Einweg-Plastik-Produkte

BUND fordert verbindliche Vorgaben für weniger Meeres-Müll

Die EU-Kommission hat am 28.05.2018 in Brüssel einen neuen Gesetzentwurf für eine schärfere Regulierung von Konsumartikeln aus Plastik vorgelegt. Es gehe dabei in erster Linie um Einwegprodukte, die rund 86 Prozent des Plastikmülls in den Meeren ausmachen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Kommission. Die EU-Kommission hat errechnet, dass 2050 in den Weltmeeren mehr Plastikteile als Fische schwimmen. Denn: „Jede Sekunde landen etwa 700 Kilogramm Plastikmüll in unseren Ozeanen“, warnt EU-Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans. weiterlesen…