Woher stammt mein Strom?


Zwei Drittel der Deutschen fordern ehrliche Stromkennzeichnung

AKW Cruas, Rhone mit spielendem Kind auf dem Kühlturm - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAtom, Kohle oder Ökostrom? 62 Prozent der Verbraucher wollen wissen, welchen Energiemix ihr Versorger liefert. Zwei Drittel erwarten, dass sie Anbieter und Tarife anhand der gesetzlichen Stromkennzeichnung transparent vergleichen können. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 2030 Bundesbürgern hervor. Die gesetzlichen Vorschriften zur Strom-Etikettierung sind in die Kritik geraten, da Versorger deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Energiemix angeben müssen, als sie für ihre Kunden einkaufen. weiterlesen…

Greenpeace-Report: No Return to Normal

Japanische Regierung will Evakuierungszone um den havarierten Atomreaktor von Fukushima aufheben

Damit gefährdet die Regierung die Menschen, die ab kommenden Monat zurück in ihre verstrahlten Häuser ziehen sollen. Das ist das Ergebnis von tausenden Messungen, die Greenpeace-Aktivisten im November 2016 in Iitate in der Präfektur Fukushima vorgenommen haben. Dabei wurden erstmals verschieden Messmethoden miteinander kombiniert. Die japanische Regierung unterstützt mit dem geplanten Ende der Evakuierung den Betreiber des AKW Tepco, der dann keine Entschädigung mehr an die betroffene Bevölkerung zahlen muss. Mit Pressemitteilung vom 21.02.2017 stellt Greenpeace den Report No Return To Normal vor. weiterlesen…

Die Energiewende auf einen Blick


Aktuelle Daten und Grafiken rund um Stromerzeugung, Verkehr und Klimaschutz

Wie weit ist die Energiewende in Deutschland und wohin steuert sie? Eine Antwort mit den relevanten Daten und anschaulichen Grafiken liefert ab 23.02.2017 ein sogenanntes Dashboard auf www.energiewendebeschleunigen.de, der gemeinsamen Webseite von WWF und LichtBlick. Das Dashboard ähnelt einem digitalen Armaturenbrett im Auto oder Flugzeug. Auf einen Blick sieht man hier zum Beispiel den aktuellen Stand der deutschen Treibhausgasemissionen, den tagesaktuellen Strommix oder die Zahl der deutschen Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. weiterlesen…

Warum Deutschland eine europäische Energiewende braucht

Vom nationalen Alleingang zum europäischen Projekt

von Rebecca Betram

Die deutsche Energiewende ist in ihrem Ursprung ein rein nationales Projekt und wird nur erfolgreich sein, wenn mit den europäischen Nachbarn kooperiert wird. Als die Bundesregierung die Umstrukturierung des deutschen Energiesystems beschloss, tat sie das ohne Rücksicht auf die möglichen Auswirkungen der Energiewende auf unsere europäischen Nachbarn. weiterlesen…

DIW: Sozialverträglichen Kohleausstieg planen – ab sofort

Vorhandene ostdeutsche Braunkohletagebaue reichen bis zum Ausstieg aus – Handlungsbedarf bei langfristiger Finanzierung und Strukturwandel in der Region

Kohlekraftwerk - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyWill Deutschland seinen Klimaschutzverpflichtungen gerecht werden, muss es sich Schritt für Schritt von der Braunkohleverstromung, der CO2-intensivsten Art der Stromproduktion, verabschieden. Der Ausstieg aus der Braunkohle muss frühzeitig eingeleitet und sorgfältig geplant sein. Eine Studie von Energieexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, dass die Braunkohlemengen in den bereits genehmigten ost- und mitteldeutschen Tagebauen ausreichen, um eine Stromerzeugung zu ermöglichen im Einklang mit Deutschlands Klimazielen bis zum Jahr 2030, das teilt die DIW-Presseabteilung am 09.02.2017 mit. weiterlesen…

Niederspannungs-Erzeugungsanlagen auf künftige Aufgaben vorbereiten


VDE-FNN präsentiert künftige Anforderungen – 700 Fachexperten diskutieren bei TAB-Fachforum konkrete Lösungen für Energiewende

Die Versorgungszuverlässigkeit ist für Deutschland sehr wichtig. Voraussetzung dafür sind vorausschauende Anforderungen auch an die millionenfach im Niederspannungsnetz angeschlossenen Kundenanlagen. Das ist einer gemeinsamen Pressemitteilung von VDE und ZVEH zufolge das Fazit des 9. TAB-Fachforums, in dem an vier Standorten in Deutschland rund 700 Fachleute konkrete Lösungen diskutieren. Träger der Veranstaltung sind die beiden Fachverbände Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) und Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). weiterlesen…

Carsharinggesetz kommt

Jahresbilanz 2016: Mehr als 1,7 Millionen Nutzer

Die Zahl der CarSharing-Nutzer ist 2016 erneut stark gestiegen. Am 01.01.2017 waren laut einer Pressemitteilung des Bundesverbands CarSharing e.V. (bcs) vom 21.02.2017 gut 1,7 Millionen Kunden bei deutschen CarSharing-Anbietern registriert. Das seien 36 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die Bundesregierung will die weitere Verbreitung der Dienstleistung durch ein Carsharinggesetz fördern. weiterlesen…

BMWi-Bestandsaufnahme energetischer Gebäudesanierung

‚Die Klimaschutzziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich sind ambitioniert. Wo stehen wir bei der Umsetzung?‘

Das BMWi leistet sich eine Bestandsaufnahme am wunden Punkt der Energiewende – der Gebäudesanierung, nicht ohne wenigstens ein bisschen Selbstlob: „Zugegeben, das Ziel ist hochgesteckt: Im Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Derzeit entfallen noch rund 35 Prozent unseres gesamten Endenergieverbrauchs auf den Gebäudebereich; knapp ein Drittel der Treibhausgasemissionen“, beginnt der BMWi-Newsletter. „Vor allem für das Heizen und Erwärmen von Wasser benötigen wir noch zu viel Energie. Wie weit sind wir also auf dem Weg zur weitgehenden Treibhausgasneutralität im Gebäudebereich?“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

2016: 100.000 neue Solarheizungen

Staatlicher Zuschuss von 3.600 Euro für den Umstieg auf Solarheizung

Über 2,2 Mio Solarheizungen in Deutschland - Grafik © BSW-Solar, BDH, Stand 1_2107Die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland sei im vergangenen Jahr um rund 100.000 gewachsen. Ende 2016 seien damit hierzulande etwa 2,2 Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb gewesen. Das teilen der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am 21.02.2017 mit. (Grafik: Über 2,2 Mio Solarheizungen in Deutschland – © BSW-Solar, BDH, Stand 1_2107) weiterlesen…

Mehrheit der Deutschen zieht Speicherausbau Stromtrassen vor


EMNID-Umfrage im Auftrag des SFV

Bundesregierung und Stromwirtschaft bremsten den Ausbau von Solar- und Windenergie und trieben den Ausbau der Nord-Süd-Höchstspannungsleitungen voran, mit der Begründung, Stromspeicher seien noch zu teuer. Nord-Süd-Leitungen seien die billigere Lösung, zitiert Wolf von Fabeck in der SFV-Pressemitteilung vom 19.02.2017 die offizielle Regierungsmeinung. weiterlesen…