Deutschland weicht Chinas E-Auto-Quote auf


Politische Interventionen behindern Lufreinhaltepolitik

Hans-Josef Fell - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAuf seinem Internetportal kritisierte Hans Josef Fell am 01.03.2017 die deutsche Blockadepolitik chinesischer Energiewende-Bestrebungen. In der Tat ist die Luftqualität dort in einem für die menschliche Gesundheit unerträglichen Zustand. So habe die Umweltorganisation Berkeley Earth schon 2015 ermittelt, dass in China 4.000 Menschen pro Tag an der Luftverschmutzung sterben. weiterlesen…

dena-Netzflexstudie: Win-Win-Win-Situation ist möglich

Kuhlmann: „Im Fokus der nächsten Legislaturperiode sollten die Potenziale für Innovationen und neue Geschäftsmodelle stehen.“

dena-Netzflexstudie - Titel © Deutsche Energie Agentur 2017Die Mehrfachnutzung von Speichern und anderen Flexibilitätstechnologien kann die Kosten der Energiewende deutlich senken und Netzausbau vermeiden. Das ist, wie die dena am 02.03.2017 mitteilt, das Ergebnis der Netzflexstudie der Deutschen Energie-Agentur. Würden Flexibilitätstechnologien nicht nur marktorientiert betrieben, sondern auch zur Entlastung des Stromnetzes eingesetzt, senkte das die volkswirtschaftlichen Kosten und reduzierte den Ausbaubedarf im Verteilnetz. weiterlesen…

Woche der Sonne 2017: Strom & Wärme im grünen Bereich

BSW-Solar/DEPI/BWP planen im Juni 2017 gemeinsam Informationskampagne

Die bundesweite Informationskampagne zu Erneuerbaren Energien „Woche der Sonne“ wird 2017 vom 17. bis 25.06. stattfinden. Neun Tage dreht sich dann alles um den Umstieg auf umweltfreundliche Strom- und Wärmeversorgung. Im Mittelpunkt stehen: Solarenergie, Holzpellets, Wärmepumpen und Speicher. Das haben der Bundesverband Solarwirtschaft, das Deutsche Pelletinstitut und der Bundesverband Wärmepumpe am 01.03.2017 in Berlin mitgeteilt. Die drei Erneuerbare-Energien-Verbände werden die bundesweite Kampagne in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Woche der Sonne – Strom & Wärme im grünen Bereich“ gemeinsam ausrichten. Mit jährlich hunderten lokalen Veranstaltungen ermöglicht die Woche der Sonne seit 2007 interessierten Bürgerinnen und Bürgern den unmittelbaren Austausch mit Fachleuten aus den Bereichen Energie, Wärmeversorgung, Wohnen und Bauen. weiterlesen…

Energiewende droht ab 2021 große Delle

Studie: Bald Massenabschaltung von Windgeneratoren

Windturbine im Bau plus Rapsfeld am Bf. Großkorbetha, S-Anh - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAb 2021 endet die EEG-Vergütung für mehrere tausend ältere Windenergieanlagen. Eine von NATURSTROM AG und Deutscher Umwelthilfe (DUH) präsentierte Studie der Deutschen WindGuard GmbH zeigt: Die alten Mühlen produzieren äußerst günstig. Langfristig müssen dennoch der Börsenstrompreis steigen und die Rahmenbedingungen stimmen, um vermehrte Stilllegungen von Bestandsanlagen ohne EEG-Förderung zu verhindern. NATURSTROM und die DUH fordern daher, die Kohleverstromung und somit die erheblichen fossilen Überkapazitäten schnell zu reduzieren. Damit werden nicht nur CO2-Emissionen vermieden, sondern auch die Bedingungen für die weitere Erzeugung von günstigem, CO2-freiem Strom durch die alten Windräder verbessert. weiterlesen…

Reparatur des Emissionshandels nicht couragiert genug

Germanwatch: Regierung gehörte zu Bremsern auf Weg zu mutigerer Reform

Rauchfahne das KW Reuter West, Berlin - laut UBA 2,8 Mio. t CO2 pro Jahr - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyGermanwatch wertete die am 28.02.2107 im Umweltministerrat beschlossene Position der EU-Mitgliedsstaaten zur Reparatur des Emissionshandels als Schritt in die richtige Richtung. Wie Germanwatch am 01.03.2017 mitteilt, wollen die EU-Regierungen nun eine Art „Überlaufventil“ in den Emissionshandel einbauen, das die aktuell extrem niedrigen Preise für Zertifikate in Zukunft verhindern kann. Germanwatch kritisiert allerdings, die EU-Regierungen hätten noch nicht den Mut gehabt, den Emissionshandel schnell und entschieden genug aus seiner Krise zu führen. weiterlesen…

Dezentralität dauerhaft prägendes Strukturmerkmal des Energiesystems

Agora Energiewende: Folgen für Energiepolitik und Energierecht – Grundlegende Analyse zur Dezentralitätsdebatte – Thesen zu einem Ordnungsrahmen

Dezentralität entwickelt sich laut einer Agora-Energiewende-Analyse mit der Energiewende zu einem dauerhaft prägenden Strukturmerkmal des Energiesystems. Schlüsseltechnologien der Energiewende (vor allem Wind, Solar, Batteriespeicher, Digitalisierung) sowie in der Gesellschaft verankerte politische, ökonomische und soziale Präferenzen für Eigenversorgung und Regionalität treiben das Strom- und Energiesystem in Richtung dezentrale Strukturen. Diese Entwicklung kann nicht mehr mit dem bisherigen Konzept einer ausschließlich zentralen Steuerung verbunden mit immer mehr Netzausbau beantwortet werden. Vielmehr benötigt das neue Strom- und Energiesystem einen eigenen Ordnungsrahmen für Dezentralität, der das derzeitige Chaos im Bereich der dezentralitätsbedingten Ausnahmen bei Entgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen neu ordnet. weiterlesen…

„Saubere Energie für alle Europäer“

Staatssekretär Baake beim Energieministerrat in Brüssel

 Hochspannungsmasten und Windenergie -Foto-© Dieter Fichtner, Agentur Zukunft für SolarifyWie das BMWi mitteilt, nahm Staatssekretär Rainer Baake am 27.02.2017 für die Bundesregierung am Energieministerrat in Brüssel teil. Bei dem Treffen gehe es um einen ersten Gedankenaustausch zum Gesetzgebungspaket „Saubere Energie für alle Europäer“, das die Kommission am 30. 11.2016 vorgelegt hat. Im Fokus der heutigen Beratungen sollen die Vorschläge der Europäischen Kommission zum Strommarktdesign, zu erneuerbaren Energien und zur Governance stehen. weiterlesen…

Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“ startet


130 Millionen Euro für drei Jahre

Mit dem Startschuss für die Förderinitiative „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“ wurden am 27.02.2017 die Energiewirtschaft, der Verkehrssektor und die maritime Wirtschaft technologisch und innovationspolitisch enger verzahnt – so das BMWi in einer Pressemitteilung. Das BMWi stellt für die kommenden drei Jahre rund 130 Millionen Euro bereit und setzt damit Anreize für die Nutzung von Synergien durch Forschung und Entwicklung in ambitionierten Innovationsprojekten mit systemorientiertem Charakter. weiterlesen…

Schweiz: Lenken oder fördern?

Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen: Erstmals detaillierte Folgeabschätzungen

Politische Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen haben vielfältige Effekte auf Wirtschaft und Haushalte. Eine im Nationalen Forschungsprogramm „Steuerung des Energieverbrauchs“ (NFP 71) durchgeführte Studie liefert erstmals detaillierte Folgeabschätzungen der energiepolitischen Strategien „Lenkung“ und „Förderung“ hinsichtlich Effizienz und sozialer Ausgewogenheit. weiterlesen…

Immer mehr Mikroplastik in Ozeanen

IUCN-Studie: Unsichtbare Kunststoffpartikel aus Textilien und Reifen wichtige Quelle der Meeresverschmutzung

9,5 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer. Denn ein Drittel des an den Küsten anfallenden Plastikabfalls wird weder deponiert noch recycelt. Ein Teil davon sind winzige Plastikpartikel – sogenanntes Mikroplastik. Einem neuen Bericht der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources – IUCN) zufolge stammen sie zu einem großen Teil von Autoreifen und Bekleidung und könnten bis zu 30% zur „Plastiksuppe“ beitragen, welche die Ozeane der Welt verschmutzt und eine größere Quelle der Meeresverschmutzung als „normale“ Kunststoffabfälle darstellt.

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