Kohleausstieg für EnBW kein Problem

Frank Mastiaux im Greenpeace Magazin über freigesetzte Energie nach dem Atomausstieg, den Ausbau der Erneuerbaren und die Suche nach neuen Geschäftsideen

Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns EnBW aus Baden-Württemberg glaubt, „dass die Kohlekraftwerke auf das klimapolitisch gewollte Ende zusteuern.“ Im Interview mit Bastian Henrichs vom „Greenpeace Magazin“ sagt der 52-Jährige: „Den schrittweisen Kohleausstieg haben wir in unserer Strategie bereits einkalkuliert.“ weiterlesen…

SUV bremsen Emissions-Abbau

Durstige Großlimousinen verhageln Autoherstellern CO2-Bilanzen

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei Neuwagen stockt. 2016 sanken die durchschnittlichen Emissionen lediglich noch um 1,1 Prozent auf 127,4 Gramm pro Kilometer, der geringste Rückgang seit dem Abwrackprämienjahr 2009/2010; das hat das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch-Gladbach ermittelt. Wie die Studie zeigt, fällt es der Autoindustrie immer schwerer, den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge zu senken. Der Trend zum Geländewagen beschleunigt den Klimawandel, stellt das Handelsblatt fest. weiterlesen…

Millionen werden sich auf den Weg machen


Klimaflucht als Unterrichtsthema

Fluchtursache Klimawandel, Titel - Foto © Ministerium für ein lebenswertes ÖsterreichSo viel aktuell über Grenzzäune und akute Hilfe für Flüchtende, über die Abschottung vor ihnen und schmutzige Deals mit Menschenrechtsverächtern debattiert wird, so wenig werden die Ursachen der Flucht diskutiert. Diese können in wenigen Begriffen zusammengefasst werden: Hunger, Not und Tod. Über Krieg und Zerstörung als Grund für die aktuellen starken Fluchtbewegungen, wird der Stellenwert der Energie- und Klimapolitik oft übersehen. Dabei steht die Klimaflucht erst am Anfang: Gegen sie wird die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten vernachlässigbar sein. In Österreich könnte die Klimaflucht jetzt zum Unterrichtsthema werden. weiterlesen…

Mieterstrom-Förderung überfällig

Greenpeace Energy: „Koalitionsfraktionen müssen ihr Versprechen jetzt einlösen“

Eine wirksame finanzielle Förderung von Mieterstromprojekten fordert Greenpeace Energy, wie die Presseabteilung des Ökoenergieanbieters am 15.01.2017 mitteilt. „Die politischen Entscheider in den Fraktionen müssen endlich ihr Versprechen einlösen, noch in dieser Legislaturperiode ein sinnvolles Modell auf den Weg zu bringen. Es soll Mieterstrom in großem Stil ermöglichen und die Energiewende in die Städte tragen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft. weiterlesen…

Ölausstieg im Heizungskeller

Wie Wohnungen 2030 warm werden: Fünf Millionen Wärmepumpen, gleichviel Gas, viel weniger Öl

Wenn Deutschland sein Klimaschutzziel erreichen will – 80 bis 95 Prozent weniger CO2 als 1990 – dann muss sich in deutschen Heizungskellern eine Menge tun. Das Ziel ist ehrgeizig. Der Gebäudesektor soll in gut 30 Jahren praktisch klimaneutral sein. Womit sollen aber im Jahr 2050 die Häuser geheizt werden, wenn Energieträger wie Öl und Erdgas nicht mehr verwendet werden dürfen? Und was muss schon bis zum Jahr 2030 getan werden, damit die richtigen Weichen gestellt werden bis 2050? Um diese Fragen geht es in der Studie Wärmewende 2030 (15.02.2017), deren Ergebnisse Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende vorab in einer Pressemitteilung analysierte. (Titel: Agora Studie Wärmewende 2030) weiterlesen…

80 % weniger CO2 im Wärmemarkt möglich

Studie zeigt den Weg zur Dekarbonisierung: Ausstieg aus Öl, hocheffiziente Technologien und Einstieg in regeneratives Gas

Bis 2050 sollen die in der Bundesrepublik verursachten CO2-Emissionen um mindestens 80 Prozent reduziert werden. Der Wärmemarkt ist dabei ein Vorreiter. Bis 2015 wurden bereits rund 30 Prozent CO2 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 eingespart.
Die Studie „Wärmemarkt 2050“, die Zukunft ERDGAS am 13.02.2017 im Rahmen der E-world vorstellte, untersucht, wie sich der Wärmemarkt der Zukunft entwickeln muss, um die politisch anvisierten 80 Prozent CO2-Reduktion zu erreichen.
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Bundesrat verlangt Speicherentwicklung von Regierung

Bundesregierung soll Speicherstrategie entwickeln

Der Bundesrat möchte laut einer Medienmitteilung Entwicklung und Ausbau von Stromspeichern, vor allem elektrischer Energiespeicher, vorantreiben. In einer Entschließung vom 10.02.2017 erinnert die Länderkammer an ihre Beschlüsse zum Strommarktgesetz, in denen sie den dringenden Handlungsbedarf bei der Entwicklung von Speichern bereits deutlich gemacht habe (BR-Drs. 542/15 und BR-Drs. 356/16 (B)). weiterlesen…

Europa baut fast nur noch Erneuerbare

Stromsektor immer weniger fossil

Windgenerator im Bau - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyFast 90 Prozent der 2016 in Europa neu gebauten Kraftwerkskapazitäten zur Stromerzeugung beziehen ihre Energie von Wind, Sonne, Biomasse und Wasser. Bei der installierten Kapazität überflügelt die Windenergie sogar alle Kohlekraftwerke. Die Zahlen des europäischen Windenergieverbands WindEurope sind beeindruckend. Zu dieser Analyse kommt Clemens Weiß am 11.02.2017 auf energiezukunft. weiterlesen…

Elektromobilität wirtschaftlich machen

Studie „Dienstleistungen für Elektromobilität“ – Erste Ergebnisse zu Marktpositionierung und Erfolgsfaktoren liegen vor

E-Mobility an Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyElektromobilität gewinnt auch aus wirtschaftlicher Sicht zunehmend an Bedeutung. Für ein funktionierendes Elektromobilitätssystem spielen Dienstleistungen in Ergänzung zu technischen Fragestellungen eine zentrale Rolle. Laut Pressemitteilung vom 24.01.2017 liegt jetzt die Studie »Dienstleistungen für Elektromobilität« des Fraunhofer IAO vor, die zeigt, wie Dienstleistungen zum wirtschaftlichen Erfolg von Elektromobilität beitragen können: weiterlesen…