Bremsen Windparks einander aus?

Windenergie mit Grenzen

Wenn zu viele Offshore-Windgeneratoren eng beieinander stehen, sinkt ihre Leistung. Denn immer mehr Länder forcieren den Ausbau von Windparks auf dem Meer. Werden diese Offshore-Windparks aber zu dicht geplant, nehmen sie einander den Wind und damit die Stromausbeute weg. Dass die Verluste erheblich sein können, zeigt eine Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon, die jetzt in Nature Scientific Reports erschienen ist. (Foto: Offshore Windpark Rampion, Brighton – © Zoltan Tasi auf unsplash) weiterlesen…

1 kWh für weniger als 1 Eurocent

Dii mit Untersuchung „Potenzial grünen Wasserstoffs in Golfregion“

Die Dii Desert Energy und Roland Berger bündeln ihre Kräfte, um die Energiewende in den Golf-Kooperationsländern mit einer neuen Studie über das Potenzial der Lokalisierung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette und die Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu beschleunigen. Die 38seitige Untersuchung The Potential for Green Hydrogen in the GCC Region (Das Potenzial für grünen Wasserstoff in der Golf-Kooperations-Region) skizziert die massiven Chancen für die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen und die Lokalisierung bestimmter Teile der Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff. weiterlesen…

Eine der größten Lithium-Lagerstätten gefunden

Wer hebt den Schatz?

Bisher kaum bekannt: In Deutschland gibt es genug Lithiumvorräte, um Millionen Batterien zu bauen – nur die Förderung wird nicht einfach. Ein Vorkommen im Erzgebirge wird auf mehr als 125.000 Tonnen veranschlagt. Insgesamt werden die deutschen Vorkommen auf etwa 2,6 Millionen Tonnen geschätzt. Im Schwarzwald vermuten Fachleute in mehr als 1.000 Metern Tiefe aufgelöst in kochend heißem Wasser Europas größtes Lithium-Vorkommen, ausreichend für 400 Millionen Elektroautos. Die Vorkommen haben laut Focus und Zeit einem Marktwert von mehreren Milliarden Euro. weiterlesen…

Keine Einkommensteuerpflicht mehr für Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt

Ohne Gewinnerzielungsabsicht Liebhaberei

Einer am 02.06.2021 veröffentlichten Mail des Bundesfinanzministeriums an die Finanzverwaltungen zufolge können sich Betreiber kleiner PV-Anlagen bis 10 kW von der Einkommensteuer befreien lassen. In dem Schreiben heißt es, „veranlagte Gewinne und Verluste aus zurückliegenden Veranlagungszeiträumen, die verfahrensrechtlich einer Änderung noch zugänglich sind“, seien nicht mehr zu berücksichtigen. weiterlesen…

Regierung: 150 Gigawatt Photovoltaik bis 2030

Sofortprogramm sieht bundesweite PV-Pflicht vor

Die Bundesregierung hat offenbar vor, die Standards für Neubauten deutlich zu verschärfen. Einem Planentwurf des „Klimaschutz-Sofortprogramms 2022“ aus dem Finanzministerium (das verschiedenen Medien vorliegt) zufolge geht es dabei auch um eine Pflicht zur Installation von Solarmodulen auf jedem neuen Dach. Momentan befindet sich der Entwurf noch in der Ressortabstimmung. Außerdem sind verschärfte Dämmungsregelungen vorgesehen. Alle Neubauten müssen ab 2023 dann den Energie-Standard EH-55 erfüllen. Auch bei Windenergie an Land soll das Ausbauziel steigen. weiterlesen…

„Champagner der Energiewende“

Australien könnte schon 2023 große Mengen grünen Wasserstoff liefern

Laut einem Artikel vom 31.05.2021 von im Handelsblatt will der australische Milliardär Andrew Forrest in großindustriellem Maßstab in die Produktion von grünem Wasserstoff investieren. Namhafte deutsche Unternehmen könnten bereits 2023 zu den ersten Abnehmern gehören. „Unser Ziel ist es, im Jahr 2030 jährlich mindestens 15 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff zu liefern. Wir arbeiten seit Jahren an diesem Projekt und werden voraussichtlich 2023 mit der Produktion beginnen und sie in den Folgejahren kontinuierlich steigern“, sagte Forrest dem Handelsblatt. weiterlesen…

Redox–Flow–Batterie mit langer Lebensdauer

Mangan als Aktivmaterial

Redox-Flow-Batterien, auch als Flüssigbatterien bekannt, speichern elektrische Energie in gelösten chemischen Verbindungen. Sie gelten besonders für stationäre Energiespeicher als Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien. Einem Team um Prof. Ingo Krossing vom Institut für Anorga­nische und Analytische Chemie der Universität Freiburg ist es gelungen, eine nicht-wässrige All-Mangan-Flow-Batterie (All-MFB) zu ent­wickeln, deren aktive Komponenten nachhaltig verfügbares Mangan nutzen und eine lange Lebensdauer aufweisen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellen die Forschenden in Advanced Energy Materials (CC BY-NC 4.0) vor. (Grafik: a) Aufbau für Messungen in Flüssigbatterie, b) Elektrolytbehälter, c) Schematische Darstellung des Aufbaus – Bild © Advanced Energy MaterialsCC BY-NC 4.0) weiterlesen…

Absaugen von Turbulenzen steigert Wind-Effizienz

Wichtiger theoretischer Teilschritt für die Energiewende

Überall dort, wo Oberflächen umströmt werden, geht Energie verloren. Dieser Energieverlust steigt enorm an, sobald die Umströmung turbulent wird. In der Strömungsmechanik wird daran geforscht, den Übergang von einer gleichmäßigen in eine turbulente Strömung so weit wie möglich hinauszuzögern. Dies lässt sich zum Beispiel durch ein wortwörtliches Absaugen der Strömung an Oberflächen wie Tragflächen oder Windrädern erreichen. Die mathematische Darstellung dieser Vorgänge ist nun an der TU Darmstadt erstmals gelungen. Die Ergebnisse wurden am 26.05.2021 in Physics of Fluids des American Institute of Physics (AIP) veröffentlicht, als Featured Article ausgezeichnet und stellen einen wichtigen theoretischen Beitrag für die Energiewende dar. weiterlesen…

Altmaier „entschuldigte“ sich bei Windbranche

Infraschall 4.000mal überbewertet

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat aufgrund eines Rechenfehlers jahrelang mit viel zu hohen Werten beim Infraschall von Windturbinen arbeiten lassen. Jahrelang setzte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die Infraschall-Belastung von Windkraftanlagen um den Faktor 4.000 zu hoch an – Wasser auf die Mühlen der Windkraft-Gegner. Stefan Holzheu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth, hat einen schwerwiegenden Irrtum in der BGR-Studie erkannt, der die Ergebnisse grob verfälscht. Bundeswirtschaftsminister Altmaier bat um Entschuldigung: „Es tut mir sehr leid, dass falsche Zahlen über einen langen Zeitraum im Raum standen.“ weiterlesen…

Künstliche Intelligenz zur umweltfreundlichen Herstellung von Batteriezellen

BMBF fördert ZSW-Projekt „KontElPro“ mit 1,8 Mio. Euro

Die Herstellungsprozesse von Batteriezellen sollen mithilfe Künstlicher Intelligenz optimiert werden. Daran arbeitet das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in einem Forschungsverbund, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Verfahren zur Produktion von Batterieelektroden umweltfreundlich, wirtschaftlich und lösungsmittelfrei zu gestalten. Zu dem Verbund gehören neben dem ZSW das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM sowie das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS. weiterlesen…