Bessere Magnete für grüne Energie

Feste und duktile Weichmagnete durch Mehrkomponenten-Legierung

Weichmagnetische Werkstoffe sind Schlüsselmaterialien für die Energiewende. Sie werden in Elektromotoren eingesetzt, welche die Energie aus nachhaltigen Quellen wie Wind und Wasser in Elektrizität umwandeln. Allerdings sind herkömmliche Weichmagnete bei starker mechanischer Beanspruchung anfällig für Schäden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE), der Technischen Universität Darmstadt und der Central South University, China, haben eine neue Designstrategie entwickelt, welche die Lebensdauer von weichmagnetischen Werkstoffen erhöht und High-Tech Anwendungen wie Hochgeschwindigkeitsmotoren ermöglicht. Ihre Ergebnisse wurden am 10.08.2022 in Nature veröffentlicht. (Foto: Elektromagnet – © Life-Of-Pix, auf pixabay.com) weiterlesen…

Methode zur Umwandlung von Methan in Methanol

Entdeckung brasilianischer Wissenschaftler

In Brasilien spielt Methanol eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Biodiesel und in der chemischen Industrie, die es für die Synthese zahlreicher Produkte verwendet. Darüber hinaus ist die Abscheidung von Methan aus der Atmosphäre von entscheidender Bedeutung, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, da das Gas 25mal mehr (laut IPCC 84mal) zur globalen Erwärmung beitragen kann als beispielsweise CO2. Eine Mitteilung der Staatlichen Stiftung zur Unterstützung der Forschung in São Paulo. weiterlesen…

Energiekreislauf neuer Art

„Spinout“ Startup Influit Energy entwickelte weltweit ersten wiederaufladbaren, sicheren, elektrischen Kraftstoff

„Es war nur eine Frage der Zeit“ – so Linsey Maughan am 02.08.2022 auf der Internetseite des Illinois Institute of Technology – „bis Influit Energy weitere Wissenschaftler einstellen musste, bis die 2.100 Quadratmeter große Laborfläche im Chicagoer Stadtteil West Loop zu klein werden würde, und bis die drei Mitbegründer des Start-ups bereit wären, öffentlich ihren Erfolg bekannt zu geben: den weltweit ersten wiederaufladbaren, sicheren, elektrischen Kraftstoff“. weiterlesen…

Risikomanagement auf bisher nie dagewesene Ereignisse ausrichten

Überschwemmungen und Dürreperioden nehmen zu

„Nur weil man etwas noch nicht erlebt hat, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann“. Mit dieser Lebensweisheit beginnt das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ seine Medienmitteilung vom 05.08.2022. Sie gelte auch für Naturgefahren wie Überschwemmungen und Dürren. Eine in Nature veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass es nicht ausreicht, Maßnahmen des Risikomanagements auf den schlimmsten bisher bekannten Fall auszurichten, um die Auswirkungen von noch nie dagewesenen Ereignissen zu verringern. weiterlesen…

Energie in Eisenform

Wasserstoff sicher und effizient transportieren

Grün erzeugte Energie in Form von Eisen transportieren: Das ist die Vision eines vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts unter der Koordination der Universität Düsseldorf Essen (UDE). Grüner Wasserstoff, eine chemische Reaktion und der Transport in Metallform führen zu einem nachhaltigen Kreislauf. Zusammen mit Partnern aus Clausthal und Bremen sowie assoziierten Industriepartnern will das Team ein Konzept für dessen Umsetzung im industriellen Maßstab erarbeiten. (Foto: Aufnahme einer Eisenoxidschicht aus dem Rasterelektronenmikroskop © UDE/Silke Rink) weiterlesen…

Klimaforscher warnen: Endzeit-Szenarien drohen real zu werden

Versäumnis des IPCC: Im schlimmsten Fall Aussterben der Menschheit

Der Klimawandel könnte im schlimmsten Fall zum Aussterben der Menschheit führen. Es sei jedoch noch genug Zeit, um das Ruder herumzureißen, schreibt Mona Wenisch, am 02.08.2022 in einem dpa-Artikel auf zdf.de. Bisher wisse man zu wenig über derartige Endzeit-Szenarien und die Wahrscheinlichkeitihres Eintretend, schreibt ein internationales Team in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“) unter der Überschrift „Klima-Endspiel: Erforschung katastrophaler Szenarien des Klimawandels – Climate Endgame: Exploring catastrophic climate change scenarios)“. weiterlesen…

PV besser als Wind

387 GW nötig

Damit Deutschland bis zur Mitte des Jahrhunderts klimaneutral ist, sollen regenerative Quellen viel mehr Strom liefern als die heute insgesamt produzierten rund 500 Terawattstunden. Neben der Frage, wo Photovoltaik- und Windkraftanlagen gebaut werden dürfen, sollte der Ausbau auch berücksichtigen, welche Leistung die verschiedenen regenerativen Energieformen erbringen können – speziell die Windkraft. Generell kann Photovoltaik deutlich mehr Strom erzeugen als Windkraft. Eine Mitteilung des Jenaer Max-Planck-Institut für Biogeochemie vom 14.07.2022. weiterlesen…

Volleinspeisung oder Eigenverbrauch?

Stiftung Warentest-Rechner hilft bei Entscheidung

Mit dem EEG 2023 kommt eine deutlich höhere Einspeisevergütung für Photovoltaik-Volleinspeiser. Ob sich das lohnt oder doch eher solarer Eigenverbrauch, lässt sich mit einem Rechner der Stiftung Warentest online leicht ermitteln, schreibt Sandra Enkhardt am 05.08.2022 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Pakistan – Braunkohle und Wasserstoff-Elektrolyse

Oracle Power PLC: Kohle-Projekt Thar Block VI plus 400 MW Elektrolyse plus 1,2 GW Solar- und Wind

Oracle Power, an der Londoner Börse notierter Entwickler von Rohstoff- und Energieprojekten besitzt im Thar-Kohlefeld 380 Kilometer östlich von Karatschi mit 9.100 Quadratkilometern Fläche (mit Braunkohlevorkommen von insgesamt mehr als 175 Milliarden Tonnen, die sechstgrößten der Welt) über seine Tochtergesellschaft Sindh Carbon Energy Ltd (SCEL“) im Block VI mit über 1,4 Mrd. Tonnen Braunkohle eine 30-jährige Bergbaupacht. Gleichzeitig hat man von der Regierung der pakistanischen Provinz Sindh eine zustimmende Absichtserklärung für ein von Oracle geplantes Projekt für 400 Megawatt Elektrolyseleistung in Kombination mit 1,2 Gigawatt Solar- und Windkraftwerken zugesagt bekommen. weiterlesen…

Globale Stromnachfrage wächst weniger stark

IEA: Belastet durch wirtschaftliche Schwäche und hohe Preise

Das Wachstum der weltweiten Stromnachfrage wird sich 2022 gegenüber dem starken Aufschwung des Vorjahres deutlich verlangsamen, da sich das Wirtschaftswachstum abschwächt und die Energiepreise nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine in die Höhe schießen, so der jüngste Strommarktbericht der Internationalen Energie-Agentur IEA. weiterlesen…