Ergebnisse des „Transformationsdialogs Autoindustrie“

„Batterieelektrische Antriebe zentrale alternative Technologieoption“

Die Bundesregierung favorisiert batterieelektrische Kfz-Antriebsformen. Das geht jedenfalls aus ihrer Antwort (19/23765) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/23339) hervor. Sie fragt nach den vier Treffen des Steuerungskreises der Regionaldialoge zur Transformation der Automobilindustrie und deren Ergebnissen. Der „Transformationsdialog Automobilindustrie“ habe sich mit „Strategien der Länder und der Unternehmen“, „Innovations-Netzwerken, Weiterbildungsverbünden, Kompetenz-Hubs“, „Unternehmensfinanzierung und Steuerrecht“ sowie „Förderinstrumenten in den betroffenen Regionen“ beschäftigt, daher seien keine Vertreter von Umweltorganisationen eingeladen worden. Diese hätten ihre Expertise zur Mobilität der Zukunft im Rahmen der „Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität“ eingebracht. Im „hochrangigen“ Transformationsdialog seien keine Vertreter von Einzelunternehmen eingeladen worden, lediglich in den Regionalunternehmen seien Betriebe, Verbünde und Automobilclustern beteiligt worden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 28.12.2020. weiterlesen…

BMVI verlängert Förderung von LNG-Schiffen bis Ende 2021

Ferlemann: „Neue Schiffsantriebe auch in diesen Zeiten vorantreiben“

Das BMVI verlängert die Richtlinie über Zuwendungen für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff bis zum 31.12.2021. Hintergrund dieser Maßnahme ist laut einer Medienmitteilung aus dem Verkehrsministerium, dass viele Vorhaben aufgrund der durch die COVID19-Pandemie verursachten finanziellen Herausforderungen für die Schifffahrt im vergangenen Jahr nicht realisiert werden konnten. weiterlesen…

55% bis 2030 und 100% bis 2050

ISE: Was bedeutet das CO2-Reduktionsziel der EU für die deutsche Energiewende?

Die EU-Zielverschärfungen auf dem Weg zur Klimaneutralität sehen im Kontext des Green Deal eine Reduktion der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 und 100% bis 2050 vor. Vor dem Hintergrund dieser verschärften Parameter stellt sich die Frage nach der Auswirkung auf die deutsche Energiewende. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat – einer Medienmitteilung folgend – auf Basis seines Energiesystemmodells REMod die Konsequenzen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland berechnet und stellt die Ergebnisse nun in einer erneuerten Kurzstudie vor. weiterlesen…

Viel Wille, wenig Macht? EnergieSystemWende als europäisches Projekt

Konventionelle Strukturen müssen aufgebrochen werden

Die EU einigte sich erst vor wenigen Tagen nach langem Ringen auf ein verschärftes Klimaziel für 2030. Der Ausstoß von Treibhausgasen soll um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 sinken. „It puts us on a clear path towards climate neutrality in 2050“ twitterte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen anschließend euphorisch. Um dies zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen der Energieversorgungssysteme aller Mitgliedsstaaten allerdings massiv sinken. Und genau das bringt herkömmliche Strukturen der Energiewirtschaft an ihre Grenzen. weiterlesen…

Fast 90 Prozent bereit zu Lebensstiländerung

BUND-Umfrage: „Wahljahr muss Weichen für Verkehrs-, Agrar- und Ressourcenwende stellen“

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr – viele Menschen nehmen sich zum Jahreswechsel etwas für die Zukunft vor. Mit Blick auf das Bundestagswahljahr 2021 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nachgefragt: Wie groß ist der Veränderungswille in der Bevölkerung angesichts von Klimakrise, Artensterben und Umweltverschmutzung und was erwarten Bürgerinnen und Bürger von der Politik? Das Ergebnis der vom BUND in Auftrag gegebenen und am 22.12.2020 mit einer Medienmitteilung veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Instituts Kantar: Eine große Mehrheit im Land ist zu deutlichen Änderungen ihrer Lebensweise bereit. Die Politik soll handeln. weiterlesen…

„Beste EEG- Novelle für die Solarenergie seit 2004“

Der Solarmarkt wird wachsen – von Karl-Heinz Remmers, Solarpraxis AG


Die aktuelle EEG Novelle ist am Ende dank des Einsatzes von engagierten Abgeordneten und aktiven Solarfreunden im Parlament die mit Abstand beste seit dem Jahr 2004. Warum ich als vor Ort aktiver Solarunternehmer und gestaltendes Mitglied im Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) das so sehe, beschreibe ich in diesem Text. Ebenso, wieso wir im BNE im Vergleich aller Wirtschaftsverbände gleichzeitig die höchsten Ausbauziele für Photovoltaik in Deutschland haben und gleichzeitig realpolitisch das EEG 2021 als wichtigen, zum Teil wegweisenden Schritt dorthin würdigen. weiterlesen…

Powerfuels können 25 Prozent der Endenergie decken

2050 weltweites Erneuerbare-Energiesystem notwendig

Inzwischen gibt es viele Namen für nichtfossile, klimaneutrale Kraftstoffe: „Alternative Kraftstoffe, synthetische Treibstoffe, Designer Fuels, E-Fuels“ (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-designer-fuels-e-fuels) – seit knapp drei Jahren auch noch: „Powerfuels“fr.de/hoffen-wunder-diesel). Eine Studie der Global Alliance Powerfuels (GAP) belegt jetzt die ökologische und ökonomische Notwendigkeit, Investitionen in Richtung Powerfuels zu lenken, so eine Medienmitteilung der Deutschen Energieagentur dena vom 21.12.2020. Entscheidend dabei sei, dass die CO2-neutrale Produktion den engagierten Ausbau der Erneuerbarer Energien benötige. (Studie: Kraftstoffe in einer Welt der Erneuerbaren Energien – Globale Volumina, Kosten und Handel 2030 bis 2050 – Titel © dena) weiterlesen…

AGEB: Energieverbrauch 2020 auf historischem Tief

Deutliche Auswirkungen der Corona-Pandemie – Anteil fossiler Energien sinkt

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2020 um 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und erreichte mit 11.691 Petajoule (PJ) oder 398,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE ? 3.247,5 TW) einen historischen Tiefststand. Im Vergleich zu 2006, dem Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch in Deutschland seit der Wiedervereinigung, beträgt der Rückgang rund 21 Prozent, berichtete die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB), an der auch das beteiligt ist, am 17.12.2020. Infolge des rückläufigen Verbrauchs sowie weiteren Verschiebungen im Energiemix zugunsten der Erneuerbaren und des Erdgases rechnet die AGEB mit einem Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen in einer Größenordnung von rund 80 Mio. t. Das entspricht einer Minderung gegenüber dem Vorjahr um rund 12 Prozent. weiterlesen…

H2-Herstellung mit Licht und Farbstoffen

Forscherteam aus Jena und Ulm produziert metallfrei Wasserstoff

Die Gewinnung von molekularem Wasserstoff als alternativer, erneuerbarer und sauberer Energieträger ausgehend von Wasser und Licht ist ein zentrales Element der solaren Energieumwandlung und -speicherung. Ein Team des Sonderforschungsbereichs „CataLight“ der Universitäten Jena und Ulm hat neuartige organische Farbstoffe mit edelmetallfreien Katalysatormolekülen kombiniert, die unter Lichtbestrahlung in Wasser gasförmigen Wasserstoff freisetzen. In der am 22.12.2020 auf der Internetseite der Friedrich-Schiller-Universität Jena und in Chemistry Europe veröffentlichten Untersuchung heißt es, das Substitut habe einen bemerkenswerten Einfluss in Bezug auf Langlebigkeit und Wirkung nach der Anregung durch sichtbares Licht gezeigt. weiterlesen…

Leuchtturmprojekt Grüner Wasserstoff Helgoland

AquaVentus plant Offshore-Erzeugung in der Nordsee

Die Initiative AquaVentus will mit zehn Gigawatt Erzeugungsleistung bis 2035 einen entscheidenden Beitrag zur deutschen und europäischen Wasserstoffstrategie leisten; AquaVentus stellte bei einem digitalen Parlamentarischen Abend am 08.12.2020 ein wegweisendes Projekt zur Offshore-Erzeugung von Grünem Wasserstoff vor. Der Wasserstoffbeauftragte der Bundesregierung, der Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann, unterstrich dabei die Bedeutung von Grünem Wasserstoff für den Nordseeraum. weiterlesen…