Leistungsstärkste Offshore-Windturbine der Welt produziert erste kWh

„Haliade-X 12 MW“ von General Electric (GE) auf dem Weg zum Musterzulassung 2020

Am gleichen Tag (dem 08.11.2019 ), an dem Enercon die Entlassung von 3.000 Mitarbeitern ankündigte (s.u. solarify.eu/windriese-enercon-kuendigt-einem-viertel-der-mitarbeiter), gab GE Renewable Energy bekannt, dass ihr 12-MW-Prototyp Haliade-X, die leistungsstärkste Offshore-Windturbine der Welt, in Rotterdam-Maasvlakte erfolgreich die erste kWh produziert hat. Die lokalen Teams würden nun mit verschiedenen Arten von Messungen in der Testphase fortfahren, um 2020 ein Musterzertifikat für die Haliade-X zu erhalten. weiterlesen…

Angst um die Windkraft

Graichen: „Das 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung ist damit völlig unerreichbar“

Neue Windräder sollen mindestens einen Kilometer von Wohngebieten entfernt sein, so der Plan der Bundesregierung. Diese neuen Regeln könnten die Energiewende abwürgen. Kritiker fürchten nun, dass die Windenergie auf Jahre hinaus nicht weiter ausgebaut werden kann, sollte für Windräder ein Mindestabstand gelten, wie von der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung am 10.11.2019 schrieb. weiterlesen…

Karliczek plädiert für grünen Wasserstoff aus Afrika

„Afrikanischer Wasserstoff ist der Stoff der Zukunft“

„Mit grünem Wasserstoff könnten die geografischen Vorteile bei den erneuerbaren Energien zum Entwicklungsmotor für die dortigen Gesellschaften werden“, schrieb Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 03.11.2019 in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt“, der am 04.11.2019 auch auf der Internetseite des BMBF veröffentlicht wurde. Es sei unbestritten, so die Ministerin, dass Deutschland grüne Energie in großen Mengen importieren müsse, denn nur so seien die Klimaziele erreichbar. Und sie hält grünen Wasserstoff für „die zentrale Option“. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Rolls-Royce will neuen hybrid-elektrischen Flugdemonstrator bauen

…mit Brandenburgischen Partnern

Wie die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg am 08.11.2019 mitteilte, will Rolls-Royce Deutschland gemeinsam mit eiiem Luftfahrtentwicklungsbetrieb aus Strausberg bei Berlin einen hybrid-elektrischen Flugdemonstrator auf Basis des Hybridantriebs M250 entwickeln. weiterlesen…

Windriese Enercon kündigt einem Viertel der Mitarbeiter

LEE NRW: „Bundesregierung beendet Windkraft-Ausbau“

Der Windkraftanlagenbauer Enercon muss sich zahlreichen Medienberichten vom 08.11.2019 (hier n-tv) zufolge schon wieder einer Radikalkur unterziehen: Bis zu 3.000 Mitarbeiter – allein an den Standorten Aurich und Magdeburg sollen jeweils 1.500 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Erst 2018 waren rund 800 bei den Zulieferbetrieben von Enercon entlassen worden. Außerdem sollen Verträge mit Zulieferern gekappt werden. Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig sagte der Süddeutschen Zeitung, die der Energiepolitik der Bundesregierung geschuldete Krise der Energiewende sei bei seinem Unternehmen angekommen.(Foto: Kanzel eines Enercon-Windgenerators – © Gerhard Hofmann für Solarify) weiterlesen…

Startschuss für Fraunhofer IEG in Cottbus

„Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie“ öffnet am 01.12.2019

Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft hat laut einer Medienmitteilung des Wissenschaftsministeriums am 23.10.2019 („Die Strukturentwicklung in der Lausitz geht weiter voran“) die Gründung der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie (IEG) zum 01.12.2019 beschlossen. Wissenschaftsministerin Martina Münch begrüßt diese Entscheidung als weitere Stärkung für die Lausitz, ebenso wie der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch: „Für uns ist das wie ein Quantensprung. Das ist eine wichtige Botschaft, die das Vertrauen stärkt, dass die Lausitz und unsere Stadt im Strukturwandel nicht allein gelassen werden.“ Anschließend hat auch der Haushaltsausschuss des Bundestags der Ansiedlung der Forschungseinrichtung zugestimmt. weiterlesen…

Einstieg in sCO2-Technologie

Dresdner Wissenschaftler entwickeln Energieproduktion mit superkritischem CO2

Wissenschaftler der TU Dresden und des Helmholz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickeln – so eine Medienmitteilung beider Institutionen – in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit der Siemens AG und dem Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine neue Energietechnologie, die mithilfe von superkritischem Kohlendioxid (sCO2) nachhaltig Strom produziert. Als Wärmequellen wollen die Wissenschaftler ausschließlich Solar- und Abwärme nutzen. Für das Verbundprojekt „CARBOSOLA“ hat das BMWi 2,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Forschungsvorhaben markiert den Einstieg Deutschlands in die sCO2-Technologie für die Stromerzeugung aus nichtfossilen Wärmequellen. (Foto: Eine Turbine, die mit superkritischem CO2 funktioniert, muss bei gleicher Leistung nur etwa ein Fünftel so groß sein wie eine herkömmliche Dampfturbine. – © Eckold,TU Dresden) weiterlesen…

Depressionen, Asthma, Cholera

Was bedeutet der Klimawandel für unsere Gesundheit?

Die Bedrohung durch den Klimawandel wird fassbar, wenn man die gesundheitlichen Folgen für Menschen durchbuchstabiert. Die erhöhte Sterblichkeit bei extremen Temperaturen ist nur die augenfälligste Gefahr. Julia Schaaf und Lucia Schmidt aus dem Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung haben die Tragweite der Erderwärmung und ihrer Folgen für unsere Gesundheit unter die Lupe genommen. weiterlesen…

PtX-Technologie erspart uns nicht das Stromsparen

Bedeutung von Power-to-X für den Klimaschutz in Deutschland

Power-to-X-Stoffe können im Flug- und Schiffsverkehr, in der Industrie und für die Versorgungssicherheit im Stromsektor ab dem Jahr 2030 einen Beitrag leisten, um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen. Sie tragen jedoch nicht automatisch zum Klimaschutz bei, sondern nur dann, wenn sie aus zusätzlich erzeugtem erneuerbarem Strom hergestellt werden. Dazu hat das Öko-Institut e.V. in Freiburg am 07.11.2019 die Studie „Die Bedeutung strombasierterStoffefür den Klimaschutz in Deutschland“ vorgestellt, in der es um die Zusammenfassung und Einordnung des Wissenstands zur Herstellung und Nutzung strombasierter Energieträger und Grundstoffe geht. weiterlesen…

Norddeutsche Bundesländer wollen grüne Wasserstoffwirtschaft aufbauen

Bis 2035 Infrastruktur für 150.000 Autos

„Schulterschluss der fünf norddeutschen Küstenländer für den Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft als Säule der Energie- und Verkehrswende“ so eine Medienmitteilung aus dem Kieler Wirtschaftsministerium: Bei ihrem Herbst-Treffen am 07.11.2019 in Lübeck verabredeten die für Wirtschaft und Verkehr zuständigen Minister von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Bremen, bis 2035 eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Zugleich forderten die Ressortchefs die Bundesregierung auf, ihren Vorstoß zu unterstützen und in die vom Bund für Ende des Jahres angekündigte nationale Wasserstoff-Strategie einfließen zu lassen. weiterlesen…