EU-Projekt STUNNING will Sanierung voranbringen

Plattform für energieeffiziente Renovierungs-Technologien und Geschäftsmodelle

Noch immer ist die aktuelle Sanierungsrate in Europa viel zu niedrig, um die Ziele der Europäischen Union bis 2050 zu erreichen. Daher ist es notwendig, die Marktakzeptanz und die flächendeckende Umsetzung von energieeffizienten Renovierungslösungen zu beschleunigen und den Renovierungsgrad bis 2030 auf 3 % pro Jahr zu erhöhen. Die geringe Marktakzeptanz innovativer Renovierungslösungen ist in den meisten Fällen auf das Fehlen geeigneter Geschäftsmodelle zurückzuführen. Innovative Geschäftsmodelle wurden bereits demonstriert, aber ihre Replikation ist sehr langsam: Wie kann diese Replikation unterstützt werden? Mit STUNNING. weiterlesen…

Ursache für die Schwankungen der arktischen Meereisfläche geklärt

Simulationen offenbaren Ursache für jährliche Größenschwankungen der Eisfläche

Die Wissenschaftler Dirk Olonscheck, Thorsten Mauritsen und Dirk Notz vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Stockholm haben in einer Studie im Fachmagazin Nature Geoscience mit Hilfe rechenaufwändiger Computersimulationen herausgefunden, warum die Fläche des arktischen Meereises von Jahr zu Jahr stark schwankt. (Foto: Arktische Meereisfläche – © Dirk Olonscheck, MPI-M) weiterlesen…

Bundesnetzagentur bemängelt schleppenden Netzausbau

Rund 7700 Kilometer neue Leitungen geplant – BMWi: Mehr Tempo beim Netzausbau

Am 17.05.2019 trat das „Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus“ in Kraft – ein „wichtiger Schritt zur Umsetzung der Energiewende“ – so eine Medienmitteilung des BMWi. Der neue Rechtsrahmen soll den Netzausbau anschieben. Bundesminister Peter Altmaier: „Vor etwa einem Jahr habe ich erklärt: Ich mache den Netzausbau zur Chefsache. Seitdem werden die Ziele des ‚Aktionsplans Stromnetz‘ immer weiter umgesetzt.“ Das geht aber offenbar noch zu langsam, wie der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, bei der Vorlage seines Jahresberichts 2018 laut pv magazine sagte. weiterlesen…

„Zuviel Kohle – zu wenig Erneuerbare Energien“

Studie: Nationale Klimastrategien der EU-Staaten weit vom Ziel entfernt

Spanien ist dabei das führende EU-Land. Mit dem Klimaplan aus Madrid würden 52 Prozent einer Reihe von Indikatoren erreicht, die sich aus dem Gesamtziel für die CO2-Reduzierung, die genaue Ausarbeitung der vorgeschlagenen politischen Maßnahmen sowie der Inklusivität beim Formulierungsprozess der Strategie zusammensetzen. weiterlesen…

„Supercaps“ als dehnbare Mini-Stromspeicher

US-Wissenschaftler sehen neue Chancen für tragbare Elektronik und medizinische Sensoren

Hochleistungs-Kondensatoren zur Speicherung elektrischer Energie, sogenannte „Supercaps“, haben Forscher des Soft Machines & Electronics Laboratory der Michigan State University (SMC der MSU) entwickelt. Sie sind speziell für die Versorgung von Sensoren gedacht, die in der Medizin eingesetzt werden. Die Supercaps bestehen aus sogenannten „zerknäulten Kohlenstoff-Nanoröhrchen-Wäldern“ (Crumpled Carbon Nano Tube-Forests [CNT-Forests]). Sie sind äußerst flexibel. Selbst wenn man sie auf 800 Prozent ihrer Anfangsgröße dehnt, funktionieren sie noch. weiterlesen…

Billigflüge boomen

DLR-Low Cost Monitor Frühjahr 2019 – Trotz steigender Sprit- und Personalkosten fallen Flugpreise

„Wir haben im vergangenen Winterhalbjahr eine neue Rekordsaison der Low Cost Carrier ab Deutschland erlebt“, sagt Studienleiter Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln. „699 Ziele sind nun ab Deutschland per Low Cost-Flieger erreichbar, gegenüber 642 Strecken im Vorjahr.“ weiterlesen…

Neue Einblicke in Rekordmaterial Zinnselenid

Struktureller Phasenübergang verursacht starken thermoelektrischen Effekt

Bei den Thermoelektrika könnte einer Medienmitteilung des Berliner Helmholtz-Zentrums zufolge Zinnselenid die bisherigen Rekordhalter aus Wismuttellurid an Effizienz deutlich übertreffen. Allerdings ist der thermoelektrische Effekt in Zinnselenid nur bei Temperaturen oberhalb von 500 Grad so enorm. Nun zeigen Messungen an den Synchrotronquellen BESSY II und PETRA IV, dass sich Zinnselenid auch bei Raumtemperatur als Thermoelektrikum nutzen lässt – sofern man hohen Druck anlegt. weiterlesen…

20. Mai: Weltbienentag 2019

Anbau von Bioenergie-Pflanzen gut für Bienen

Bienen sind für die Entwicklung der meisten Blütenpflanzen vor allem als Bestäuber und damit für die Ernährung der Menschheit von essentieller Bedeutung. Um diese Rolle sowohl öffentlich als auch politisch zu verankern, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2018 den 20. Mai als jährlichen „World Bee Day“ ausgerufen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal begangen wird. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Sorge über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und die Bedeutung des dringend benötigten Schutzes der Tiere. weiterlesen…

BEE e.V.: Wahlprüfsteine vor Europawahl

Die energiepolitischen Positionen der Parteien

Am 26.05.2019 findet die Wahl des Europäischen Parlaments 2019 statt und der Wahlkampf geht in die letzte Runde. Am nächsten Sonntag entscheiden die Bürger mit ihrer Stimme auch über die Energie der Zukunft sowie Deutschlands Rolle und Glaubwürdigkeit beim internationalen Klimaschutz. Die Parteien besitzen mitunter sehr unterschiedliche Vorstellungen einer zukunftsträchtigen Energiewirtschaft. Um einen Überblick über die jeweiligen Strategien zu ermöglichen, richtete der Bundesverband Erneuerbarer Energie e.V. (BEE) 13 Fragen zu energiepolitischen und klimaschutzrelevanten Themen an sechs Parteien (CDU, CSU, SPD, FDP, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Die 13 Fragen wurden in sieben Themenbereiche gruppiert. weiterlesen…

Exxon-Forscher prophezeiten Temperaturanstieg präzise vor fast 40 Jahren

Ölmulti sah Klimakrise kommen – und täuschte die Öffentlichkeit mit gefälschten „Erkenntnissen“

Die jüngsten Rekordmeldungen der NOAA-Station am Mauna Loa auf Hawaii, am 13.05.2019 habe die CO2-Konzentration erstmals 415,50 ppm überschritten, regte Wissenschaftler des Pulitzerpreisträgers Inside Climate News dazu an, sich noch einmal über die Meldungen zu beugen, der Ölmulti Exxon Mobil habe bereits vor fast 40 Jahren über den Klimawandel Bescheid gewusst. Mit erstaunlichem Resultat: Schon 1982 hatten Exxon-Experten die Temperaturentwicklung infolge steigender CO2-Emissionen mit erschreckender Genauigkeit vorausberechnet. Dass Exxon getrickst, getäuscht und bestochen hatte, wusste man – neu war die Präzision der Erkenntnisse, die dann umgelogen werden mussten. weiterlesen…