Solarzellen der Zukunft

Energie der Sonne effektiver als je zuvor nutzen

Die Kraft, mit der die Sonne auf die Erde strahlt, könnte den weltweiten Energiebedarf um ein Vielfaches decken. Bereits heute betrage die Gesamtleistung der installierten Photovoltaik-Module in den USA rund 60 Gigawatt, eine Menge, die sich in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich verdoppeln werde, und China habe seine PV-Leistung allein 2017 um fast 60 GW erhöht. Das berichtet Stephen Battersby in einem Beitrag in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). In der Zwischenzeit hätten Verbesserungen in der PV-Modultechnologie den Preis für Solarstrom gesenkt, so dass er mit anderen Stromquellen in vielen Teilen der Welt konkurrenzfähig sei. weiterlesen…

Magnesium-Batterien: Aufbruch ins Post-Lithium-Zeitalter

Magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie

Leistungsfähiger, günstiger und sicherer als Lithium-Ionen-Batterien: Das erhoffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie ihre Kooperationspartner von neuartigen Magnesium-Batterien, die sie im Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln wollen. Das von der Europäischen Union (EU) mit über 6,5 Millionen Euro finanzierte Forschungsprojekt bündelt relevante Aktivitäten verschiedener europäischer Wissenschaftsinstitutionen. (Foto: Im europäischen Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) gemeinsam mit Kooperationspartnern eine magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie – Forschende am HIU montieren Magnesiumbatterien unter Argon-Schutzgas – © Laila Tkotz/KIT) weiterlesen…

Viel heiße Luft vor dem Kohlegipfel im Kanzleramt

Finale Einigung über Ausstiegsplan nicht erwartet

Verschiedene Medien berichteten über mögliche Szenarien für einen Kohleausstiegsplan in Deutschland. Ein Ergebnis oder finale Einigung bei dem Gipfeltreffen zwischen Regierungs- und Ländervertretern sowie Mitgliedern der Kohlekommission werde jedoch nicht erwartet. Das schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Beitrag in pv magazine. weiterlesen…

Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen

AEE-Animation: Erfolgreiche Kopplung von Strom, Wärme und Mobilität

Beim Spitzengespräch im Kanzleramt zum Kohleausstieg sei eine grundsätzliche Einigung über Finanzhilfen verabredet worden. Nun müsse es vermehrt um die Gestaltung der künftigen Energieversorgung gehen. Sektorenkopplung, also die Verbindung der bisher eher getrennt voneinander organisierten Energieverbrauchsbereiche Strom, Wärme und Mobilität, werde dabei ein entscheidender Baustein sein. Warum es diese Kopplung brauche und wie diese umgesetzt werden könne, verdeutlicht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in ihrer neuen Animation „Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen“. weiterlesen…

CO2-Speicher im geklüfteten Fels

ETH Zürich untersucht geologische Prozesse, die Speicherpotenzial beeinflussen

Mit der blossen Reduktion des Treibhausgasausstosses lasse sich das 2010 an der UN-Klimakonferenz in Cancun festgeschriebene 2-Grad-Ziel nicht erreichen. Die zuletzt geforderte Variante von maximal 1,5 Grad Celsius Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit schon gar nicht. Dies, so habe der Weltklimarat IPCC 2018 in einem Sonderbericht festgestellt, klappe nur, wenn zusätzlich CO2 aus der Atmosphäre entfernt und im Boden eingelagert wüwrde. Solch negative Emissionen ließen sich jedoch nur erreichen, wenn das abgeschiedene CO2 für Jahrhunderte sicher gespeichert werden könne. Dies werde derzeit von Forschern an der ETH Zürich untersucht. weiterlesen…

Kraftwerke erzeugen mehr Ultrafeinstaub als Verkehr

KIT-Forscher zeigen: Filteranlagen weltweit größte Quellen für ultrafeine Partikel mit erheblichen Klima-Auswirkungen

Ultrafeine Partikel sind sowohl gesundheits- als auch klimarelevant. In urbanen Gebieten gilt der Straßenverkehr als Hauptursache für die winzigen Teilchen. Außerhalb von Städten konnten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einer Langzeitmesskampagne nun eine Quelle identifizieren, die besonders auf das regionale Klima einwirkt: moderne Kohlekraftwerke. Wie deren Emissionen die Bildung von ultrafeinen Partikeln beeinflussen und welche Wirkung sie auf das Klima haben, beschreiben sie im Magazin Bulletin of the American Meteorological Society. (Foto: Kohlekraftwerk Boxberg in der Lausitz In der Abluftfahne haben die Forscher in 20 Kilometern Entfernung bis zu 85 000 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen – © Wolfgang Junkermann, KIT) weiterlesen…

Verheerende Naturkatastrophen

Klimawandel kostete letztes Jahr 160 Milliarden US-Dollar

Die Naturkatastrophen-Bilanz des Jahres 2018 falle erneut vernichtend aus, schreibt Joschua Katz in seinem Artikel auf energiezukunft.eu. Im vergangenen Jahr hätten sich die Gesamtschäden auf etwa 160 Milliarden US-Dollar belaufen, so das Fazit des Rückversicherers Munich Re. Vor allem im zweiten Halbjahr seien die Kosten besonders groß gewesen. Rund die Hälfte der Schäden sei dabei versichert gewesen, wodurch die Schadensbelastung für Versicherer deutlich höher als im langfristigen Durchschnitt gewesen sei. Trotzdem wären die Kosten unter der extremen Schadenssumme von 350 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2017 geblieben, die von Rekordschäden durch Hurrikans geprägt worden sei. weiterlesen…

Bürokratie bremst Solar-Prosumer aus

Rechtsgutachten: Zu hohe Hürden für Gemeinschaftliche Eigenversorgung

Die aktuelle Gesetzeslage macht es Privatleuten nahezu unmöglich, ihren Solarstrom mit anderen im selben Haus zu teilen, ohne Rechtsbruch zu begehen. Diesen Schluss zieht die Verbraucherzentrale NRW aus einem von ihr beauftragten Rechtsgutachten der Kanzlei von Bredow Valentin Herz. Darin wird die Rechtslage zur sogenannten Gemeinschaftlichen Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien als „offensichtlich weder verhältnismäßig noch sachgerecht“ bezeichnet. weiterlesen…

Trotz Kürzung: China baut 43,6 Gigawatt Photovoltaik zu

Produktionszahlen der Photovoltaik-Hersteller boomen weiter

China habe im vergangenen Jahr einen Rückgang der neu installierten Photovoltaik-Kapazität um 18 Prozent verzeichnet, wie der chinesische Verband der Solarindustrie bekannt gegeben habe. Dennoch sei der Zubau damit höher als von der Branche erwartet, nachdem die Regierung gravierende Einschnitte ihres teuren zentralen Fördersystems Ende Mai angekündigt hatte, schreibt Vincent Shaw in einem Beitrag für pv magazine global. weiterlesen…

Erneuerbare trotzen auch politischem Gegenwind

Ökostrom ist in Deutschland immer viel schneller gewachsen als alle „ambitionierten“ Regierungsziele angepeilt haben

2018 lag der Ökostrom-Anteil an der deutschlandweiten Stromerzeugung zum ersten Mal über 40%. Somit übersteigt der Anteil wieder einmal die von der Politik ausgegebenen Prognosen. Die Bundesregierung muss endlich aufhören den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu drosseln, sagt Hans-Josef Fell und blickt zurück auf so manchen politschen Bremsversuch, der der deutschen Energiewende Kraft geraubt und einen internationalen Durchstart verhindert haben. weiterlesen…