25 Jahre innovative Biogasentwicklung


Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group und Mit-Autor des EEG 2000 resümiert über 25 Jahre Biogas

“Am 13.12.2017 feierte der Fachverband Biogas in Nürnberg sein 25-jähriges Jubiläum. 25 Jahre, die eine erstaunliche innovative Entwicklung, insbesondere angestoßen durch das EEG 2000, brachte. Mir war bei der politischen Entwicklung des EEG die damals nur von wenigen Politikern unterstützte Biogastechnologie eine wichtige zu entwickelnde Technologie. Daher feierte ich gerne mit. Mit über 4800 Mitgliedern gehört der Fachverband Biogas zu Europas stärksten Organisationen im Bereich Biogas. weiterlesen…

Schutz geht vor Wiederherstellung


Das Wiederherstellen zerstörter Ökosysteme ist problematischer als gedacht

iDiv logoDie Presseabteilung des Deutsches Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig hat am 10.02.2017 eine Studie vorgestellt, in der Ökosystem-Management-Strategien untersucht wurden. Die Ergebnisse waren durchaus unerwartet. weiterlesen…

Dominoeffekt im Amazonas-Regenwald


Dürreperioden setzen Abwärtsspirale in Gang

Der Waldverlust durch Abholzen im Amazonasgebiet und die mögliche Abnahme der Regenfälle dort könnten einen Teufelskreis in Gang bringen. Wenn Trockenzeiten mit dem menschengemachten Klimawandel zunehmen, so steigt zusätzlich das Risiko eines sich selbst verstärkenden Waldverlustes, so hat ein internationales Team von Wissenschaftlern unter anderem von der TU München und dem PIK Potsdam herausgefunden und am 13.03.2017 in Nature Communications veröffentlicht. weiterlesen…

Domino-Effekt: Biodiversität schwindet


Mit Pflanzen verschwinden Tiearten

Blumenwiese vor der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyVerschwinden Pflanzenarten durch den Klimawandel, ziehe dies wahrscheinlich den Verlust von Tierarten nach sich. Besonders bedroht seien auf Interaktionen mit bestimmten Pflanzenarten angewiesene Insekten. Pflanzen verkraften hingegen das Verschwinden ihrer tierischen Partner besser, schreibt ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in einer kürzlich im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlichten Studie. weiterlesen…

Kein Palmöl auch keine Lösung


“Auf der Ölspur”: WWF-Berechnungen zu einem palmölfreieren Deutschland

Orang Utan - Foto © Tbachner - Gemeinfrei, commons.wikimedia.orgWeltweit werden auf mehr als 17 Millionen Hektar – fast der halben Fläche Deutschlands – jährlich rund 60 Mio. t Palm- und Palmkernöl produziert. Der weltweite Hunger daauf hat gewaltige negative Auswirkungen auf Mensch und Natur – großflächige Rodung von Regenwäldern, Missachtung von Landnutzungsrechten und Vertreibung bedrohter Arten wie Orang-Utans. Der WWF hat die ökologischen Folgen eines Boykotts und Ersatzes von Palmöl in Deutschland berechnet – das Ergebnis der Studie: Kein Palmöl ist – “leider – auch keine Lösung”. weiterlesen…

Biodiversität kann Klimarisiken mindern


Amazonaswald: Nicht nur im Naturschutzkontext betrachten

Regenwald bei Roraima_Brasilien, von Goldgräbern zerstört - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftWald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. Erstmals konnten Forscher des PIK-Potsdam dies jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen, zeigen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet werden. weiterlesen…

Papst-Rundschreiben durchgesickert

Der Inhalt der für übermorgen (18.06.2015) geplanten Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus ist durchgesickert – ein Leak? Die Kirche betont darin die Verantwortung der reicheren Länder. Und der Papst ruft zu entschiedenem Kampf gegen den Klimawandel auf. Der Vatikan empört sich: “Eine abscheuliche Tat”. Das Durchbrechen der Sperrfrist deuten italienische Medien als Intrige konservativer Kreise gegen Papst Franziskus. Einem Journalisten wurde die Akkreditierung entzogen. weiterlesen…

Biodiversitäts-Forderungen Teil der offiziellen Regierungs-Argumentation

Wichtiges Thema beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau

Für den G7-Gipfel in Elmau gewinnt wissenschaftliche Politikberatung an Bedeutung: Unter Federführung der Nationalen Akademie Leopoldina wurden Stellungnahmen zu Antibiotikaresistenzen, Tropenkrankheiten und Zukunft der Meere erarbeitet — alles Themen, bei denen die biologische Vielfalt eine entscheidende Rolle spielt. Die als Autorin beteiligte Tiefseeökologin Prof. Antje Boetius berichtete in einem Interview (netzwerk-forum zur biodiversitätsforschung deutschland) über ihr Erstaunen, welch weitgehende Forderungen in den Berichten nicht nur akzeptiert sondern auch in die offizielle Argumentation der Bundesregierung übernommen wurden. weiterlesen…

Endspiel am Amazonas

34. Bericht an den Clubof Rome thematisiert Zukunft tropischer Regenwälder – “Wenn die Regenwälder verschwinden, kippt unser Klima.” (Claude Martin)

Kaum ein Lebensraum löst so viel Faszination aus und ist gleichzeitig so bedroht – durch Rinderherden, Ölpalmplantagen und den Raubbau von Tropenholz. Die Situation ist so unübersichtlich wie die Wälder selbst: Einerseits wird illegal gerodet, andererseits mit staatlicher Unterstützung aufgeforstet; in weiten Teilen der Tropen geht die Waldfläche stark zurück, in manchen Regionen bleibt sie konstant; vielerorts existiert noch unerschlossener Urwald neben verarmten und isolierten Formen. Claude Martin fasst den aktuellen Stand im neuen Bericht an den Club of Rome zusammen und gibt dem Slogan “Rettet den Regenwald” damit seine kompetente Stimme. weiterlesen…

750 Experten diskutierten Satelliten-Fernerkundung

Im Rahmen der 36. Internationalen Erdbeobachtungskonferenz ISRSE des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 11. bis 15.06.2015 in Berlin diskutierten 750 Experten über Fragen der Ozonschicht, Spurengase in der Atmosphäre, Veränderungen von Wäldern, Küsten, Landmassen und Polarregionen. Aber auch über den Satelliteneinsatz bei Naturkatastrophen wie jüngst beim Erdbeben in Nepal oder über die Nutzung von Daten für Geologie, Landwirtschaft, Urbanisierung, Gesundheits- oder Energiemanagement. weiterlesen…