Artenreiche Wälder kompensieren Klimabelastung besser

Mehr CO2 abgefangen

Um den CO2-Ausstoß zu kompensieren, forstet China auf. Würden statt Monokulturen artenreiche Wälder gepflanzt, könnte zusätzlich viel mehr Kohlenstoff gespeichert werden, belegt ein Team um Forschende der Universität Zürich (UZH) einer Martenreiche Baumbestände nehmen mehr CO2 aus der Atmosphäre auf und sind effektiver gegen die Erderwärmung. (Foto: Eine der 27 Waldparzellen in der Provinz Zhejiang im subtropischen Südosten von China – © UZH) weiterlesen…

„Gut gesetzter Vorstoß“

KlimazielCañete will EU-Klimaziele erhöhen

Die Diskussion habe gerade erst begonnen aber die Richtung stimme, kommentierte Georg Ehring auf der Internetseite des Deutschlandfunks den Plan von EU-Kommissar Miguel Arias Cañete, die europäischen Klimaziele zu erhöhen. Wenn Europa das Thema wichtig nehme, könnten andere folgen. Die Warnung des BDI vor europäischen Alleingängen sei deshalb „nicht richtig“. weiterlesen…

Mikroben machen aus Kohlendioxid Erdgas

Mikrobielle Elektromethanogenese

Wissenschaftler des amerikanischen Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) haben in Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Energieversorger Southern California Gas (SoCalGas) und der Stanford University mit Hilfe von Grünstrom und Mikroben Kohlendioxid direkt in Erneuerbares Erdgas umgewandelt. Ein bayerisches Unternehmen macht etwas Ähnliches. weiterlesen…

Festes Kohlendioxid 2.500 km unter der Erde

Diamant gibt Forschern Rätsel auf – Neue Modelle der Entstehung nötig

Unter enormem Druck und bei großer Hitze verwandelt sich Kohlendioxid zu Diamant und Sauerstoff – so steht es im Lehrbuch. Doch Wissenschaftler kamen jetzt bei einem Experiment zu einem ganz anderen Ergebnis: Wie die Universität Wien am 08.08.2018 mitteilte, hat ein internationales Forscherteam aus Wien und Florenz durch Messungen an der Europäischen Synchrotronstrahlquelle ESRF in Grenoble herausgefunden, dass freies CO2 2.500 km unter der Erdoberfläche in Form eines kristallinen Festkörpers bestehen kann und nicht zwingend zu Diamant und Sauerstoff zerfällt. Diese unerwartete Stabilität stellt die gängigen geochemischen Modelle des tiefen Erdmantels in Frage. Die Ergebnisse der Studie erschienen aktuell in Nature Communications. weiterlesen…

Präindustrielle Treibhausgasquelle?

Aufstieg von Tiefenwasser im Südpolarmeer erklärt CO2-Anstieg im Holozän

Was nun immer mehr zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt wird, hat die menschliche Zivilisation in der Vergangenheit wahrscheinlich erst möglich gemacht, so eine Medienmitteilung aus dem Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie vom 30.07.2018. Denn schon lange vor dem massiven anthropogenen Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalts erhöhte sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre leicht. Die Zunahme spielte möglicherweise eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Klimas im Holozän und damit auch für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Woher das Treibhausgas kam, hat nun ein internationales Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Universität Princeton untersucht. Demnach könnte das CO2 in die Atmosphäre gelangt sein, weil im Südpolarmeer mehr Tiefenwasser aufstieg. weiterlesen…

Durchbruch bei industrieller CO2-Nutzung

Klimaschädliches Gas als Grundstoff für wichtigen Futtermittelzusatz

Professor Arne Skerra ist es einer Medienmitteilung der Technischen Universität München (TUM) vom 26.07.2018 zufolge erstmals gelungen, in einer biotechnischen Reaktion gasförmiges CO2 als Grundstoff für die Produktion eines chemischen Massenprodukts zu verwenden. Es handelt sich um Methionin, das als essenzielle Aminosäure vor allem in der Tiermast eingesetzt wird. Das neu entwickelte enzymatische Verfahren könnte die bisherige petrochemische Produktion ersetzen. weiterlesen…

Klimaveränderung ändert auch unsere Nahrung…

…und kann sich bedrohlicher auswirken, als wir denken

Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf fast 10 Milliarden anwachsen. Mit 3,4 Mrd. mehr Mündern und dem wachsenden Wunsch der Mittelschicht nach Fleisch und Milchprodukten in Entwicklungsländern könnte die weltweite Nachfrage nach Lebensmitteln um 59 bis 98 Prozent steigen, schrieb Renee Cho vom Earth Institute der Columbia University am 25.07.2018. Das bedeute, dass die Landwirtschaft weltweit die Produktion steigern und die Erträge steigern müsse. Aber neue Studien deuten darauf hin, dass der Klimawandel – nämlich höhere Temperaturen, Wetterextreme, Dürren, zunehmender Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre und steigende Meeresspiegel – die Erträge zu verringern und die Qualität unserer Nahrungsmittelversorgung zu gefährden droht. weiterlesen…

Ökosprit aus Kläranlage

Gas Natural Fenosa (Naturgy) startet Pilotprojekt zur Produktion von erneuerbarem Gas

Eine am 31.05.2018 in Betrieb gegangene Pilotanlage des spanischen Energieversorgers Gas Natural (heute: Naturgy) im katalonischen Sabadell bei Barcelona ermöglicht die Herstellung von Erdgas aus Kohlendioxid und Wasser. Damit soll der Bedarf an aktuellen und zukünftigen Energien gedeckt, Energie auf chemische Weise gespeichert und die Herausforderung gelöst werden, Erneuerbare Energien in großem Umfang zu speichern. (Foto: Zapfhähne Dieselersatz OME und Solarstrom – © MPI CEC) weiterlesen…

Luxusartikel, Energiefresser und CO2-Schleuder

Wer reich ist, kann kalt machen

Einem wenig beachteten Energiethema hat die internationale Energieagentur jetzt unter dem Titel „The Future of Cooling“ einen kompletten Bericht gewidmet: die Raumkühlung. Denn der weltweite Stromverbrauch für Klimaanlagen und Ventilatoren ist bereits heute enorm. Ohne Gegenmaßnahmen könnte er bis 2050 auf das Dreifache steigen. Darauf weist das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in seinen am 16.07.2018 erschienen Energie-Perspektiven 2/2018 hin.Perspektiven 2/2018 hin. (Titel: The Future of Cooling – IEA) weiterlesen…

Designerzellen sollen CO2 schlucken


Marburger Forschergruppe erhält 1,5 Millionen Euro von VolkswagenStiftung zur Erforschung neuer Umwandlungswege

Designerzellen sollen einer Medienmitteilung der Phillipps-Universität Marburg zufolge so umprogrammiert werden, dass sie einen komplett neuen Stoffwechselweg entwickeln, mit dem sie das Klimagas CO2 binden und umwandeln können. Im von der Volkswagen-Stiftung geförderten Projekt „BRILIANCE“ (BRinging Inorganic carbon to LIfe with Artificial CO2-fixation in a minimal Cell) kooperieren mehrere Institute aus Deutschland und den USA miteinander. weiterlesen…