Bringt die Energiewende den Blackout?

(Tagesspiegel Berlin) Im kalten Februar geriet das Stromnetz in eine gefährliche Notlage, weil die Versorger den Bedarf unterschätzten. Kraftwerke gibt es noch genug. Aber es drohen Engpässe für die atomkraftfreie Zeit ab 2020.  Die Energiewende hat einen radikalen Umbau des Stromsystems in Gang gesetzt, der weit über die Abschaltung der Atomkraftwerke hinausgeht. Dabei hat die Politik zwei höchst widersprüchliche Entwicklungen betrieben, deren Konsequenzen erst jetzt deutlich werden. weiterlesen…

AKW-Rückbau gefährdet?

Zahlungen für Rückbau der Atomkraftwerke möglicherweise nicht gewährleistet
Kosten für die AKW-Entsorgung: Steuerzahler oder Atomkonzerne?

Im Jahr 2022 soll endlich das letzte AKWvom Netz gehen. 17 Reaktoren an 12 Standorten sind dann zu entsorgen. Eine wichtige Frage dabei ist: Wer zahlt diesen Rückbau? Eine aktuelle Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) belegt: Die vier Atomkonzerne in Deutschland können sich aus der finanziellen Verantwortung für die Entsorgung ihrer Atomkraftwerke stehlen.Für den Rückbau der AKW und die Entsorgung des Atommülls werden laut Studie mindestens 34 Milliarden Euro benötigt – Risikorücklagen noch nicht einberechnet: „Die Bundesregierung muss die Steuerzahler vor einem finanziellen Desaster schützen und die Kostenübernahme der Konzerne gesetzlich regeln“, sagt Thomas Breuer, Leiter des Klima- und Energiebereichs von Greenpeace. weiterlesen…

Neues Portal: Erneuerbare Energien in den Ländern

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien haben die Bundesländer eine Schlüsselfunktion. Die Ziele der Klima- und Energiepolitik werden auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene festgelegt. Die Umsetzung der Energiewende erfolgt aber in den Bundesländern, in den Städten und Gemeinden. Die Agentur für Erneuerbare Energien hat einen Report vorgestellt, der den Ausbaustand Erneuerbarer Energien auf Länderebene erfasst. weiterlesen…

BMU-Studie: E-Wende spart 570 Mrd. Euro bis 2050

Die Energiewende ist machbar – und zahlt sich aus

Die Energiewende ist machbar – und zahlt sich aus. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung renommierter Forschungsinstitute, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hatte. Der jetzt vorgelegte Abschlussbericht zeigt: Die mittel- und langfristigen Ziele, die sich die Bundesregierung im Rahmen der Energiewende gesetzt hat, sind wie geplant erreichbar. Sie beziehen sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und den Klimaschutz. Zudem kommen die Institute zu dem Ergebnis, dass die erneuerbaren Energien langfristig deutlich kostengünstiger sind als eine auf Kohle, Öl und Gas basierte Energieversorgung. weiterlesen…

Chemie und Energiewende

Die Chemie als wissenschaftliche Grundlage der Energiewende

Autor: Robert Schlögl,  Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin

Die Energiewende des Jahres 2011 ist als ein starker Impuls zum ohnehin nötigen Umbau des Energiesystems zu sehen. Bei der nun anstehenden Umsetzung stellt man fest, dass mehrere Jahrzehnte Zeit erforderlich sein werden und dass sogar erhebliche Teile eines skalierbaren nicht-fossilen Energiesystems weder technologisch, noch von den Grundlagen her existieren. weiterlesen…

DENEFF: Merkels Energiewende-Bilanz negativ

Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima kann die Bundesregierung trotz zahlreicher Ankündigungen kaum Effizienz-Fortschritte vorweisen. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) warnte heute bei einer Pressekonferenz in Berlin gemeinsam mit Experten; darunter Prof. Peter Hennicke, ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts, vor vielfach höheren Energiepreisbelastungen, wenn die Bundesregierung weiterhin zentrale Vorhaben der Energiewende verzögere. weiterlesen…

Energiewende ohne Photovoltaik?

Ein Beitrag von Anja Jasper, Leiterin der SMA-Unternehmenskommunikation – veröffentlicht auf „SUNNY, dem SMA Corporate Blog“. Solarify dokumentiert ihn in Auszügen: „Fakt ist bis heute, dass nur beim Einführungstermin nachgebessert wurde. Ansonsten hat sich die Politik noch nicht bewegt.“ weiterlesen…

Energie- und Klimafonds ist schwachbrüstig

Finanzministerium: Energie- und Klimafonds nur halbvoll

Die Bundesregierung räumte im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages jetzt ein, dass wichtige Förderprogramme des Bundes aufgrund der Finanzmisere beim Energie- und Klimafonds (EKF) in diesem Jahr zusammengestrichen werden. Der Grund: Die Koalition hat im Zuge der Errichtung des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ wesentlich höhere  Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Emissionszertifikaten erwartet. Aufgrund sinkender Zertifikate-Nachfrage kommt nur halb so viel Geld in den Fonds wie erhofft. weiterlesen…