E.ON mit ambivalentem Minus-Zwischenergebnis

Entsprechend widersprüchliche Einordnungen

E.ON erzielte im ersten Quartal des Jahres 10,5 Milliarden Euro Umsatz, ein bereinigtes EBIT von gut einer Milliarde Euro (rund 34 Prozent unter dem Vorjahreswert) und einen bereinigten Konzernüberschuss von rund 0,5 Milliarden Euro – und nennt das in einer Medienmitteilung vom 10.05.2017 „im Rahmen der Erwartungen“. Finanzvorstand Marc Spieker versicherte, man sei „im Zielkorridor unserer Prognose für das gesamte Geschäftsjahr“; die Kapitalstruktur sei „deutlich verbessert“, denn man habe die Nettoverschuldung um 1,6 Mrd. Euro reduziert. Allerdings musste E.ON einräumen: „Im ersten Quartal 2017 ging der Umsatz um etwa sieben Prozent auf rund 10,5 Milliarden Euro zurück.“ weiterlesen…

Dezentralität prägendes Strukturmerkmal des Energiesystems

Agora Energiewende veröffentlicht grundlegende Analyse zur Dezentralitätsdebatte und formuliert Thesen zu Ordnungsrahmen

„Dezentralität entwickelt sich mit der Energiewende zu einem dauerhaft prägenden Strukturmerkmal des Energiesystems. Schlüsseltechnologien der Energiewende (vor allem Wind, Solar, Batteriespeicher, Digitalisierung) sowie in der Gesellschaft verankerte politische, ökonomische und soziale Präferenzen für Eigenversorgung und Regionalität treiben das Strom- und Energiesystem in Richtung dezentralere Strukturen. Diese Entwicklung kann nicht mehr mit dem bisherigen Konzept einer ausschließlich zentralen Steuerung verbunden mit immer mehr Netzausbau beantwortet werden, sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, anlässlich der Vorstellung der Agora-Analyse „Energiewende und Dezentralität – Zu den Grundlagen einer politisierten Debatte“.
weiterlesen…

Grüne Länderminister fordern Kohleausstieg

Minister Remmel: „Zehn schmutzige Kohlekraftwerke in NRW müssen vom Netz“

In der „Düsseldorfer Erklärung“ haben am 29.04.2017 vier grüne Länderminister aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW die Forderung nach einem Kohleausstiegsgesetz untermauert, das die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für einen verlässlichen Ausstieg aus der Kohleverstromung schafft, wie der Pressemitteilung des NRW-Umweltministeriums am Tag der Unterzeichnung zu entnehmen ist: weiterlesen…

Schweizer Energiewende lohnt

Studie: Kosten und weitere Auswirkungen energiepolitischer Szenarien

Die Studie „Kosten und weitere Auswirkungen energiepolitischer Szenarien“, erstellt von econcept, macht Aussagen zu den Auswirkungen einer konsequenten Energiewende im Vergleich zur Fortsetzung der aktuellen schweizer Energiepolitik. Die SES zieht ein klares Fazit: Die Energiewende lohnt sich für die Schweiz. In der SES-Pressemitteilung vom 07.05.2017 analysiert Florian Brunner, SES-Projektleiter Fossile Energien & Klima,die econcept-Studie. (Foto: – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Claudia Kemferts Apologie der Energiewende


Das fossile Imperium schlägt zurück“

Die Berliner Energieökonomin Claudia Kemfert mag offensichtlich Anklänge an klassische Titel: Ihr vorletztes und drittes Buch hieß in Anlehnung an Felix Dahn „Kampf um Strom“ („Mythen, Macht und Monopole“) – ihr neues betitelte sie mit „Das fossile Imperium schlägt zurück“ („Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen“) – Star Wars lassen grüßen. Die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung räumt darin rigoros mit Fake-News, „alternativen“ Fakten und Stimmungsmache gegen die Energiewende auf. weiterlesen…

Berliner Energietage -3-

Abschlusstag — Freitag, 5. Mai

Die Energietage 2017 sind nach drei intensiven Tagen mit mehr als 50 Einzelveranstaltungen, Panels, Workshops und Preisverleihungen sowie einer ausgebuchten Fachmesse vorüber. 300 Referenten haben mit ihren Beiträgen die Energietage zu einer intensiven branchenübergreifenden und interdisziplinären Energiewendedebatte gemacht – so die Veranstalter in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

Von Wärmewende bis Stimmungsmache

Berliner Energietage – 2 –

Zweite Runde der Berliner Energietage am 04.05.2017: Die ASUE informierte über innovative Energiekonzepten und Quartierslösungen; BMWi und EU gaben Hinweise zur Antragstellung im Rahmen von Horizont 2020; der EnergieVerein bot ein Fachgespräch über „Möglichkeiten zur Optimierung der Stromnetze“ an; der Vision einer CO2-neutralen, ressourcenschonenden Stadt widmete sich die Veranstaltung Urbane Wärmewende – Beispiele, Erfolgsfaktoren, und Rahmenbedingungen; eine Veranstaltung bot Informationen über den Ideenwettbewerb zu Gebäuden und Quartieren der Zukunft – und am Abend diskutierten Energieblogger in einem Open Table (Foto li.) Populismus und Stimmungsmache in den Bereichen Klimaschutz, Energiewende, Erneuerbare und Effizienz. weiterlesen…

„Klimaschutz ist eine Chance für Wirtschaft und Gesellschaft“

Eröffnungstag der Berliner Energietage 2017

Die Berliner Energietage 2017 – nach eigener Einschätzung „Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland“ – sind am 03.05.2017 von Initiator und Hauptveranstalter Jürgen Pöschk gemeinsam mit der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlins, Regine Günther, eröffnet worden. weiterlesen…

Industrieunternehmen werden zu Stromlieferanten

Fast die Hälfte will selbst Strom erzeugen, die andere Hälfte bleibt skeptisch

In Deutschland könnten in den kommenden Jahren Tausende neue Stromproduzenten entstehen. Vier von zehn Industrieunternehmen (45 Prozent) können sich vorstellen, künftig selbst Strom zu erzeugen und an andere Unternehmen oder Privathaushalte zu verkaufen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 506 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. weiterlesen…

Merkel nennt EEG „systemisch misslich“


Forderung der Kanzlerin: Mehr Tempo bei Energiewende

Sie finde die EEG-Umlage „systemisch sehr misslich“ sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim 9. Energiepolitischen Dialog „Spannungsfeld Energiewende – Die Energiewende wirtschaftlich gestalten“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und forderte ein schnelleres Gesetzgebungstempo. weiterlesen…