Energiewende: Verkehrssektor muss dringend Gang zulegen

Noch zu wenig Tempo für die Energiewende auf Europas Straßen

Die Energiewende funktioniert am besten, wenn sie in möglichst vielen Ländern stattfindet. Deshalb ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Mitgliedsländern besonders wichtig. Die EU hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil Erneuerbarer Energien am Brutto-Endenergieverbrauch auf 20 Prozent zu erhöhen und ist auf gutem Wege, dieses Ziel zu erreichen. Hingegen hinkt die Staatengemeinschaft ihrem zweiten Ziel erheblich hinterher – nämlich den Anteil der Erneuerbaren im Verkehrssektor auf zehn Prozent zu erhöhen. Darauf weist die Agentur für Erneuerbare Energien hin. weiterlesen…

Paks stiftet Unfrieden

Offizielle Beschwerde und neue Studie: Geplantes ungarisches AKW kommt deutsche Verbraucher und Ökostrombranche teuer zu stehen

Gegen das geplante Atomkraftwerk Paks II in Ungarn hat Greenpeace Energy gemeinsam mit sechs deutschen Stadtwerken offiziell Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Die geplante staatliche Finanzierung des AKWs sei verbotene Beihilfe. Eine neue Studie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool belegt zudem erstmals, dass ein staatlich finanziertes AKW wie Paks II den deutschen Energiemarkt zu Lasten von Ökostrom-Anbietern spürbar verzerren und das deutsche EEG-System mit dreistelligen Millionenbeträgen pro Jahr belasten dürfte. weiterlesen…

Mittelstandsinitiative um drei Jahre verlängert

Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz läuft jetzt bis Ende 2018

Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz wird für weitere drei Jahre fortgeführt. Das beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks angesiedelte gemeinsame Projekt von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium hilft Unternehmen dabei, effizienter mit Energie umzugehen und limaschutzmaßnahmen umzusetzen. weiterlesen…

Modernisierungspakt für Deutschland 2025

Deutsche Wirtschaftsminister präsentieren Plan – Linke: „Rohrkrepierer“ – Canzler: „Überkommenes Wachstumsmodell“

Die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern haben am 27.01.2016 in Stuttgart einen Modernisierungspakt für Deutschland 2025 vorgestellt. „Deutschland hat das Zeug dazu, weiter zu wachsen. Dafür brauchen wir ein neues, solides Fundament“, so der baden-württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. Themenbereiche des Pakts: Digitalisierung, Breitbandausbau, Familienarbeitszeit, einen rechtlichen Anspruch auf Rückkehr in den vorherigen Umfang einer Beschäftigung nach einer Teilzeitbeschäftigung und eine weitere Verbesserung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten – und: ein Bürokratiemoratorium für Gründer. weiterlesen…

„Eine kluge Energiewende ist nicht zu teuer“

Kommentar von Claudia Kemfert

Mit freundlicher Genehmigung

Die Energiewende sei teuer – viel zu teuer: Sie koste die deutsche Volkswirtschaft 24 Milliarden Euro im Jahr, der Strompreis explodiere nur wegen der Energiewende, so die einhellige Meinung. Was die Gespensterdebatte um angebliche Kosten und Strompreise vornehmlich verschweigt: Bei den genannten 24 Milliarden Euro handelt es sich nicht um Kosten im klassischen Sinne, sondern um Investitionen, die in der deutschen Volkswirtschaft Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen. weiterlesen…

Welche Industrie wollen wir?

Wolfgang Lemb (Hg.): Nachhaltig produzieren – zukunftsorientiert wachsen

Die ökologischen und sozialen Warnsignale stehen heute weltweit auf Dunkelrot: Der Klimawandel, die Finanzmarktkrise, die zunehmende Ungleichheit in der Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die massiven Defizite in der öffentlichen Infrastruktur weisen auf gravierende Fehlentwicklungen unseres Wirtschaftssystems hin.
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Energiewende – Was wir können und was wir wollen

Ein Vortrag in der Berliner Humboldt-Uni

Auf Einladung des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik (HZK) und der Stiftung Mercator sprach Prof. Robert Schlögl (FHI Berlin und MPI CEC, Mülheim a.d. Ruhr) am 14.01.2016 im Kinosaal der Humboldt-Universität zu Berlin über das Thema: „Energiewende – Was wir können und was wir wollen“. weiterlesen…

Energiewende historisch beispielloses Projekt – Lernfeld für noch Größeres

Peter Hennicke über Forschung und Wissenschaft, Szenarioanalysen und demokratische Legitimation der Wissenschaftspolitik der Regierung

Mit freundlicher Genehmigung von Gerd Stadermann und Klaus Oberzig

In einem Interview für ein Buchprojekt von Gerd Stadermann und Klaus Oberzig mit Peter Hennicke, dem langjährigen Präsidenten des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie, sprach sich dieser dafür aus, das „Instrument der direkten Kommunikation zwischen Parlament, Wissenschaft und Zivilgesellschaft mehr [zu] nutzen“. Zur allgemeinen Glaubwürdigkeit von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, sagte Hennicke, er glaube „unbesehen heute keiner Szenarioanalyse“ mehr wenn sie „keine konkurrierenden Ansätze und Modellanalysen unter unterschiedlichen Annahmen“ enthalte. Er forderte, „das Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich zu stoppen“, im globalen Maßstab müssten „die Armuts- und die Ernährungsfragen gelöst werden“, die eng damit verbunden seien – und der Finanzmarkt müsse „reguliert werden und wieder eine dienende Rolle für die reale Kapitalakkumulation einnehmen“. weiterlesen…

Dänemark: Eine Energiewende für Strom, Wärme und Verkehr

Bis 2050 in allen Energiesektoren unabhängig von fossilen Brennstoffen

Von Stephanie Ropenus – mit freundlicher Genehmigung von energieverbraucher.de

Dänemark will bis zum Jahre 2050 in allen Energiesektoren unabhängig von fossilen Brennstoffen werden. Die dänische Energiewende leitet also nicht nur den Übergang zu Erneuerbaren Energien im Stromsektor ein, sondern auch eine Wärmewende und eine Verkehrswende. Die Integration der Windenergie, die im letzten Jahr fast 40 Prozent des Stroms lieferte, und die Verknüpfung der Energiesektoren spielen eine tragende Rolle. Damit kann Dänemark Deutschland und anderen Ländern Impulse geben. weiterlesen…

„Berlin verhindert besseren Klimaschutz“

Kritik von Umweltminister Habeck (Kiel)

Kiels Umweltminister Habeck (Grüne) kritisierte in einem Interview die Klimapolitik von Bundeskanzlerin Merkel scharf: Aus seiner Sicht könnte Deutschland weiter sein. Die Bundesregierung bremse zudem bei der Energiewende. Habeck machte das besonders an der Deckelung der Erneuerbaren Energien fest, denn jetzt dürfte Schleswig-Holstein laut Koalitionsvertrag nur 1,2 Prozent pro Jahr neu zu bauen. weiterlesen…