Prokon warnt Anleger vor eigener Insolvenz

Massiver Druck auf  Anteilseigner – wer Geld zurück will, „nimmt Insolvenz bewusst in Kauf“ – Staatsanwaltschaft ermittelt

Der umstrittenen Öko-Energie-Investment-Firma Prokon laufen offenbar die Anleger davon – mit der Konsequenz, dass das Geld auszugehen droht. In einem offenen Brief  übte Geschäftsführer Rodbertus  Druck auf die verbliebenen Sparer aus, ihre Investitionen nicht zurückzuziehen. Sonst drohe die Insolvenz. Daniel Bauer von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger spricht auf Spiegel-Online von „Erpressung“ und warnt davor, Geld nachzuschießen. Prokons Verhalten „geht in den Bereich der Erpressung und ist nicht akzeptabel“. Prokon sei selbst schuld an seiner Lage. Es geht um rund 1,4 Milliarden Euro. Betroffen von einer drohenden Pleite wären viele Rentner, deren Altersvorsorge zum Teil auf dem Spiel steht. weiterlesen…

Braunkohle-Boom in Deutschland – politisches Aufbegehren

Eine Meldung – zwei Auslegungen: 1.: EE wachsen weiter – 2.: Braunkohle-Rekord (Stärkste Förderung seit DDR-Ende)

„Die Braunkohle boomt fast wie zu DDR-Zeiten. Seit 1990 wurde nicht mehr so viel Braunkohlestrom erzeugt. Obwohl mit über 20 Milliarden Euro erneuerbare Energien gefördert wurden, steigen im Zuge des Atomausstiegs die CO2-Emissionen. Viel Arbeit für Umweltminister Gabriel“, textete heute.deSpiegel-Online: „1990 erzeugten Deutschlands Braunkohlekraftwerke knapp 171 Milliarden Kilowattstunden Strom. Damals liefen jedoch viele alte DDR-Meiler noch. Mittlerweile sollen die klimaschädlichen Kraftwerke dank der Energiewende eigentlich zurückgedrängt werden. Doch davon ist bislang wenig zu spüren – im Gegenteil: Mit 162 Milliarden Kilowattstunden kletterte die Stromproduktion aus Braunkohle 2013 auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung.“
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Von Fukushima zur Privat-PV

Zur Jahreswende: Eine Bestandsaufnahme der Energiewende
von Thomas Kraneis

Nach dem atomaren Großunfall in Fukushima nahm die Bundesregierung die kurz zuvor durchgesetzte Restlaufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wieder zurück und beschloss, bis 2022 endgültig aus der Kernenergie auszusteigen. Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieses Ziels wurden bisher jedoch meist mehr oder weniger in Einzelaspekten dargestellt. Zur Jahreswende 2013-14 stellt sich die Situation wie folgt dar.
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Erstes Haus ohne Stromanschluss

2025: Bauen in der mobilen Großstadt

Wie werden wir künftig wohnen? Alle Visionen unterliegen dem Diktat knapper Ressourcen. Im sächsischen Freiberg bezog vor kurzem der Energie-Experte Timo Leukefeld das deutschlandweit erste energieautarke Haus. Aus dem Postbank-BHW-Pressedienst: Eine Steckdose für das Elektroauto oder das E-Bike vor der eigenen Haustür? 68 Prozent der Großstadtbewohner in Deutschland erwarten, dass die eigene Stromtankstelle 2025 Standard sein wird. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der BHW-Bausparkasse. weiterlesen…

Solarstrom für die Insel

ISE hat Lösung für netzferne Einsätze

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben zusammen mit einem Industriepartner eine neue Leistungselektronik für die Stromversorgung netzferner Gebiete entwickelt. Für besondere Anforderungen des Inselbetriebs abgestimmte Komponenten wie Wechselrichter und Batterie-Ladesystem eines Photovoltaik-Hybrid-Systems können den kompletten Strombedarf netzferner Dörfer aus erneuerbaren Energien zentral erzeugen und Dieselgeneratoren ersetzen. weiterlesen…

Was 2014 wichtig wird

10 Prioritäten aus Wiwo-Green

2013 war ein starkes Jahr für grüne Technologien und die erneuerbaren Energien. Knapp 25 Prozent des Stroms in Deutschland kamen aus Wind- und Solaranlagen, von Biomasse- und Wasserkraftwerken. Außerdem haben die Erneuerbaren einige entscheidende Hürden auf dem Weg in den weltweiten Massenmarkt genommen. Wichtig war hier vor allem der Preissturz: Inzwischen liefern neue Solaranlagen billigeren Strom als neue Kernkraftwerke und Windräder an Deutschlands Küste produzieren günstiger Elektrizität als Kohlemeiler. weiterlesen…

EE-Aktien gefragt

Erneuerbare Energien: Viele Investoren setzen auf grüne Aktien – Index der regenerativen Energiewirtschaft Renixx legte um fast neunzig Prozent zu

In den vergangenen Jahren hat die Euphorie, die das Thema erneuerbare Energien einmal hervorrief, deutlich nachgelassen. Was zu Beginn des neuen Jahrtausends noch als Anlage der Zukunft galt, war völlig aus der Mode geraten. Gerade in Deutschland wurden Erneuerbare Energien vor allem aufgrund der Energiewende und der gestiegenen Stromkosten insgesamt äußerst kritisch betrachtet. Doch international sieht es so aus, als sei die Wende zm Besseren gelungen, schreibt Boerse-ARD.de unter Berufung auf das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR). weiterlesen…

Weltweiter Katalysator für erneuerbare Energien

Geografische Daten für die Nutzung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern sammeln

Die Weltbank hat ein internationales Programm gestartet, das geografische Daten für die Nutzung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern sammeln soll. Die Bank sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Zugang armer Bevölkerungsschichten zu sauberer Energie. Das Generalsekretariat der Vereinten Nationen kündigte darüber hinaus an, bis April 2014 genaue Fahrpläne für den Ausbau erneuerbarer Energien in einem Dutzend Entwicklungsländer vorzulegen. weiterlesen…