Prokon warnt Anleger vor eigener Insolvenz
Massiver Druck auf Anteilseigner – wer Geld zurück will, „nimmt Insolvenz bewusst in Kauf“ – Staatsanwaltschaft ermittelt
Der umstrittenen Öko-Energie-Investment-Firma Prokon laufen offenbar die Anleger davon – mit der Konsequenz, dass das Geld auszugehen droht. In einem offenen Brief übte Geschäftsführer Rodbertus Druck auf die verbliebenen Sparer aus, ihre Investitionen nicht zurückzuziehen. Sonst drohe die Insolvenz. Daniel Bauer von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger spricht auf Spiegel-Online von „Erpressung“ und warnt davor, Geld nachzuschießen. Prokons Verhalten „geht in den Bereich der Erpressung und ist nicht akzeptabel“. Prokon sei selbst schuld an seiner Lage. Es geht um rund 1,4 Milliarden Euro. Betroffen von einer drohenden Pleite wären viele Rentner, deren Altersvorsorge zum Teil auf dem Spiel steht. weiterlesen…


