Energiesubventionen – weniger ist mehr

Gastbeitrag von Matthias Ruchser

Seit Dezember 2013 ist in Deutschland die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD im Amt. Mit der Bündelung der Energiekompetenzen in einem neu geschaffenen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Übernahme des Ministeriums durch den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel signalisiert die große Koalition, welch hohe Bedeutung sie der Energiewende zumisst. Die Energiewende „schützt Umwelt und Klima“ und macht Deutschland „unabhängiger von Importen, sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung“, formuliert der Koalitionsvertrag. Weiter wollen die Regierungspartner „die Entwicklung zu einer Energieversorgung ohne Atomenergie und mit stetig wachsendem Anteil Erneuerbarer Energien konsequent und planvoll fortführen“. Die notwendige Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll bis Ostern 2014 vorgelegt werden.
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RNE: Energiepolitik wird europäischer, Klimapolitik schwächer

Energieziele versus Klimaziele

Die Europäische Kommission hat am 22. Januar ihre klima- und energiepolitischen Ziele für 2030 vorgelegt. Umweltverbänden geht das Emissionsreduktionsziel von 40 Prozent nicht weit genug. Der Anteil erneuerbarer Energien soll EU-weit auf mindestens 27 Prozent erhöht werden, allerdings will die Kommission dieses Ziel nicht auf nationale Ziele aufteilen. Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) rechnet damit, dass die europäische Kommission eigene Förderprogramme auflegen wird, um die selbst gesteckte Erneuerbaren-Marke zu erreichen. weiterlesen…

Gabriel nennt Details zur EEG-Novelle

Gabriel konkretisiert Eckpunkte

Künftig sollen für bestehende und neue Anlagen, deren Strom für den Eigenbedarf genutzt wird, 70 Prozent der EEG-Umlage gezahlt werden. Es wird eine Bagatellgrenze geben und der Kraftwerkseigenverbrauch ist nach den vorgelegten Plänen ausgenommen. Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist eine rasche Umstellung der Förderung auf Ausschreibungen geplant. Dies sind, laut pv-magazine, die Pläne für die EEG-Novelle im Detail. weiterlesen…

ISE preisgekrönt: 1,5 Mio. Dollar

Fraunhofer ISE erhält Zayed Future Energy Prize 2014

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist einer der Preisträger 2014 des hochdotierten Zayed Future Energy Prizes 2014:  1,5 Millionen US Dollar.  Institutsleiter Prof. Dr. Eicke R. Weber nahm den Preis am 20.01.2014 beim World Future Energy Summit in Abu Dhabi für das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE aus den Händen des Kronprinzen entgegen. weiterlesen…

Eurosolar: Gabriel auf falschem Weg

Minister: „Strompreis wird nicht sinken

Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Förderung für Ökostrom reduzieren, wie aus einem Eckpunktepapier hervorgeht. Doch im Bericht aus Berlin dämpfte er Hoffnungen der Verbraucher auf sinkende Strompreise: „Das darf man niemandem versprechen“, sagte Gabriel laut tagesschau.de. Er wolle allerdings erreichen, dass „dieser dramatische Anstieg endlich gestoppt wird“. weiterlesen…

EE bald Nummer eins auf Strommarkt

AEE warnt jedoch: Kohleboom konterkariert Klimaschutz durch Erneuerbare

Die Erneuerbaren Energien sind im Strommarkt weiter auf Wachstumskurs. Im Jahr 2013 erhöhte sich ihr Anteil an der Bruttostromerzeugung laut Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 23,4 Prozent. Der Anteil am Stromverbrauch stieg sogar auf rund 25 Prozent. Das meldet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). weiterlesen…

Hendricks/Gabriel: EU-Klimaschutz braucht klare Ziele

Für Ausbau erneuerbarer Energien

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks nahmen zu Presseberichten Stellung, die Europäische Kommission werde kein eigenständiges Ziel für den Ausbau erneuerbarer Energien und kein Effizienz-Ziel für das Jahr 2030 vorschlagen. weiterlesen…

BDEW: „EEG-Reform Kernaufgabe der neuen Regierung“

BDEW-Bilanz der Strom- und Gaszahlen 2013 – Müller: Grundlegende Reform des EEG ist Kernaufgabe der neuen Bundesregierung für 2014

Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 23,4 Prozent (2012: 22,8 Prozent) gestiegen. Während die Stromerzeugung der Photovoltaikanlagen mit einem Zuwachs von 7,3 Prozent ein neues Hoch erreichte, ging der Anteil von Wind witterungsbedingt um 3,5 Prozent zurück. So kommt Wind auf einen Anteil an der Stromerzeugung von 7,9 (8,0), Biomasse von 6,8 (6,3), Photovoltaik von 4,5 (4,2), Wasser von 3,4 (3,5) und Siedlungsabfälle von 0,8 (0,8) Prozent. Das geht aus ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Jahr 2013 hervor. weiterlesen…

Ilse Aigners Vorschlag hat Zukunft

Vorschnell zurückgepfiffen
Gastkommentar von Franz Alt

Auch wenn Ober-Bayer Seehofer seine Wirtschaftsministerin Ilse Aigner rüde und düpierend zurückgepfiffen hat – ihr Vorschlag findet durchaus Interesse und Befürworter. Nicht nur, weil Umwelt-Urgestein Klaus Töpfer zusammen mit Günther Bachmann vom Nachhaltigkeitsrat vor kurzem einen ganz ähnlichen Vorschlag veröffentlicht hat; leider ist keine Antwort auf ihren Brief an die Regierung bekannt geworden. Franz Alt findet auf seiner Sonnenseite, Ilse Aigners Vorschlag habe „Zukunft“. weiterlesen…

Das Gespenst der angeblich hohen Kosten der Erneuerbaren

Geplatzt! Die große (Öko-)strompreislüge
Kommentar von Hans Kronberger

Es gibt zwei Wege die Kosten von erneuerbarem Strom fair und korrekt in Relation zum noch aktuellen fossil-atomaren Energiesystem zu stellen: Die tatsächlichen Gestehungskosten zu berechnen, oder den derzeitig noch vorhandenen Zuschussbedarf mit fossilen und atomaren Energieträgern in Relation zu setzen. In beiden Fällen löst sich das Gespenst der angeblich hohen Kosten der Erneuerbaren schnell in Luft auf. weiterlesen…